Métro Toulouse

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Toulouse "M" symbol.svg
Métro Toulouse
Plan métro Toulouse.svg
Basisdaten
Staat Frankreich
Stadt Toulouse
Verkehrsverbund Tisséo-Réseau urbain
Eröffnung 1993
Linien 2
Streckenlänge 28.2 km
Stationen 37
Nutzung
Kürzester Takt 2 Min
Passagiere 102147780 / Jahr [1]
Fahrzeuge 29 VAL 206
14 VAL 208
56 VAL 208 NG
18 VAL 208 NG 21
Spurweite 1435
Stromsystem 750 V
Logo der Métro Toulouse

Die Métro Toulouse, 1993 eröffnet, ist ebenso wie in Lille und Rennes eine automatische U-Bahn, basierend auf dem VAL-System.

Geschichte[Bearbeiten]

Zug der Métro-Linie A

Die erste Metrolinie von Toulouse (Linie A) wurde am 26. Juni 1993 zwischen Basso-Cambo und Jolimont eröffnet, nachdem die Bauarbeiten 1989 begonnen hatten. Sie ist fast gänzlich unterirdisch, abgesehen vom Bahnhof Basso-Cambo. 10 Jahre später wurde die Linie um 2,3 km bzw. 3 Stationen bis Balma Gramont verlängert.

Am 30. Juni 2007 wurde eine zweite Strecke, die Linie B, dem Verkehr übergeben.

Beim Bau beider Strecken gab es zahlreiche Funde aus der zweitausendjährigen Geschichte von Toulouse. So konnte das in historischen Quellen erwähnte Römische Forum in der Nähe des Place Esquirol lokalisiert werden.

Linie A[Bearbeiten]

Die erste Metrolinie ist 12,3 km lang und hat 18 Bahnhöfe. Sie durchquert Toulouse von Südwesten nach Nordosten, von Basso Cambo nach Balma Gramont, und wurde 1993 eröffnet.

Stationen[Bearbeiten]

Basso-Cambo - Bellefontaine - Reynerie - Mirail-Université - Bagatelle - Mermoz - Fontaine-Lestang - Arènes - Patte-d'Oie - St-Cyprien/ République - Esquirol - Capitole - Jean-Jaurès - Marengo-SNCF - Jolimont - Roseraie - Argoulets - Balma Gramont

Linie B[Bearbeiten]

Die zweite Metrolinie ist 15,1 km lang, hat 20 Bahnhöfe und verläuft von Norden nach Süden, von Borderouge nach Ramonville. Sie wurde am 30. Juni 2007 eingeweiht. Jean Jaurès ist der Umsteigebahnhof zur Linie A.

Stationen[Bearbeiten]

Borderouge - Trois Cocus - La Vache - Barrière de Paris - Minimes Claude Nougaro - Canal du Midi - Compans Caffarelli - Jeanne d'Arc - Jean Jaurès - François Verdier - Carmes - Palais de Justice - Saint-Michel Marcel Langer - Empalot - Saint-Agne SNCF - Saouzelong - Rangueil - Faculté de Pharmacie - Université Paul Sabatier - Ramonville

Ausbau und Planungen der Metro[Bearbeiten]

Ausbauplan der Métro/S-Bahn

Es ist vorgesehen, die Linie B als Freilandstrecke im Süden um 5,2 km und fünf Stationen (Parc technologique de Ramonville - Centre Commercial de Labège - Innopole - Diagora - Labège-La Cadène) nach Labège-Innopole und im Norden nach L'Union zu verlängern. Die Verlängerung nach Süden soll Anfang 2019 eröffnet werden (Stand September 2013). Für die nördliche Verbindung gibt es aufgrund knapper Mittel zur Zeit keinen Zeitplan, da Priorität der Ausbau der Straßenbahn in Form der Linie G hat (siehe unten).[2]

Weitere Stadtbahnen[Bearbeiten]

Linie C: S-Bahn vom U-Bahnhof Arènes nach Westen zum Bahnhof Colomiers SNCF (5 Stationen), betrieben von der SNCF.

Linie D: S-Bahn vom Bahnhof Muret SNCF im Süden zum Hauptbahnhof Toulouse-Matabiau (U-Bahnhof Marengo SNCF).

Linie T1: (in der Bauphase Linie E) Straßenbahn vom U-Bahnhof Arènes nach Norden über Blagnac nach Beauzelle (10,9 km; 18 Haltestellen), mit ab Anfang 2014 dem Zweigast Ligne Envol zum Flughafen Toulouse-Blagnac.

Linie F: S-Bahn (geplant) vom Bahnhof Escalquens im Südosten zum Hauptbahnhof Toulouse-Matabiau.

Linie G: (alternative Bezeichnung: Ligne Garonne) Straßenbahn (geplant für Ende 2013) vom U-Bahnhof Arènes nach Südosten zum Grand Rond (7 Haltestellen). Die Graphik rechts zeigt eine ältere Planung der Linie G.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Toulouse Métropole en chiffres, 2012
  2. Accord sur le financement du métro à Labège, La Dépêche du Midi, 14. September 2013