Linden Ashby

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Linden Ashby (* 23. Mai 1960 in Atlantic Beach, Florida als Clarence Linden Garnett Ashby III) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Geburt, Kindheit und Ausbildung[Bearbeiten]

Ashby wurde im Jahre 1960 als Sohn des Arzneimittelherstellers Garnett Ashby und dessen Gattin Eleanor Ashby, einer Gemeindebediensteten, in der Küstenstadt Atlantic Beach im nördlichen Teil des US-Bundesstaates Florida geboren. Im Jugendalter besuchte Ashby schließlich die Bolles School in Jacksonville, eine private Vorbereitungsschule für die Zeit an der Universität, und wechselte nach dem Abschluss an der Vorbereitungsschule ans Fort Lewis College mit Sitz in Durango im Südwesten des US-Bundesstaates Colorado. In seinem Junior-Jahr, dem dritten Jahr an einer Universität bzw. an einem College, beendete er seine laufende Ausbildung, da er eine Ausbildung zum Schauspieler verfolgte. So kam er im legendären Neighborhood Playhouse an der Seite einiger späterer bzw. bereits bestehender Schauspielgrößen zum Einsatz und agierte rund zwei Jahre an der Seite von Sanford „Sandy“ Meisner. Im Jahre 1983 lernte er am Set von Loving seine spätere Ehefrau Susan Walters kennen, die in der Fernsehserie eine der Hauptrollen innehatte und Ashby in seinem ersten nennenswerten Auftritt in Film bzw. Fernsehen zeigt. Dabei kam Ashby in einer Gastrolle zum Einsatz und spielte parallel dazu weiter Theater. So nahm er unter anderem im Jahre 1984 an der Theaterproduktion But Mostly Because It’s Raining am Actor’s Outlet Theatre in New York teil. Bereits zuvor wurde der sportbegeisterte Ashby, der in seiner Schulzeit unter anderem an einer Reihe von Surfwettbewerben teilgenommen hatte, in verschiedenen Kampfsportarten und Martial Arts ausgebildet (etwa ab seinem 21. Lebensjahr), was ihm wiederum in zahlreichen seiner Rollen von Nutzen war.

Erste Auftritte in Film und Fernsehen[Bearbeiten]

Nach seiner kurzen Zeit bei der Fernsehserie Loving und der Hochzeit mit Susan Walters am 19. April 1986 folgte Ashbys gemächlicher Durchbruch ab dem Jahre 1987. So folgten in diesem Jahr ein Auftritt in jeweils einer Folge der Fernsehserien California Cops und Der Werwolf kehrt zurück sowie ein Auftritt im mehrfach ausgezeichneten und etwa vier Stunden dauernden biografischen Film Armes reiches Mädchen – Die Geschichte der Barbara Hutton. In den folgenden Jahren folgte zumeist nur Einsätze in verschiedenen namhaften Fernsehserien. So war Ashby im Jahre 1989 unter anderem in einer Folge von China Beach zu sehen und kam noch im gleichen Jahr in den Cast von Adam-12, einem Remake der von 1968 bis 1975 produzierten gleichnamigen Fernsehserie, wo er bis 1991 in insgesamt 16 Folgen zu sehen war. 1990 folgten schließlich Kurzauftritte in den Serien Hardball und MacGyver sowie in einer unwesentlichen Rolle in Mr. & Mrs. Bridge. Nach einem eher ruhig verlaufenden Jahr 1992, indem der gebürtige Floridianer in einer Folge von Equal Justice und im Film Die Albtraumbraut zu sehen war, begann er ab 1992 seine wahre Karriere als Filmschauspieler. So war er bis 1993 in den Filmen Fifteenth Phase of the Moon, Into the Sun, Inside Out III (alle 1992), New Year und Der Mord der unschuldigen Kinder (beide 1993) zu sehen und kam ebenfalls 1993 zum ersten Mal in der bekannten Fernsehserie Melrose Place zum Einsatz, in der er im Jahre 1993 in zwei Episoden als Charles Reynolds eingesetzt wurde. Nachdem er 1994 in den Filmen 8 Seconds – Tödlicher Ehrgeiz, Wyatt Earp – Das Leben einer Legende und Green Dolphin Beat zum Einsatz kam, bekam er eine der Hauptrollen in der Videospielverfilmung Mortal Kombat aus dem Jahre 1995. Dabei übernahm er den Charakter Johnny Cage nachdem zwei Jahre zuvor Brandon Lee, der eigentlich Johnny Cage darstellen sollte, im Alter von 28 Jahren bei den Dreharbeiten zu The Crow – Die Krähe lebensgefährlich verletzt wurde und Stunden später an seinen Verletzungen verstarb.

