Altenberg bei Linz

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Altenberg bei Linz
Wappen von Altenberg bei Linz
Altenberg bei Linz (Österreich)
Altenberg bei Linz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Urfahr-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: UU
Fläche: 36,32 km²
Koordinaten: 48° 22′ N, 14° 21′ O48.37305555555614.350277777778592Koordinaten: 48° 22′ 23″ N, 14° 21′ 1″ O
Höhe: 592 m ü. A.
Einwohner: 4.410 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 121 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4203
Vorwahl: 0 72 30
Gemeindekennziffer: 4 16 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Reichenauer Straße 4
4203 Altenberg bei Linz
Website: www.altenberg.at
Politik
Bürgermeister: Ferdinand Kaineder (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
14 ÖVP, 5 SPÖ, 4 GRÜNE, 2 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Altenberg bei Linz im Bezirk Urfahr-Umgebung
Alberndorf in der Riedmark Altenberg bei Linz Bad Leonfelden Eidenberg Engerwitzdorf Feldkirchen an der Donau Gallneukirchen Goldwörth Gramastetten Haibach im Mühlkreis Hellmonsödt Herzogsdorf Kirchschlag bei Linz Lichtenberg Linz Oberneukirchen Ottenschlag im Mühlkreis Ottensheim Puchenau Reichenau im Mühlkreis Reichenthal Schenkenfelden Sonnberg im Mühlkreis St. Gotthard im Mühlkreis Steyregg Vorderweißenbach Walding Zwettl an der Rodl OberösterreichLage der Gemeinde Altenberg bei Linz im Bezirk Urfahr-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Winteransicht von Altenberg

Altenberg bei Linz ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung im oberen Mühlviertel mit 4410 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Urfahr.

Geografie[Bearbeiten]

Altenberg bei Linz liegt auf einer Höhe von 592 m ü. A. im oberen Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,8 km und von West nach Ost 7,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 36 km².

Altenberg liegt auf einem südlichen Ausläufer des Mühlviertler Hochlandes wird aufgrund seiner hohen balustradenartigen Lage und seiner weitreichenden Aussicht wegen als der „Balkon von Linz“ bezeichnet. Von Altenberg aus bietet sich ein Panoramablick, der sowohl ins Mühlviertel als auch über die Landeshauptstadt Linz hinweg ins Oberösterreichische Zentralland bis hin zu den Ausläufern der Nördlichen Kalkalpen reicht.

Flächenverteilung[Bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Altenberg bei Linz
  • Donach
  • Edt
  • Haslach
  • Katzgraben
  • Kitzelsbach
  • Kulm
  • Niederbairing
  • Niederkulm
  • Niederwinkl
  • Oberbairing
  • Oberkulm
  • Oberweitrag
  • Oberwinkl
  • Pargfried
  • Preising
  • Ramersdorf
  • Schwarzendorf
  • Stratreith
  • Unterweitrag
  • Weignersedt
  • Wildberg
  • Willersdorf
  • Windpassing
  • Würschendorf

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Kirchschlag bei Linz Hellmonsödt
Nachbargemeinden Alberndorf in der Riedmark
Linz Engerwitzdorf

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold über grünem Dreiberg fünf halbkreisförmig angeordnete, rote, fünfblättrige, heraldische Rosen mit goldenen Butzen und grünen Kelchblättern. Das Wappen stellt die 3 Berge Altenbergs und die 5 Rosen der hl. Elisabeth (Patronin Altenbergs) dar. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.

