Straßenbahn Valenciennes

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Straßenbahn
Straßenbahn Valenciennes
Bild
Basisinformationen
Staat Frankreich
Stadt Valenciennes
Eröffnung 3. Juli 2006
Betreiber Transvilles
Infrastruktur
Streckenlänge 33,8 km
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem 750 V DC Oberleitung
Haltestellen 48
Betrieb
Linien 2
Takt in der HVZ 10 min (T1), 12 min (T2)
Fahrzeuge Alstom Citadis 302
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Statistik
Fahrgäste 29 000 pro Tag (August 2007)
Netzplan
Netzplan (bis Januar 2014)

Die Straßenbahn Valenciennes (frz. Tramway de Valenciennes) ist eine Straßenbahn in der französischen Stadt Valenciennes. Sie gehört dem Aufgabenträger Syndicat Intercommunal pour les Transports Urbains de la Région de Valenciennes (SITURV) und wird von Transvilles betrieben. Sie ist seit dem 3. Juli 2006 in Betrieb.

Die erste Strecke mit einer Länge vom 18,3 km verbindet die Haltestellen Famars-Universität über Valenciennes mit Denain-Espace Villars. Eine zweite Strecke von Valenciennes über Anzin nach Vieux-Condé wurde am 13. Dezember 2013 feierlich eröffnet, nahm aber den Fahrgastbetrieb erst am 24. Februar 2014 auf. Eine dritte Strecke von Valenciennes nach Crespin befindet sich noch in der Diskussion. Dieses Straßenbahnnetz ist der Nachfolger einer alten Straßenbahn, die 1881 errichtet und im Jahre 1966 aufgegeben wurde.

Das ehemalige Netz (1881–1966)[Bearbeiten]

Straßenbahn im Jahr 1965

Dank der Tätigkeit der Société des Tramways de Valenciennes à Anzin et extensions (gegründet 1880), dann der Société des Chemins de Fer Économiques du Nord (CEN), gegründet auf Initiative des belgischen Barons Empain 1884, verfügten Valenciennes (das damals ungefähr 30 000 Einwohner besaß) und sein Umland über ein umfangreiches Netz von meterspurigen Straßenbahnen, zunächst dampfbetrieben, dann von 1913 an mit elektrischer Traktion.,[1][2]

Dieses Straßenbahnnetz wurde seit 1923 durch die Stadt Valenciennes konzessioniert (außer dem Abschnitt Denain ↔ Lourches, für den die Gemeinde Lourches Genehmigungsbehörde wurde).[3] Nach den Zerstörungen der zwei Weltkriege und infolge der Konkurrenz durch den Automobilverkehr wurde die Straßenbahn im Jahre 1966 endgültig stillgelegt.

Die große Rückkehr der Straßenbahn[Bearbeiten]

Das Angebot im ÖPNV der Region Valenciennes war merklich niedriger als jenes anderer Ballungsräume, die einen vergleichbaren Stadtverkehr aufweisen.[4] Da die Grenzen des Busverkehrs deutlich wurden, wurden in den neunziger Jahren neue Verkehrstechniken untersucht. Im Jahre 1992 nimmt das SITURV eine durch das INRETS durchgeführte Studie zur Kenntnis, die die Aufmerksamkeit auf die Risiken eines Verkehrsinfarkts der Region bis zum Jahr 2010 richtet, wenn nicht gegengesteuert wird.[5] Nach der Idee, eine VAL-Bahn zu bauen, wurde der Bau einer Busspur in Betracht gezogen.

1994 wurden die ersten Studien für den Bau einer Straßenbahn begonnen, die Gegenstand eines Bürgerdialogs zwischen 1995 und 1996 waren, auf die im Jahr 1997 neue Studien folgten.

Das Projekt fand im Februar 1998 staatliche Berücksichtigung und das SITURV als autorité organisatrice de transports (Aufgabenträger) bestehend aus Valenciennes Métropole und Porte du Hainaut beschloss den Bau der ersten Straßenbahnlinie im März 1998.[6]

Die Ziele des neuen Netzes[Bearbeiten]

Neben der üblichen Zielsetzung der Straßenbahn, nämlich Angebotsverbesserung des ÖPNV und Veränderung des Modal Split, sollte die Straßenbahn auch dazu beitragen, das Image der Region Valenciennes, das in der Vergangenheit durch die verschwundene Schwerindustrie geprägt war, zu verändern und ihren städtischen Zusammenhalt zu fördern, indem man Problemviertel an den Verkehr anschließt,[7] insbesondere La Briquette und Dutemple, sowie eine alte Industriebrache, la Croix d'Anzin, um ihre Umnutzung zu begünstigen.[8]

Die erste Strecke[Bearbeiten]

In Anbetracht der finanziellen Zwänge des SITURV wurde der Bau der ersten Strecke in mehreren Phasen verwirklicht:

  • Universität - Dutemple, 9,5 km lang und 19 Haltestellen umfassend
  • Dutemple - Villars-Raum, 8,5 km lang und neun Haltestellen umfassend[6]

Die erste Strecke des Straßenbahnnetzes ist seit dem 3. Juli 2006 im Fahrgastbetrieb und wird von der Linie 1 bedient. Mit einer Länge von 9,5 km bedient diese Linie acht Gemeinden des Großraums: Valenciennes, Famars, Aulnoy-lez-Valenciennes, Marly, Anzin, La Sentinelle, Hérin und Denain.

