Levice

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Dieser Artikel behandelt die slowakische Stadt Levice. Für die gleichnamige Gemeinde in der italienischen Region Piemont siehe Levice (Piemont)
Levice
Wappen Karte
Wappen von Levice
Levice (Slowakei)
Levice
Levice
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Levice
Region: Nitra
Fläche: 60,996 km²
Einwohner: 34.226 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 561,12 Einwohner je km²
Höhe: 163 m n.m.
Postleitzahl: 934 01
Telefonvorwahl: 0 36
Geographische Lage: 48° 13′ N, 18° 36′ O48.21777777777818.608333333333163Koordinaten: 48° 13′ 4″ N, 18° 36′ 30″ O
Kfz-Kennzeichen: LV
Kód obce: 502031
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 4 Stadtteile und 9 Katastralgemeinden
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Štefan Mišák
Adresse: Mestský úrad Levice
Námestie hrdinov 1
93401 Levice
Webpräsenz: www.levice.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Levice (deutsch Lewenz, älter auch Lebentz sowie Levencz, ungarisch Léva) ist eine Stadt in der Westslowakei und gibt dem gleichnamigen Bezirk den Namen.

Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im offenen hügeligen Gelände des nördlichen Donautieflands und ist ein Wirtschaftszentrum der Region.

Blick auf die Stadt


Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaft wurde 1156 als Leua zum ersten Mal schriftlich erwähnt und war von 1321 bis 1580 Sitz der Verwaltung des Komitats Barsch.

Bis 1918 gehörte die Stadt zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch kam sie von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn.

Einwohner[Bearbeiten]

Laut der Volkszählung 2001 waren 84,83 % der Einwohner Slowaken. Weiter zählte man 12,23 % Ungarn, 1,04 % Tschechen und 0,36 % Roma. Nach Konfession war die meistverbreitete die römisch-katholische Kirche mit 58,76 %, 22,77 % bezeichnete sich als Atheisten, 7,46 % waren evangelisch, 0,32 % griechisch-katholisch un 3,4 % der Einwohner machten keine Angaben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Burg Lewenz aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts
  • katholische Josefskirche, aus dem 17. Jahrhundert
  • katholische Pfarrkirche, klassizistisch 1773-1780 erbaut
  • reformierte und evangelische Kirche (18. und 19. Jahrhundert)
  • Synagoge, im romanisch-klassizistischen Stil, 1857 erbaut
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Levice


Gliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet ist in 9 Katastralgemeinden (Čankov, Géňa, Horša, Kalinčiakovo, Krížny Vrch, Ladislavov Dvor, Levice, Malý Kiar, Nixbrod) eingeteilt, die Stadt selber besteht aus den 4 Stadtteilen Čankov (1986 eingemeindet), Horša (1986 eingemeindet), Kalinčiakovo (1976 eingemeindet) und Malý Kiar (1976 eingemeindet).

Partnerstadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Partner- und befreundete Städte abgerufen am 10. September 2009

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Levice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien