McQuade, der Wolf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel McQuade, der Wolf
Originaltitel Lone Wolf McQuade
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1983
Länge 107 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Steve Carver
Drehbuch H. Kaye Dyal, B.J. Nelson
Produktion Yoram Ben-Ami, Steve Carver
Musik Francesco De Masi
Kamera Jerry G. Callaway, Roger Shearman, Michael Sibley
Schnitt Anthony Redman
Besetzung

McQuade, der Wolf (Lone Wolf McQuade) ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Steve Carver aus dem Jahr 1983.

Handlung[Bearbeiten]

J. J. McQuade ist ein Texas Ranger, der als Alleingänger als einsamer Wolf bezeichnet wird. Er hat eine Tochter, Sally, die von seiner Ex-Frau aufgezogen wird. Man sieht ihn am Filmanfang während eines Kampfes gegen mexikanische Pferdediebe, die er im Alleingang besiegt.

Als seine Tochter Zeugin eines Raubüberfalls von Rawley Wilkes auf einen Waffentransport der US-Army wird, erschießen die Verbrecher ihren Freund und auch sie wird verletzt. Daher ermittelt McQuade, obwohl das FBI die Ermittlungen führt. Wilkes tötet außerdem Dakota, den besten Freund von McQuade, der einen Verdächtigen bewacht hatte.

McQuade bekam nach dem Überfall der Pferdediebe einen Partner an die Seite gestellt, der ihm nun hilft. Zwar wird McQuade nach dem Mord an Dakota in Urlaub geschickt und vom Fall entbunden, doch der FBI-Agent Jackson holt sich McQuades Hilfe und sie finden ein Waffenversteck.

Schließlich wird McQuades Tochter von Wilkes entführt, dessen Boss verrät McQuade jedoch, wo sie versteckt ist und McQuade, sein Partner und Jackson fahren nach Mexico, um sie zu befreien.

Sie finden Sally und werden entdeckt. Es kommt zum Showdown mit einem gnadenlosen Nahkampf zwischen McQuade und dem Karatemeister Wilkes (David Carradine). Wilkes feuert schließlich mit einem Maschinengewehr auf McQuade, trifft ihn aber nicht und McQuade hat genügend Zeit, ihm eine Handgranate vor die Füße zu werfen.

In der letzten Szene wird J. J. McQuade per Funk zu einer Geiselnahme gerufen. Obwohl er im Urlaub ist, eilt er zum neuen Einsatz.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert verglich den Film in der Chicago Sun-Times vom 18. April 1983 mit den 20 Jahre zuvor produzierten Italowestern-Filmen. Sie seien keine großartigen Filme, würden jedoch „Präsenz, Stil und Energie“ aufweisen. Der Film sei ein Actionfilm, ohne sich dafür zu rechtfertigen („This is an action movie. It makes no apology for that.“). Er biete Chuck Norris den für ihn richtigen Charakter.[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Texas gedreht.[2] Bei Produktionskosten von ca. 5 Millionen US-Dollar spielte er in US-Kinos ca. 12,2 Millionen US-Dollar ein.[3] In den Deutschland wurde der Film von mehr als 1 Million Zuschauern gesehen.[4]

Die Produktionskosten wurden von privaten Investoren sowie einer Produktionsfirma, die Aaron und Chuck Norris gehört, getragen. Aaron Norris war zudem noch als Stunt-Koordinator an dem Film beteiligt. Ein großes Filmstudio zeigte kein Interesse an der Realisierung des Stoffes. Den Kinoverleih übernahm Orion Pictures Corporation.[5]

Die Regie übernahm Steve Carver, der zuvor bereits Der Gigant (1981) mit Chuck Norris in der Hauptrolle inszeniert hatte.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von Roger Ebert
  2. Filming locations für Lone Wolf McQuade
  3. Box office / business für Lone Wolf McQuade
  4. Tobias Hohmann: Norris, Hille 2013, S. 140.
  5. Tobias Hohmann: Norris, S. 135f.