Mauriz Balzarek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Kraftwerk Steyrdurchbruch
Kraftwerk Steyrdurchbruch

Mauriz Balzarek (* 21. Oktober 1872 in Tyrnau, Österreich-Ungarn (heute Trnava, Slowakische Republik, ungarisch: Nagyszombat), † 17. Februar 1945 in Linz) war ein österreichischer Architekt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werke

Mauriz Balzarek, ein Schüler Otto Wagners, wurde unter anderem bekannt durch die Entwurfzeichungen der Landesvilla in Bad Hall, errichtet in den Jahren 1912 bis 1914.

Daneben die Planung des oberösterreichischen Laufkraftwerks Steyrdurchbruch an der Steyr und des ersten österreichischen Speicherkraftwerkes in Partenstein im Mühlviertel.

In den Jahren 1912/13 errichtete er in Linz in der Museumstraße ein architektonisches Schmuckstück für die Direktion der ESG Linz, ein letztes Beispiel der Architekturmoderne, dessen Fassade noch mit goldfarbenen Ornamenten prunkt. [1]

In den Jahren 1917 bis 1918 erfolgte durch ihn die Errichtung der Jugendstil-Arbeitersiedlung in Steyr (Hohe Ennsleiten, Josef Wokal-Straße 10-22).

In den Jahren 1923-1924 war er mit Arbeiten am Stift Lilienfeld in Niederösterreich befasst.

[Bearbeiten] Literatur

  • Alexander Wied: Der Architekt Mauriz Balzarek 1872-1945, Ausstellungskatalog, Stadtmuseum Linz 1972. [2]
  • Marco Pozzetto (Hrsg.): Die Schule Otto Wagners, Schroll Wien 1980, ISBN 3-7031-0524-0.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. siehe Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur .....
  2. DNB Mauriz Balzarek, Ausstellung 1972.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge