Messerschmitt Bf 162

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Messerschmitt Bf 162
Typ: zweimotoriger Bomber
Entwurfsland: Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Hersteller: Messerschmitt AG
Erstflug: Februar 1937
Indienststellung: nie in Dienst gestellt
Stückzahl: 3 (Prototypen)

Die Messerschmitt Bf 162 „Jaguar“ ist ein deutsches Bombenflugzeug, das für eine Bomberausschreibung des Reichsluftfahrtministeriums in 3 Prototypen gebaut wurde. Die Ausschreibung wurde jedoch von der Ju 88 gewonnen. Messerschmitt leitete die Bf 162 aus der Bf 110 ab, die bis auf den Rumpf der bereits in Serie produzierten Bf 110 B entsprach. Das Projekt endete nach der Ausschreibung.

Die Maschine bot drei Besatzungsmitgliedern Platz, besaß einen vollverglasten Bug und eine verbreiterte Führerraumabdeckung.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Typ: Zweimotoriger Schnellbomber
  • Flügel: Freitragender Tiefdecker. Flügelkonstruktion von der Bf 110 B übernommen (mit abgerundeten Enden)
  • Rumpf: Ganzmetallschalenrumpf. Vollsichtverglaster Rumpfbug und aufgesetzte Führerraumabdeckung mit Vollsichtverglasung.
  • Leitwerk: wie bei Bf 110 B
  • Fahrwerk: wie bei Bf 110 B
  • Triebwerk: Zwei Daimler-Benz DB 600 A flüssigkeitsgekühlte Zwölfzylinder-Motoren mit 2 x 960 PS Startleistung. Dreiblatt-Verstellschrauben
  • Besatzung: 3 Mann; Pilot, Bugschütze/Bombenschütze, Funker/Schütze
  • Militärische Ausrüstung: 1x 7,92-mm-MG 15 im A-Stand und B-Stand. Bombenlast 1000 kg, davon 1 x 500 kg im Rumpf und 2 x 250 kg als Außenlast

Weblinks[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

  • Heinz J. Nowarra: Die Deutsche Luftrüstung 1933–1945