Einige Haltestellen verfügen über Park-and-Ride-Plätze, die den Autofahrern den Umstieg auf die Straßenbahn vereinfachen. Die wichtigen Haltestellen sind außerdem Verknüpfungspunkte zu anderen öffentlichen Verkehrsmitteln, denn das Busnetz ist umstrukturiert worden, um auf die Straßenbahn ausgerichtet zu werden.

Das Projekt und seine Kosten[Bearbeiten]

Die Beteiligten des Projekts sind:

  • Bauherr: der Aufgabenträger SITURV
  • delegierter Bauträger: Transvilles
  • Generalunternehmer: Groupement d’ingénierie du Valenciennois (Auftragnehmer: INGÉROP)[9]

Im Juli 2001 erfolgte für das Projekt der neuen Straßenbahn die Feststellung des öffentlichen Nutzens.[6] Der erste Spatenstich für den Bau der Straßenbahn erfolgte im Sommer 2003 mit vorbereitenden Arbeiten (Verlegen der Abflusskanäle und anderer Leitungen…), und im Juni 2004 begannen die Arbeiten zum Bau des Straßenbahnbetriebshofs in Saint-Waast. Das erste Gleis der Linie wurde am 7. September 2004 verlegt. Eröffnet wurde die Linie am 16. Juni 2006, in Anwesenheit von Jean-Louis Borloo, dem damaligen Minister für Arbeit und Wohnungsbau und Präsident des Kommunalverbandes der Region Valenciennes.[10]

Der erste Bauabschnitt der Linie A hat 242,75 Millionen Euro gekostet, die mit einer Anleihe und mit Eigenmitteln durch das SITURV sowie mit einem Staatszuschuss von 41,5 Millionen Euro finanziert wurden, das sind 17% des Projekts,[6] sowie mit einem Zuschuss der europäischen Union in Höhe von 5,08 Millionen Euro.[11]

Die Gestaltung der Linie A der Straßenbahn von Valenciennes ist mehrfach ausgezeichnet worden: Sie erhielt den TCSP-Preis des Jahres der Zeitschrift Villes et Transports und den durch das Französische Institut für Design verliehenen "prix Janus de la Cité".[7]

Die Haltestellen[Bearbeiten]

