Leonie Rysanek
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Leonie Rysanek (* 14. November 1926 in Wien; † 7. März 1998 ebenda) war eine österreichische Opernsängerin (Sopran).
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Leben [Bearbeiten]
Leonie Rysanek war von 1955 bis 1991 an der Wiener Staatsoper engagiert, von 1959 bis 1996 zusätzlich an der Metropolitan Opera in New York. An beiden Häusern zählte sie zu den größten Stars ihrer Zeit und war beim Publikum enorm beliebt. In den 1950er und 1960er Jahren sang sie regelmäßig in Bayreuth. 1997/98 war Rysanek Präsidentin der Wiener Festwochen.
Leonie Rysanek starb 1998 an Krebs. Sie wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 33 G, Nummer 27) beigesetzt.
Auch ihre Schwester Lotte Rysanek war Sängerin.
Hörbeispiele [Bearbeiten]
- Richard Strauss: Die ägyptische Helena - 1. Akt (MP3; 32,0 MB)
- Richard Strauss: Die ägyptische Helena - 2. Akt (Helena: Leonie Rysanek, Menelaus: Bernd Aldenhoff, Altair: Hermann Uhde, Die allwissende Muschel: Ira Malaniuk; Prinzregententheater, München 1956, Ltg. Joseph Keilberth; MP3; 33,6 MB)
Wichtige Partien [Bearbeiten]
- Senta in Der Fliegende Holländer, Elisabeth in Tannhäuser, Elsa und Ortrud in Lohengrin, Sieglinde in Die Walküre, Kundry in Parsifal
- Titelpartie und Herodias in Salome, Chrysothemis, Klytämnestra und Elektra in Elektra, Ariadne in Ariadne auf Naxos, Marschallin in Der Rosenkavalier, Kaiserin in Die Frau ohne Schatten, Helena in Die ägyptische Helena
- Lady Macbeth in Macbeth, Titelpartie in Aida, Amelia in Maskenball, Desdemona in Otello, Elisabetta in Don Carlo
- andere Komponisten:
- Titelpartien in Tosca und Turandot von Giacomo Puccini, Küsterin in Jenůfa und Kabanicha in Katja Kabanowa von Leoš Janáček, Gräfin in Pique Dame und Tatjana in Eugen Onegin von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Leonore in Fidelio von Ludwig van Beethoven, Milada in Dalibor von Bedřich Smetana, Titelpartie in Medea von Luigi Cherubini, Titelpartie in La Gioconda von Amilcare Ponchielli, Santuzza in Cavalleria rusticana von Pietro Mascagni
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1986: Ehrenring der Stadt Wien[1]
- 1991: Kommandeur des Ordre des Arts et des Lettres
- 1996: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich[2]
- Kammersängerin
- österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
Literatur [Bearbeiten]
- Peter Dusek: Rysanek, Leonie. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 311 f. (Digitalisat).
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Leonie Rysanek im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Eintrag zu Leonie Rysanek in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- Leonie Rysanek
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bildunterschrift: Bürgermeister Helmut Zilk überreichte am (…). In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. Jänner 1987, S. 29, unten rechts.
- ↑ Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rysanek, Leonie |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Opernsängerin (Sopran) |
| GEBURTSDATUM | 14. November 1926 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 7. März 1998 |
| STERBEORT | Wien |
Kategorien:
- Opernsänger
- Sopran
- Ehrenringträger der Stadt Wien
- Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich
- Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
- Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)
- Person (Wien)
- Österreicher
- Geboren 1926
- Gestorben 1998
- Frau

