Martin Hautzinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Martin Hautzinger (* 1950 in Frankenbach bei Heilbronn[1]) ist ein deutscher Psychologe und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten]

Martin Hautzinger studierte von 1971 bis 1976 Psychologie in Bochum und an der Freien Universität Berlin. 1980 promovierte er zum Dr. phil. an der Technischen Universität Berlin über „Depressive und ihre Sozialpartner“.

1981 vertrat er eine Professur für Klinischer Psychologie und Psychodiagnostik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Von 1981 bis 1983 war er „assistent professor“ an der Abteilung für Psychologie der University of Oregon in Eugene (USA), wo er unter anderem mit Peter M. Lewinsohn arbeitete[2]. Von 1984 bis 1989 war er Hochschulassistent für Klinische und Differentielle Psychologie an der Universität Konstanz.

1987 habilitierte er zum Thema „Bewältigung von Belastungen“, und 1990 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor und zum Leiter der Abteilung für Klinische Psychologie am Psychologischen Institut der Universität Mainz. Seit 1996 ist er (in Nachfolge von Niels Birbaumer, der an die medizinische Fakultät wechselte) Ordinarius für Klinische Psychologie am Psychologischen Institut der Universität Tübingen.[1][3]

Sein Forschungsschwerpunkt ist die kognitive Verhaltenstherapie bei affektiven Störungen. Er ist Autor bzw. Herausgeber mehrerer Lehrbücher und Manuale im Bereich der Klinischen Psychologie und Verhaltenstherapie, sowie Koautor der deutschen Version des Beck-Depressions-Inventars.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Prof. Martin Hautzinger. Universität Tübingen (über Internet Archive). 17. Oktober 1996. Abgerufen am 30. Juli 2014.
  2. Hautzinger: Depression im Alter, S. XI (Vorwort)
  3. Experten - Martin Hautzinger. Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Abgerufen am 30. Juli 2014.