Marianne Schech

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Marianne Schech (* 18. Januar 1914 in Geitau bei Bayrischzell; † 22. Juli 1999 in München) war eine deutsche Opernsängerin in der Stimmlage Sopran und Professorin für Gesang.

Biografie und künstlerisches Wirken[Bearbeiten]

Kammersängerin Marianne Schech studierte Gesang am Trappschen Konservatorium in München. Ihr Debüt gab sie 1937 am Theater Koblenz. Dort sang sie die Martha in der Oper Tiefland von Eugen d’Albert. Nach zwei Jahren in Koblenz wechselte die Sängerin an das Stadttheater in Münster. Von 1941 bis 1944 war sie Ensemblemitglied im Opernhaus von Düsseldorf und ging dann an die Oper von Dresden, wo sie bis 1951 blieb. Anschließend wurde sie an die Bayerischen Staatsoper in München engagiert, an der sie bis 1970 wirkte. Schnell avancierte Marianne Schech, neben Sari Barabas, Erika Köth, Rosl Schwaiger und Antonia Fahberg zu einer der führenden Sopranistinnen der Münchener Opernwelt. Besondere Beachtung fand ihre Partie in der Münchener Uraufführung (1956) der Oper Don Juan de Manara von Henri Tomasi sowie die Rolle der Marschallin in der Oper Der Rosenkavalier.

Marianne Schech sang an allen großen Opernbühnen der Welt, wie z.B. Paris, Barcelona, Lissabon, Rio de Janeiro, Brüssel, London, Hamburg, Stuttgart, Wien, San Francisco (in der amerikanischen Erstaufführung der Oper Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss) und an der Metropolitan Opera in New York. Ihr Fach war das Hochdramatische und das Zwischenfach. Die Sängerin war auch eine bekannte Konzert- und Liedsängerin und war insbesondere als Richard Strauss- und Richard Wagner-Interpretin geschätzt. Außerdem hat sie zahlreiche Schallplatten aufgenommen.

In späteren Jahren betätigte sich die Künstlerin überwiegend als Gesangspädagogin. Sie war Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München. Zu ihren Schülern gehörten u.a. der Bass-Bariton Wolfgang Probst und die Sopranistinnen Monika Riedler, Birgit Ströbel-König, Erda Müller, Cornelia Lindner, Hannah Esther Minutillo, Renate Spingler, Elisabeth Artmeier-Mogl sowie die Mezzosopranistin Doris Soffel. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof ihrer Heimatgemeinde Bayrischzell.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]