      Haltestelle Koordinaten Gemeinde Anschlüsse
    Université 50° 19′ 12,5″ N, 3° 30′ 45,4″ O50.320127783.512611111 Famars Park-and-Ride, S1, S2, 103, 104, 372, 420
    Moriamez Recherche 50° 19′ 29,4″ N, 3° 30′ 51,2″ O50.3248253.514233333 Famars
    Campus Mont Houy 50° 19′ 42,7″ N, 3° 30′ 52,6″ O50.328519443.5146 Aulnoy-lez-Valenciennes S1, 104
    Chemin vert 50° 19′ 52,5″ N, 3° 30′ 49,1″ O50.331258333.513625 Aulnoy-lez-Valenciennes S2
    Jules Chevalier 50° 20′ 2″ N, 3° 31′ 6,2″ O50.333886113.518394444 Aulnoy-lez-Valenciennes
    La Briquette 50° 20′ 24″ N, 3° 31′ 15,4″ O50.339991673.520955556 Marlys
    Vosges 50° 20′ 30,7″ N, 3° 31′ 2,4″ O50.341863893.517327778 Valenciennes
    Nungesser 50° 20′ 54,8″ N, 3° 31′ 9,2″ O50.348569443.519230556 Valenciennes Park-and-Ride, S2
    Sainte Catherine 50° 21′ 4,7″ N, 3° 31′ 1,4″ O50.351291673.517066667 Valenciennes 110
    Porte de Paris 50° 21′ 12,1″ N, 3° 31′ 1″ O50.353361113.516944444 Valenciennes 110
    Sous-Préfecture 50° 21′ 21,9″ N, 3° 31′ 11,2″ O50.356086113.519788889 Valenciennes
    Hôtel de ville 50° 21′ 29,2″ N, 3° 31′ 20″ O50.358119443.522233333 Valenciennes
    Clemenceau 50° 21′ 39,2″ N, 3° 31′ 12,8″ O50.360894443.520233333 Valenciennes
    Gare 50° 21′ 49,6″ N, 3° 31′ 4,8″ O50.363786113.518 Valenciennes TER, TGV, 1, 15, 16, 30, 64, S1, S2, 103, 131, 401, 403
    Pont Jacob 50° 21′ 56,7″ N, 3° 30′ 51,4″ O50.365741673.514272222 Valenciennes
    Croix d'Anzin 50° 22′ 2,4″ N, 3° 30′ 29,2″ O50.367338893.508122222 Anzin 14
    Anzin Hôtel de Ville 50° 22′ 7,2″ N, 3° 30′ 7,3″ O50.368666673.502013889 Anzin Park-and-Ride, 2, 12, 13, S2
    Saint Waast 50° 21′ 48,6″ N, 3° 29′ 30″ O50.363497223.491655556 Valenciennes Park-and-Ride 1, 2, Zubringerbus zum Krankenhaus
    La Plaine 50° 21′ 38,6″ N, 3° 29′ 17,7″ O50.360730563.488238889 Valenciennes
    Dutemple 50° 21′ 24,9″ N, 3° 28′ 50,5″ O50.3569253.480680556 Valenciennes zeitweise Zwischenendstelle
    Bois des Montagnes 50° 21′ 21,3″ N, 3° 28′ 17,5″ O50.355911113.471536111 La Sentinelle
    Le Galibot 50° 21′ 10,7″ N, 3° 27′ 8,1″ O50.352983333.452247222 Hérin 102, 110, Zubringerbus zum Flugplatz
    Les Grémonts Hérin geplante Haltestelle
    Solange Tonini 50° 20′ 23,2″ N, 3° 24′ 46″ O50.339763893.412783333 Denain
    Bellevue 50° 20′ 10,2″ N, 3° 24′ 9,6″ O50.336158333.402655556 Denain Park-and-Ride, 107
    Jaurès 50° 19′ 55″ N, 3° 23′ 31″ O50.331944443.391944444 Denain 106, 111, 211 in einiger Entfernung: Bahnhof Denain TER Nord-Pas-de-Calais
    Taffin 50° 19′ 46,3″ N, 3° 23′ 9,9″ O50.329519443.386080556 Denain 111
    Jean Dulieu 50° 19′ 35,9″ N, 3° 23′ 8,4″ O50.326638893.385652778 Denain 3, 4, 101, 105
    Espace Villars 50° 19′ 34,1″ N, 3° 23′ 34,1″ O50.326130563.392808333 Denain 3, 4, 30, 101, 104, 105, 106, 107, 111, 211, 373

Die Infrastruktur[Bearbeiten]

Stück einer Rillenschiene, Typ Broca, die klassisch für städtische Straßenbahngleise verwendet wird, weil sie nicht aus der Straße oder dem Rasen hinausragt.
Bahnhofsvorplatz in Valenciennes: Das Gleis ist begrünt, außer an den Übergängen, und die Schienen sind vom Typ Broca.
Zwischen Valenciennes und Denain ist das Gleis eisenbahnähnlicher, mit Schotteroberbau, Schienen auf Bi-Block-Schwellen und Hochkettenfahrleitung. Die Trasse wird fast auf ganzer Länge von einem Fuß- und Radweg begleitet.
Im Bereich der Hochkettenfahrleitung gibt es zwei Speisekabel.

Das Gleis in Normalspur besteht in den Abschnitten von der Universität bis zum Ortsausgang von Dutemple sowie von Taffin bis Espace Villars aus 41-GPU-Rillenschienen, geliefert durch Corus, die in eine am Ort gegossenen Betonplatte gegründet werden.[12] Außerhalb der Straßenüberquerungen ist das Gleis oft mit Rasen begrünt.

Zwischen Dutemple und Taffin hat die Strecke den Charakter einer Schnellstraßenbahn mit Vignolschienen auf Schotteroberbau und Stromversorgung durch Fahrleitung und Speiseleitung.[13] Zwei Abschnitte der Linie benutzen den Bahndamm der alten Strecke von Somain nach Péruwelz des Eisenbahnnetzes der Compagnie des mines d'Anzin: zwischen der Station Anzin Rathaus und Dutemple und im zweiten Bauabschnitt auf 6,5 km Länge.[14]

Der Bau der Linie erforderte den Neubau oder die Erneuerung mehrerer Hochbauten, wie die Brücke über die Autobahn A2 und jene unter der Autobahn A23, die Pont Jacob über die Eisenbahnstrecke von Douai nach Blanc-Misseron und den Fluss Escaut, der Viadukt Sainte-Catherine (auf der alten Eisenbahntrasse Valenciennes - Faubourg-de-Paris - Hautmont) und der Viadukt Pompidou sowie die Brücke über die Strecke Fives - Hirson.[6][13]

Die Mehrzahl der Haltestellen besitzt Seitenbahnsteige. Drei Haltestellen in beengter Lage sind jedoch mit einem Mittelbahnsteig ausgerüstet, darunter Pont Jacob. Zwei Haltestellen verfügen über ein Kehrgleis (in einem gewissen Abstand zur Haltestelle), das es erlaubt, einen Wagen abzustellen und Teilstrecken zu fahren: Anzin - Rathaus und Dutemple. Der Betriebshof ist in der Nähe der Station Saint-Waast angesiedelt und ist durch Weichen aus allen Richtungen zugänglich.