Aufstieg zum Star Mitte der 1990er Jahre[Bearbeiten]

Auch 1996 war Ashby in zwei Filmen (Cadillac Ranch und Mörder der Engel) im Einsatz und hatte dabei im letztgenannten Film sogar eine der Hauptrollen inne. Wesentliche Auftritte hatte er schließlich ab dem Jahre 1997, wo er neben Filmauftritten in Verhängnisvolle Erbschaft und Blast – Das Atlanta-Massaker (beides Hauptrollen) erneut in den erweiterten Cast von Melrose Place geholt wurde. Dabei kam er bis 1998 in 33 Folgen als Dr. Brett „Coop“ Cooper zum Einsatz. Allerdings schaffte er es in diesem Jahr nicht mehr in den Cast von Mortal Kombat 2 – Annihilation, der Fortsetzung von Mortal Kombat, und wurde in der Rolle des Johnny Cage durch Chris Conrad ersetzt. Des Weiteren spielte er eine der Hauptrollen in der Fernsehserie Spy Game. Viele Einsätze konnte Ashby auch im Jahre 1998 verzeichnen. So wurde er unter anderem in den Filmen Shelter – Pakt mit dem Feind, Das Grauen am See, Beauty und Murder She Purred: A Mrs. Murphy Mystery eingesetzt und kam neben dem Auslaufen seiner Rolle in Melrose Place auch in einer Folge von The Love Boat: The Next Wave zum Einsatz. Weitere Filmauftritte folgten 1999 mit Im Zeichen des Stiers, Wenn die Wahrheit lügt und Judgment Day und 2000 mit Eine dunkle Affäre und Tick Tock, wobei er in all den Filmen in einer Hauptrolle bzw. einer wesentlichen Nebenrolle zu sehen war. Daneben war er im Jahre 2000 auch in allen acht Folgen von The War Next Door in einer Hauptrolle zu sehen.

Weitere Engagements im neuen Jahrtausend[Bearbeiten]

Im Vergleich zu den Vorjahren verlief das Jahr 2001 für den gebürtigen Floridianer relativ ruhig. Dennoch spielte er im Film Im Sog der Vergeltung neben Maxwell Caulfield und Alexandra Paul die männliche Hauptrolle und war in einer Episode von The Agency – Im Fadenkreuz der C.I.A. zu sehen. Bereits ab 2002 folgten für Ashby wieder vermehrte Einsätze in Filmen. So wurde er im Jahre 2002 in den Filmproduktionen Fits and Starts, Whacked! und Sniper 2 eingesetzt und bekam zudem noch eine Gastrolle in einer Episode von CSI – Den Tätern auf der Spur. Ebenso erfolgreich verlief das nachfolgende Jahr 2003, als drei Filme, bei denen Ashby in einer Hauptrolle zu sehen war, veröffentlicht wurden und er zudem noch in den erweiterten Cast der Seifenoper Schatten der Leidenschaft geholt wurde. Dabei wurde er in insgesamt 55 Folgen in der Rolle des Cameron Kirsten eingesetzt, wobei er seinen ersten Auftritt im November 2003 und seinen letzten im August 2004 hatte. Für seine Leistungen in der Seifenoper wurde er im Jahre 2005 für den Soap Opera Digest Award in der Kategorie Best Villain nominiert, musste sich am Ende allerdings gegen Maurice Benard, Langzeitstar von General Hospital, geschlagen geben. Im Jahre 2004 schaffte er schließlich auch den Sprung in das Team von Wild Things, wobei er im zweiten Teil der Film-Serie, Wild Things 2, erstmals als Detective Morrison zu sehen war. Im Folgejahr war er im dritten Teil der Film-Serie, der unter dem Namen Wild Things 3 veröffentlicht wurde, zum zweiten Mal als Detective Michael Morrison zu sehen. Weitere Auftritte im Jahre 2005 hatte er in den Filmen Verbotene Liebe – Ein mörderisches Spiel und Sub Zero sowie in jeweils einer Episode von CSI: Miami und Eyes, in die er in der gleichen Rolle im Jahre 2007 ein weiteres Mal zurückkehrte.

