Limoux
| Limoux (Limós) | ||
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| Region | Languedoc-Roussillon | |
| Département | Aude | |
| Arrondissement | Limoux | |
| Kanton | Limoux | |
| Gemeindeverband | Communauté de communes du Limouxin et du Saint-Hilairois | |
| Koordinaten | 43° 3′ N, 2° 13′ O43.0569444444442.2186111111111168Koordinaten: 43° 3′ N, 2° 13′ O | |
| Höhe | 156–740 m | |
| Fläche | 32,41 km² | |
| Einwohner | 10.130 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 313 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 11300 | |
| INSEE-Code | 11206 | |
| Website | http://www.limoux.fr/ | |
Der Fluss Aude fließt durch die Gemeinde |
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Limoux (okzitanisch Limós) ist eine französische Gemeinde mit 10.130 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) im Département Aude in der Region Languedoc-Roussillon; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Limoux und Hauptort des Kantons Limoux.
Limoux liegt am Fluss Aude, zwanzig Kilometer südlich von Carcassonne.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Spuren menschlicher Besiedlung gibt es mit dem Menhir „Pierre Droite“ (so viel wie „aufrechter Stein“) bereits seit dem Neolithikum. Eine primitive Siedlung wurde auf dem Hügel von Flassian (Flacianum) gegründet, eine weitere (Limosus) an den Ufern der Aude.
844 übertrug Karl der Kahle den Ort der nahegelegenen Abtei Saint-Hilaire. Im 10. Jahrhundert gehörte er zur Grafschaft Rasès, deren Inhaber hier die königlichen Rechte ausübte, wurde später sogar der Hauptort der gleichnamigen Vizegrafschaft. Die Entwicklung wurde durch das Aufkommen der Katharer und den folgenden Albigenserkreuzzug gestört. Danach kam der Ort an Lambert de Turry, der sich nun Lambert de Limoux nannte. Im 14. Jahrhundert ging Limoux an die französische Krone.
Unter Papst Johannes XII. wurde in Limoux 1317 das Bistum Limoux errichtet, aber im folgenden Jahr schon wieder aufgelöst. Einziger Bischof war Durandus von St. Pourçain. Kathedralkirche war die Kirche Saint-Martin.
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 |
| Einwohner | 9603 | 10.824 | 11.101 | 10.206 | 9665 | 9411 | 9709 |
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Der Menhir „la Pierre Droite“
- Die gallorömische Villa in Flassian
- Die Altstadt mit Häusern aus dem 15. Jahrhundert
- Das Hôtel de Brasse
- Der Pont Neuf über die Aude aus dem Jahr 1327
- Der Pont-Vieux, der im 19. Jahrhundert wiederhergestellt wurde
- Das Hôtel de ville
- Die Place de la République mit Arkaden auf drei Seiten
- Der Rest der Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert: Porte de la Trinité
- Die Kirche Saint-Martin (12. Jahrhundert)
- Die Kirche Notre-Dame de Marceille (14. Jahrhundert)
Carneval de Limoux [Bearbeiten]
Jedes Jahr findet in Limoux der längste Karneval der Welt statt, so 2012 von Mitte Januar bis zum 25.März 2012. Der Karneval wird an den Samstagen und Sonntagen durch Umzüge der verschiedenen bandes gefeiert. Diese ziehen, von Musikern begleitet, in Pierrotkostümen durch die Stadt zum zentralen Platz. Die Umzüge befassen sich mit lokalen Ereignissen wie Politik, dem örtlichen Sportverein oder stadtbekannten Originalen und finden jeweils um 11, 16.30 und 21.30 Uhr statt. Tabus bei der Darstellung gibt es wenige, jedoch soll die Anonymität der Darsteller hinter den Masken und Figuren gewahrt bleiben.[1]
Siehe auch [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Einwohnerdaten auf cassini.ehess.fr
- Fotos von Limoux: der Friedhof, die Schule, die Kirche, die Straßen und mehr.
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