Die Signalisierung erfolgt durch klassische Straßenbahnsignale. Allerdings ähneln die Rangiersignale Verkehrsampeln, jedoch in Form eines T, das auf die Zugehörigkeit zur Tram hinweist. In den städtischen Abschnitten werden die Straßenkreuzungen entweder durch eine traditionelle dreifarbige Ampel oder durch rotes Blinklicht geschützt, das sich bei Annäherung einer Straßenbahn einschaltet. In den Überlandabschnitten werden die Kreuzungen im Allgemeinen durch beschrankte Bahnübergänge geschützt, deren Schranken sich bei Annäherung einer Straßenbahn schließen.

1. Bauabschnitt[Bearbeiten]

Der Bau und die qualitativ hochwertige Ausstattung der Straßenbahnstrecke haben die Stadtentwicklung der durchfahrenen Viertel begünstigt, wie hier in Anzin.

Der erste Bauabschnitt der Linie A der Straßenbahn (Université - Dutemple, 19 Haltestellen) ist am 3. Juli 2006 in Betrieb genommen worden - auf den Tag genau vierzig Jahre nach der Betriebseinstellung des Straßenbahnnetzes. Sie trug dann den Liniennamen 1.

Mit einer Länge von 9,5 km durchquert sie fünf Gemeinden des Großraums Valenciennes und verbindet die Stadtmitte mit Randvierteln, die in das nationale Stadtsanierungsprogramm aufgenommen sind. In dieser ersten Phase schafft sie eine schnelle Verbindung der Universität über die Stadtmitte mit dem Verknüpfungspunkt Bahnhof Valenciennes.

2. Bauabschnitt[Bearbeiten]

Landschaft der Linie A zwischen Hérin und Denain: Das Gleis ist vom klassischen Eisenbahntyp mit Schotteroberbau und Fahrleitung, die eine größere Geschwindigkeit und niedrigere Wartungskosten als der Straßenbahnoberbau ermöglicht. Auf diesem geraden Überlandabschnitt verkehren die Bahnen mit 70 km/h.

Am 31. August 2007 ist die Verlängerung der Linie A der Straßenbahn von Valenciennes (Dutemple) nach Denain (Espace Villars) mit sieben neuen Stationen feierlich eröffnet worden, der fahrplanmäßige Betrieb begann am 3. September 2007. Dieser Abschnitt ist 8,8 km lang. Die Kosten dieses zweiten Bauabschnitts betrugen 69 Millionen Euro.

Denain als zweiter Pol des Großraums Valenciennes bestätigt damit seinen Willen, die Verkehrsbedingungen in seinem Siedlungsgebiet zu verbessern. Die Stadt wünscht, den ÖPNV und den Individualverkehr in einem Gesamtverkehrsplan zu integrieren.

Entwicklung der Linie A[Bearbeiten]

Eine achte Haltestelle des 2. Bauabschnitts, Solange Tonini, wurde im September 2008 eröffnet, um die route d'Oisy und die Häuser der Papillons Blancs (Behindertenheim) in Denain anzubinden. Die Haltestelle Allende wurde bei dieser Gelegenheit in Jean Dulieu umbenannt.

Am 3. Juli 2009 wurde die Haltestelle La Plaine, zwischen Saint-Waast und Dutemple gelegen, in Höhe der Rue Saint-Éloi in Valenciennes eröffnet.

Eine weitere ergänzende Zwischenstation ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant: Les Grémonts in der Gemeinde Hérin.

Im Jahre 2010 wurde der Betrieb des Transvilles-Netzes an Veolia Transport vergeben. Diese strukturierte das Liniennetz um. Dabei wurde die Linie 1 umbenannt in Linie A. Ebenso wurde ihre grafische Darstellung geändert: Statt in roter Farbe wird sie nun in Grün dargestellt - wie alle Linien, die im 10-Minuten-Takt verkehren. Die bisher unter dem Namen "Linie 2" geplante zweite Straßenbahnlinie erhielt in der neuen Buchstabensystematik für ihre beiden Äste die Bezeichnungen "C" und "D". Die Linienkennung B ist bereits belegt für den TER Nord-Pas-de-Calais von Valenciennes und Saint-Amand-les-Eaux, der auf einem Abschnitt der Eisenbahnstrecke von Fives nach Hirson verkehrt.[15]

Die Fahrgastzahlen der Linie A[Bearbeiten]