Weiterhin aktive Zeit ab 2006[Bearbeiten]

Bis zum Jahre 2007 brachte es Ashby auf zahlreiche weitere Filmauftritte. So war er im Jahre 2006 in den Filmen Maid of Honor, Last Exit und The Rival jeweils in einer Hauptrolle zu sehen und war auch 2007 in Plot 7 und My Neighbor’s Keeper in einer solchen Tätigkeit im Einsatz. Des Weiteren war 2007 im Blockbuster Resident Evil: Extinction aktiv, gefolgt von Filmauftritten in Prom Night, Dead at 17 und Impact Point im Folgejahr 2008. Im gleichen Jahr wurde er auch in den erweiterten Cast von Zeit der Sehnsucht aufgenommen, wobei er über das gesamte Jahr hinweg in 20 Folgen der erfolgreichen Seifenoper eingesetzt wurde. Ein stressiges Jahr verbrachte Ashby 2009, als gleich sieben Filme, in denen der gebürtige Floridianer zum Teil in Hauptrollen zu sehen war, veröffentlicht wurden. Dabei war er allerdings neben seinen Filmauftritten in Stripped Naked, Against the Dark, Anacondas: Trail of Blood, Hunger, Party Animals 3 – Willkommen auf der Uni, The Joneses und Accused at 17 auch in zwei namhaften Fernsehserien aktiv. Dabei wurde er in Drop Dead Diva und Army Wives in jeweils einer Folge eingesetzt. 2010 folgte für den sportlichen Ashby ein Auftritt in der Miniserie Marry Me sowie ein Engagement für sechs Folgen von The Gates sowie eine unbekannte Anzahl an Episoden von Teen Wolf. Seinen bis dato (Stand: Mitte Februar 2011) letzten nennenswerten Auftritt hatte er im Film Mean Girls 2, der am 23. Januar 2011 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde.

Familie / Privates / Trivia[Bearbeiten]

  • Linden Ashby hat zwei ältere Schwestern.
  • Von 1989 bis 1991 sang er in einer Band namens The Loners. Die Band hatte ein in Super 8 produziertes Musikvideo zu ihrer Single Guilty, das unter anderem sogar auf MTV ausgestrahlt wurde.
  • Ashby ist ein begeisterter Hobbyflieger, der im Besitz einer eigenen Piper Lance, einem einmotorigen Sechssitzers, ist bzw. war. Die Maschine hatte ihren Einstellplatz die meiste Zeit über in einem Hangar auf dem Van Nuys Airport in Los Angeles.
  • Während der sportbegeisterte Ashby bereits in seiner Kindheit als Surfer erfolgreich war, nahm er während seiner Collegezeit auch an Skirennen teil.
  • Mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Susan Walters, hat Ashby zwei Töchter (* 1991) und (* 1992).
  • Parallel zu seiner Film- und Fernsehkarriere spielte der gebürtige Floridianer auch des Öfteren in verschiedenen Theaterproduktionen; unter anderem in den Jahren 1994 bis 1995 im Whole Theatre in Montclair, wo er im Stück The Sorrows of Frederick zu sehen war.

Filmografie[Bearbeiten]

Filmauftritte (auch Kurzauftritte)
Serienauftritte (auch Gast- und Kurzauftritte)
Auswahl sonstiger nennenswerter Auftritte (z.B. als er selbst)
  • 1995: Mortal Kombat: Behind the Scenes
  • 1995: Mortal Kombat: Behind the Dragon
  • 1999/2002: Table for Two (1 Folge)
  • 2003: E! True Hollywood Story (1 Folge)
  • 2008: The Players: The Cast of 'Extinction'
  • 2008: Beyond Raccoon City: Unearthing 'Resident Evil: Extinction'
  • 2008: Band of the Sand: Actors Unite

Nominierungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]