Nivea

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Dieser Artikel befasst sich mit der Marke Nivea. Informationen über die US-amerikanische Sängerin gleichen Namens befinden sich unter Nivea Nash
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historische Cremedosen ‎
handelsübliche Nivea-Creme

Nivea ist eine geschützte Marke der Beiersdorf AG. Die Marke NIVEA wurde in den vergangenen Jahrzehnten zur Dachmarke mit diversen Submarken und umfasst heute neben Reinigungs- und Pflegeprodukten für den ganzen Körper auch deckende Kosmetik (Make-up).

Die 1911 auf den Markt gekommene Hautpflegecreme NIVEA Creme ist das bekannteste Produkt der Beiersdorf AG. Den Namen leitete Oscar Troplowitz vom lateinischen Adjektiv niveus (zu nix, nivis, Schnee) ab, er bedeutet „die Schneeweiße“. Zuvor gab es bereits seit 1906 eine ebenfalls weiße Seife.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zusammensetzung der Hautpflegecreme

Grundlage war die Entdeckung von Eucerit, einem aus Schafswollfett gewonnenen Emulgator, dem ersten Wasser-in-Öl-Emulgator. 1911 entwickelte der Besitzer von Beiersdorf, Oscar Troplowitz, eine Hautcreme in enger Zusammenarbeit mit dem Chemiker Isaac Lifschütz und dem Dermatologen Paul Gerson Unna. Im Dezember desselben Jahres kam die erste Hautcreme der Welt mit langanhaltender Wirkung auf den Markt. Die Rezeptur ist seit den Anfangstagen nahezu unverändert geblieben: unter anderem Glyzerin, Panthenol, Zitronensäure, Wasser, Emulgator (Eucerit) und Duftstoffe.

[Bearbeiten] Produktlinien

Die Produktlinien der Marke Nivea umfassen unter anderem Gesichtspflege, dekorative Kosmetik, Haarpflege und Haarstyling, Deodorants, Körperlotionen, Handcremes, Sonnenschutzmittel und Duschgel.

[Bearbeiten] Kritik

Einige Niveaprodukte standen 2004 auf Grund von bedenklichen Inhaltsstoffen in der Kritik. Darunter waren 10 Produkte, die laut Öko-Test Formaldehyd/-abspalter enthielten, welche zur Konservierung eingesetzt wurden. Formaldehyd steht im Verdacht Krebs auszulösen und kann Allergien verursachen. Beiersdorf gab bekannt, dass in Duschgels und Shampoos auf Formaldehyd, Erdöl und halogenorganische Verbindungen verzichtet würde (2007).

Die Zeitschrift Öko-Test wertete 2001 Cremes mit einem Paraffingehalt über 10% massiv ab, da dies die Austrocknung der Haut und damit die Bildung von Falten begünstigen könnte. Öko-Test äußert sich wie folgt dazu: „Paraffine: Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe aus Erdöl (…) behindern die natürlichen Regulationsmechanismen (…) können sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern (…).“[1]

[Bearbeiten] Niveablau

Die charakteristische blaue Farbe ist eines der wenigen Beispiele für eine Farbmarke.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Cremes, Neurodermitiker/Allergiker. In: Öko-Test Ratgeber Kosmetik und Wellness. Nr. 1. 2001, S. 121
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