Neun Monate nach ihrer Inbetriebnahme beförderte die Straßenbahn Valenciennes im März 2007 auf der Strecke der Phase I 22 000 Fahrgäste pro Tag.[16] Nach Inbetriebnahme der Gesamtstrecke stieg das Fahrgastaufkommen im August 2007 auf 29 000 Personen pro Tag.[17]

Die Linien C und D[Bearbeiten]

Die geplanten Linien C und D wurden ursprünglich zusammen als Linie 2 bezeichnet. Die geplante Streckenlänge beträgt 32 Kilometer und die Trasse bildet die Form eines "V" im Nordosten des Großraums Valenciennes und soll in der Gemeinde Vieux-Condé beginnen, über Condé-sur-l'Escaut, Fresnes-sur-Escaut, Escautpont, Bruay-sur-l' Escaut, Anzin nach Valenciennes führen und dann in Richtung Belgien über Saint-Saulve, Onnaing, Quarouble, Quiévrechain nach Crespin verlaufen.[18]

Ursprünglich wurde als Endstation der Bahnhof von Quiévrain in Belgien in Betracht gezogen, nach jetziger Planung würde dieser jedoch nur durch einen Pendelbus von der Endhaltestelle der Straßenbahn am Bahnhof Crespin erreicht.[19]

Im Bahnhof von Quiévrain, der von der Linie ICF der SNCB bedient wird, hätten die Fahrgäste ihre Reise nach Mons und den übrigen Bahnhöfen in Belgien fortsetzen können. Leider werden potentielle Fahrgäste durch den zweimaligen Umstieg zwischen Valenciennes und dem belgischen Hennegau abgeschreckt. Heute erfolgt der Verkehr hauptsächlich über stark ausgelastete Straßen, insbesondere die Autobahnen A2/A7.

Dies erklärt, dass die zwei Linien durch das SITURV als ein Element eines grenzüberschreitender Verkehrsangebotes vorgestellt werden, das Valenciennes, aber auch den Süden des Départements Nord (insbesondere Douai und Cambrai) mit den belgischen Städten Brüssel und Charleroi verbindet. Dies würde aber die Einführung von Verkehrsmitteln erfordern, die den Modal Split zugunsten des ÖPNV beeinflussen.

Die Straßenbahnlinie D würde auf dem Abschnitt Valenciennes - Staatsgrenze an die Stelle der Wiedereröffnung der Eisenbahnstrecke Douai ↔ Blanc-Misseron treten. Seit dem Jahr 1964 wird diese Eisenbahnstrecke nur noch auf dem belgischen Abschnitt befahren. Im Rahmen des Vertrags Staat-Region 2007-2013 waren für die Wiedereröffnung der Eisenbahnstrecke 58 Millionen Euro vorgesehen. Dieses Ziel wurde von Jean-Louis Borloo, dem damaligen Minister für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Raumplanung und Präsident des Kommunalverbandes der Region Valenciennes, aufgegeben und die Mittel wurden für den Bau der Linie D der Straßenbahn Valenciennes umgeschichtet.[4]

Die Verwirklichung der Linien C und D ist ebenfalls in zwei Phasen vorgesehen.

3. Bauabschnitt - Linie 2[Bearbeiten]

Die Linie C wird an der Haltestelle Croix d'Anzin beginnen.

Die Linie C der Straßenbahn von Anzin nach Vieux-Condé wird auch Straßenbahn des Pays de Condé genannt. Sie wird eingleisig mit Ausweichen an den Bahnhöfen sein. Sie wird 13 Kilometer lang sein und sieben Gemeinden durchfahren und dabei 23 Haltestellen bedienen. Die offizielle Inbetriebnahme fand am 13. Dezember 2013 statt, der Fahrgastbetrieb wurde jedoch erst am 24. Februar 2014 aufgenommen.

Die neue Strecke wird von der Linie 2 bedient, die in Valenciennes an der Porte de Paris endet und auf dem gemeinsamen Abschnitt die Linie 1 bis zum Lycée du Hainaut zu einen 5-Minuten-Takt verdichtet.

Entwicklung des Projekts[Bearbeiten]

Die Beteiligung von Bürgern und Interessenten angesichts der Ausarbeitung der Planung hat Anfang 2007 begonnen. Das vorgelegte Projekt bestand darin, eine eingleisige Straßenbahnverbindung[20] von 13 bis 14 Kilometer Länge entlang der Straße RD 935A zu verwirklichen, die 23 Haltestellen umfassen und die Valenciennes mit Anzin, Bruay-sur-l'Escaut, Escautpont, Fresnes-sur-Escaut, Condé-sur-l'Escaut und Vieux-Condé verbinden soll, zu geschätzten Kosten von ungefähr 70 bis 90 Millionen Euro (aber nur für Trasse und Material, ohne Kosten für die Umgestaltung des Straßenraumes „von Fassade zu Fassade“). Allerdings konnte das Budget des Projekts nicht unter Dach und Fach gebracht werden, etwa zehn Millionen konnten nicht aufgebracht werden.[21]

Im Jahre 2008 wurden die Kosten des Projekts auf 188 Millionen geschätzt, die auch die Umgestaltung des Straßenraumes „von Fassade zu Fassade“ und die Renovierung der Eisenbahnbrücke Bleuse-Borne unter der Bauherrenschaft von RFF umfassen.[22]

In den Jahren 2008-2009 zieht das SITURV den Bau der Linie C als Oberleitungsbus auf Eigentrasse mit optischer Spurführung (mit 130 Fahrgästen pro Fahrzeug) unter dem Namen "Valway" in Betracht.[23]

Die Kosten des Obusses betrügen 120 bis 150 Millionen Euro für die Linien C und D, das heißt, das Budget würde im Vergleich zu einer klassischen Straßenbahn um 30 % gesenkt.[24] Der Staat kündigte am 30. April 2009 an, das Projekt mit 25,3 Millionen Euro zu subventionieren, im Hinblick auf ein Inbetriebnahme zu Beginn 2011. Wie für die Straßenbahnlösung wäre die geplante Eigentrasse mit einer Breite von vier Metern einspurig, die Begegnung der Fahrzeuge würde an den Haltestellen erfolgen.[25] Der folgende Zeitplan wurde damals aufgestellt:

Die Brücke Bleuse-Borne in Anzin.
  • Juni 2009: Annahme der endgültigen Entwurfsplanung
  • November 2009: Feststellung des öffentlichen Nutzens
  • Anfang 2010: Beginn der Arbeiten
  • September 2011: Inbetriebnahme

Die Valway-Lösung wurde aufgegeben, und am 18. Januar 2010 kündigt Francis Decourrière, Präsident des SITURV, die Rückkehr zur Straßenbahn-Lösung an, die auf einer eingleisigen Strecke mit Ausweichen an den Haltestellen verkehrt. Dies erzwingt den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke, um die Bleuse-Borne-Brücke in Anzin zu verdoppeln.[26]

Liste der neuen Haltestellen[Bearbeiten]

Trasse der Linie C.
  • Gemeinde Anzin
    • Pierre Mathieu
    • Louise Michel
    • Europescaut
    • Centre commercial
  • Gemeinde Bruay-sur-l'Escaut
    • Ancienne Malterie
    • Europe
    • Place de Bruay
    • Hoche
    • Hauts Champs
    • Thiers
  • Gemeinde Escautpont
    • Brunehaut
    • Escautpont Cimetière
    • Place d'Escautpont
  • Gemeinde Fresnes-sur-Escaut
    • Cité Soult
    • Place de Fresnes
    • Berger
  • Gemeinde Condé-sur-l'Escaut
    • Condé Gare
    • Condé Hôtel de ville
    • Chaubaud Latour
    • Yvon Bouton
  • Gemeinde Vieux-Condé
    • Cité scolaire
    • Brasseur
    • Place de Vieux-Condé

4. Bauabschnitt[Bearbeiten]

Die Linie D würde einen Teil der Trasse der Eisenbahnlinie von Douai nach Blanc-Misseron wieder verwenden, bis zum Bahnhof Crespin.
Man sieht sie hier in Frankreich in Quiévrechain, kurz vor der belgischen Grenze.

Die Verlängerung der zweiten Linie der Straßenbahn von Valenciennes nach Crespin, geplant als Alternative zur Wiedereröffnung der Eisenbahnlinie von Douai nach Blanc-Misseron (in Belgien als Linie 97 bezeichnet), wird erst später gebaut werden.[27] Zu Beginn der Planungen sollte sie Quiévrain erreichen, aber die Bestrebungen, eine grenzüberschreitende Straßenbahn zu errichten, sind aufgegeben worden.[19]

Mit einer Länge von 12,5 Kilometern wird diese eingleisige Verbindung Valenciennes durchqueren, ausgehend von einem Abzweig von der Linie A am Place du Marché aux Herbes auf einer noch zu definierenden Strecke bis zum Place Poterne, wo ein Verknüpfungspunkt eingerichtet werden soll. Danach wird sie durch Saint-Saulve, Onnaing, Quarouble, Quiévrechain nach Crespin führen. Sie wird zum größten Teil der alten Nationalstraße 30 bis zum Ortseingang von Onnaing folgen, dann abzweigen, um auf der Trasse der alten internationalen Eisenbahnstrecke Valenciennes ↔ Mons den Bahnhof von Crespin zu erreichen.[28][29]

Inzwischen ist der Verzicht auf den Bau der Strecke nach Crespin und der Ersatz durch eine Bustrasse im Gespräch.

Bei Inbetriebnahme dieser Verlängerung sollten die Linien C und D in einer einzigen Linie Vieux-Condé - Anzin - Valenciennes - Crespin zusammengefasst werden, die zwischen Anzin und Valenciennes einen gemeinsamen Streckenabschnitt mit der Linie A besäße.