Die 3 Berge von Altenberg:

  1. Geiselsberg: 752 m ü. A.
  2. Wetterberg: 712 m ü. A.
  3. Kulmerberg (Hagerberg): 645 m ü. A.

Geschichte[Bearbeiten]

Jungsteinzeitliche Funde bezeugen, dass sich im Gebiet zumindest zeitweise jagende, sammelnde nomadische Urbevölkerung aufhielt. Noch in vorchristlicher Zeit siedelten dort die keltischen Stämme der Bojer und Narister. Nach den Wirren der Völkerwanderung und der Awareneinfälle dürften im 8. Jahrhundert vom Gallneukirchner Becken aus die Slawen sesshaft geworden sein. Die slawischen Wurzeln der Ortschaftsnamen Weitrag und Kulm erinnern daran. Im 9. Jahrhundert kamen mit der ersten Besiedlungswelle die bayrischen Landnehmer. Aus dieser Zeit weist der Ortschaftsname Bayring auf die Volkszugehörigkeit der Dorfbewohner hin. Während dieser ersten, vom Hochstift Passau aus sehr intensiv betriebenen Besiedlungs- u. Christianisierungsepoche wurde der größte Teil des Gemeindegebietes urbar gemacht.

Wenn man die Bindungen des Gebietes zu Passau bedenkt, ist es nicht wunderlich, dass der Gemeindeort erstmals in einer Passauer Urkunde aus dem Jahre 1245 genannt wird. Ein "Dominus Karolus de Alkenperge", scheint als vorletzter Zeuge der Bestätigungsurkunde Bischof Rüdiger von Passau am 31. Oktober 1245 über die Belehnung Grundackers III. von Steyr mit der Herrschaft Wildberg auf. Nur drei Jahre später findet man aber ebenfalls in einem Passauer Dokument schon die Ortsbezeichnung "Altenperge".

Burgruine Zöch

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt, ist seither wieder bei Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde Oberösterreich zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Veränderung prozentuelle
Veränderung
2011 4407 +196 +4,6 %
2001 4211 +472 +12,6 %
1991 3739    

Politik[Bearbeiten]

Zusammensetzung des Gemeinderates[Bearbeiten]

Ergebnis der Wahl von 2009:

Wahlberechtigt: 3.516 +377, Gültige Stimmen: 2.983 +120, Wahlbeteiligung: 86,9 % +5,3 %

Partei Prozent Stimmen Mandate
ÖVP 56,2 % -5,8 % 1.676 14 -2
SPÖ 18,7 % -13,6 % 559 5 -3
GRÜNE 15,1 % +15,1 % 451 4 +4
FPÖ 7,9 % +2,3 % 237 2 +1

Bürgermeister[Bearbeiten]

Daten von der Homepage des Landes Oberösterreich


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Pfarrkirche Altenberg[Bearbeiten]

  • Kreuzweg: Auf 15 Bildtafeln hat Herbert Friedl den Kreuzweg Jesu in einer Weise dargestellt, die offen ist, Leidensspuren aller Zeiten darin wieder zu finden. Als Prolog zum Kreuzweg liest sich die Texttafel „Vermächtnis“, die an das soziale Engagement der Hl. Elisabeth erinnert. Als Epilog steht Mutter Teresa beispielgebend für viele, die dem Ruf in die „Nachfolge“ gefolgt sind. Als Bildträger wurde das zerbrechliche Material Glas verwendet, als Symbol für die Verletzlichkeit des Menschen. Die Rohlinge für den Holzschnitt stammen von den Baracken des KZ Mauthausen. Holzbalken sind auch das Grundmotiv auf den Tafelbildern, deren Zahl, Farbe und Form variieren. Fallweise wurden auch reale Materialien wie Tragegurt, Stoff und Nägel in die Gestaltung eingebunden. Jede Station weist mit der römischen Ziffer und einem Zeitwort auf die Passion Jesu hin.
  • Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Altenberg bei Linz

Theater[Bearbeiten]

  • Theatergruppe Altenberg

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Mostkost (April)
  • Kürbis- und Weinfest (September)

Vereine[Bearbeiten]

Feuerwehr[Bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Altenberg wurde am 20. November 1898 gegründet.

Musik[Bearbeiten]

Musikverein Altenberg bei Linz

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Kindergarten
  • Volksschule
  • Hauptschule
  • Musikschule

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die überregional bekannteste Bürgerin Altenbergs ist Christina Stürmer (Popstar).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altenberg bei Linz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien