Micky Moody

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Michael Joseph „Micky“ Moody (* 30. August 1950 in Middlesbrough, England) ist ein britischer Gitarrist, der vor allem durch sein Mitwirken in der Band Whitesnake bekannt wurde.

Moody begann seine Karriere als Mitglied von Bands wie „Tramline“ und „The Titans“. Letztere benannten sich später in „Roadrunner“ und „The Wildflowers“ um und hatten mit Sänger Paul Rodgers (Free, Queen + Paul Rodgers) einen weiteren zukünftigen Rockstar an Bord.

Mit Juicy Lucy hatte Micky Moody ab 1970 erste Erfolge. Diese Band verließ er aber, um ab 1973 bei Snafu zu spielen. Nach einer Platte mit dem inoffiziellen Status Quo-Mitglied Bob Young (als 1977 als „Young & Moody“ erschienen) schloss er sich 1978 schließlich Whitesnake an, zu deren Gründungsmitgliedern er zählte. In den folgenden Jahren erschienen aber weiterhin vereinzelt auch Aufnahmen von „Young & Moody“, unter anderen mit Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister.

1983 verließ er Whitesnake wieder, um als Sessionmusiker zu arbeiten. Mit seinem ehemaligen Whitesnake-Kollegen Bernie Marsden gründete er die Moody Marsden Band. Später arbeiteten beide in der Band The Company of Snakes abermals zusammen.

Mit „I Eat Them for Breakfast“ erschien 2001 nach mehr als 30-jähriger Karriere das erste Soloalbum von Micky Moody, das 2006 mit „Don’t Blame Me“ einen Nachfolger fand.

Am 20. Oktober 2007 veröffentlichte Micky Moody sein neuestes Solo-Album "Acoustic Journeyman", ein rein instrumentales Werk, in dem sein virtuoses Gitarrenspiel auf der Akustikgitarre zum Tragen kommt. Neben verschiedenen 6- und 12-saitigen Gitarren setzte Moody auch Mandolinen und Dobros ein.

Zu den Musikern, mit denen er im Rahmen seiner Sessiontätigkeiten zusammenarbeitete, zählen u. a. Mike Oldfield, Roger Chapman, Gerry Rafferty, Gene Pitney und Chris Farlowe.

Weblinks[Bearbeiten]