Bau der Linien C und D (alias Linie 2)[Bearbeiten]

Anfang Juli 2011 ist für die Phase III die Feststellung des öffentlichen Nutzens erfolgt. Das SITURV verwendet die Bezeichnungen Linie C und D nicht, man spricht einfach von der Linie 2, die andererseits immer in die Phasen III und IV unterteilt wird.[30] Der Bau der Phase III begann mit den Straßenbauarbeiten und den Arbeiten an der Eigentrasse mit einem symbolischen Akt: der Verlegung der ersten Schiene in Condé-sur-l'Escaut am 16. September 2011.

Die Kosten der Phase III betragen 103 Millionen Euro, jene der Phase IV 52 Millionen, damit werden die Gesamtkosten der Linie 2 auf 155 Millionen Euro geschätzt. Der Staat beteiligt sich durch folgende Zuschüsse an den Baukosten: 25,3 Millionen Euro von der Finanzierungsagentur für Verkehrsinfrastruktur und 21 Millionen Euro im Rahmen des Vertrags Staat-Region.[30]

Planungen[Bearbeiten]

Abhängig von der demographischen und wirtschaftlichen Lage der Region und den denkbaren Entwicklungshypothesen können folgende Erweiterungen des Straßenbahnnetzes in Betracht gezogen werden:

  • Verlängerung von Valenciennes nach Marly (Rathaus) in Richtung Saultain (Les Dix Muids). Diese Verlängerung kann durch die Avenue Henri Barbusse oder die Avenue Jean Jaurès geführt werden.
  • Verlängerung von Denain nach Douchy-les-Mines: die Endstelle der Linie A Espace Villars in Denain weist bereits in Richtung der Gemeinde Douchy-les-Mines.
  • Verlängerung von Anzin nach Raismes: diese Verlängerung ist möglich durch die Avenue Anatole-France bis zum Place de Raismes.
  • Verlängerung von Crespin nach Quiévrain: diese Verlängerung würde der alten Eisenbahntrasse folgen.

Fahrzeugpark[Bearbeiten]

Fahrkartenentwerter in der Straßenbahn.
Durchfahrt einer Straßenbahn durch Hérin.
Innenausstattung der Bahnen.

Für die Straßenbahn Valenciennes wurden 21 Triebwagen Alstom Citadis vom Typ 302 erworben, die in ihrer Basisversion 33 Meter lang sind und aus fünf Wagenkästen auf drei Drehgestellen bestehen.[16] Die Breite beträgt 2,40 Meter. Zwei Triebdrehgestelle befinden sich an den Enden, das dritte unter dem mittleren Wagenkasten ist ein Laufdrehgestell.

Die Drehgestelle „Arpège“ besitzen gekröpfte Achsen, um den Durchgang des Niederflurbodens zwischen den Rädern zu vereinfachen. Die Antriebsmotoren sind an der Außenseite der Räder angesiedelt. Es gibt einen Motor pro Rad, das heißt acht für die zwei Triebdrehgestelle. Diese Drehgestelle haben einen geringen Federweg (ungefähr 11 Zentimeter), was den Platzbedarf der Räder im Wagenkasten begrenzt.

Die Stromversorgung erfolgt über einen Einholmstromabnehmer in der Mitte des Wagens. Die Versorgungsspannung beträgt 750 Volt Gleichspannung. Die Straßenbahnen benutzen das ONIX-Antriebssystem von Alstom. Der Gleichstrom versorgt über IGBT-Wechselrichter die Antriebsmotoren. Die gesamte elektrische Ausrüstung befindet sich auf dem Dach der Fahrzeuge. Dieser Aufbau ermöglicht einen niedrigeren Fahrzeugboden und gewährleistet eine bessere Kühlung der Komponenten des Traktionssystems.

Der Boden ist auf der ganzen Länge des Wagens niederflurig. Lediglich im Bereich der Räder ist der Boden unter den Sitzen erhöht.

Jede Bahn kann bis zu 295 Personen befördern, sie besitzt 48 Sitzplätze und verkehrt mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 30 km/h.

Das SITURV hat das Büro And Partenaires gewählt, um das Design der Kopfform und das Innere der Wagen zu konzipieren. Die Auswahl des Außenanstrichs und der Farbgestaltung im Inneren ist in Anlehnung an Architektur und Klima von Valenciennes getroffen worden.

Die Wagen werden in einer Betriebshof von 14.500 m2 Fläche gewartet, der sich in der Nähe der Haltestelle Saint-Waast befindet. Er besitzt zehn Abstellgleise und sieben Wartungsgleise und wurde durch den Architekten Jacques Ferrier und das Büro SETEC geplant. Dort befindet sich auch die Leitstelle des Straßenbahnbetriebs.[6] Die Instandhaltung der Wagen wird vom Hersteller Alstom wahrgenommen.[31]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FACS: Les Chemins de Fer Secondaires de France: le département du Nord
  2. Chiffres clés. Transvilles. Archiviert vom Original am 9. Februar 2010. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  3. Un siècle de transports publics dans le Valenciennois, hg. von Semurval, ISBN 2-904513-00-0 online verfügbar: PDF
  4. a b Maël Desse-Engrand, siehe Literaturverzeichnis
  5. Renaissance d'un tramway, siehe Literaturverzeichnis
  6. a b c d e f Jean Tricoire, le tramway en France
  7. a b Un tram, une ville: Retour vers le futur pour le tramway de Valenciennes. Alstom. 2007. Archiviert vom Original am 6. April 2010. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  8. Le tram de Valenciennes, in: ACTP Info, hg: Association des Clients des Transports Publics - asbl, Oktober-Dezember 2006, Lüttich PDF
  9. SETEC TPI: Tramway de Valenciennes: Audits (PDF; 638 kB)
  10. Une nouvelle Ligne de vie
  11. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.nord.pref.gouv.frInvitation presse: Comité de suivi du Programme européen objectif 1:visite du tramway de Valenciennes et de ses abords
  12. Le rail 41 GPU de Corus équipera le tramway de Valenciennes
  13. a b Tramway de Valenciennes
  14. Abscon - Saint-Waast-la-Haut, section de la Linie Somain - Péruwelz
  15. François Enver: Tramway - Valenciennes: Veolia imprime sa marque. In: Ville, rail & transports. 8. September 2010, Nr. 502, ISSN 2104-0028, S. 14.
  16. a b Un tram, une ville: Le réseau de Valenciennes aujourd’hui. Alstom. 2007. Archiviert vom Original am 8. April 2010. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  17. Du nouveau entre Dutemple et Denain
  18. Descriptif de la Ligne (PDF; 8,6 MB)
  19. a b Tramway Phase IV (Linie D)
  20. Stéphane Potin: Concevoir des transports innovants: le TramOneWay. In: Les cahiers de l'ingénierie de projet. November 2007, Nr. 74, S. 21 ISSN 0753-633 Concevoir des transports innovants (PDF) Archiviert vom Original am 1. April 2010. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  21. Philippe Hautcœur: Phase III du Tramway
  22. François Gérin: La phase III, de Valenciennes à Vieux-Condé, est presque sur les rails définitifs
  23. Bernard Défontaine: Un tramway non plus sur rail, mais sur pneus pour la Linie 2: Valway! in: La Voix du Nord, édition de Valenciennes, 10. Oktober 2008 [3]
  24. Francis Decourrière: Le choix du tramway sur pneus dans le Valenciennois, 24. Oktober 2008
  25. Philippe Hautcœur: 25 millions d'euros pour le Valway
  26. Abandon du projet Valway
  27. Conseil régional Nord-Pas-de-Calais: Commission permanente du 2 juillet 2007: La future Linie IV du tramway de Valenciennes vers la Belgique, 3 Juli 2007
  28. Phase IV du tramway valenciennois: Valenciennes – Crespin (Linie D)
  29. Groupement belge pour la promotion et l'exploitation touristique du transport ferroviaire: Le retour du «tramway vicinal» à Quiévrain (comprenant des plans de l'implantation du projet entre la frontière belge et la gare de Quiévrain)
  30. a b La Voix du Nord: Feu vert pour la phase 3 du tram de Valenciennes à Vieux-Condé, 25. Juli 2011
  31. Valenciennes: Linking up for a change

Siehe auch[Bearbeiten]

 Commons: Straßenbahn Valenciennes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weitere Artikel[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Groneck: Französische Planungsleitbilder für Straßenbahnsysteme im Vergleich zu Deutschland. Dissertation, Universität Wuppertal, 2007. (PDF; 5,4 MB)
  • Harald A. Jahn: Die Zukunft der Städte. Phoibos Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-85161-039-0.
  • Jean-Claude Vaudois: Valenciennes aujourd'hui: Où l'histoire est un éternel recommencement. In: Chemins de Fer régionaux et Tramways. Bd. 2006-5, Nr. 317, ISSN 1141-7447, S. 12–15.
  • Ammar Triche, Stéphane Potin, Gérard Gilliocq: Le tramway de Valenciennes. In: Travaux. Juni 2007, Nr. 842, ISSN 0041-1906, S. 28–41.
  • Jean Tricoire: Le tramway en France. La Vie du rail, 2007, ISBN 978-2-915034-73-8.
  • Jacques Tanche: Renaissance d'un tramway. Punch Editions, 2006, ISBN 2-913132-84-7.
  • Maël Desse-Engrand: Quel mode de transport en commun en site propre pour la Linie transfrontalière entre Valenciennes et Quiévrain? In: Transports urbains. Dezember 2009, Nr. 116, ISSN 0397-6521, S. 9–14.