Oberitalien

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45.510.5Koordinaten: 45° 30′ 0″ N, 10° 30′ 0″ O

Reliefkarte: Italien
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Oberitalien
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Italien
Norditalien

Oberitalien oder Norditalien (italienisch: Nord Italia, Alta Italia oder Italia settentrionale) ist der nördliche Teil von Italien, an den südlich Mittelitalien anschließt. Der Begriff Oberitalien wird wie der Begriff Oberbayern zwar den höchsten Lagen beider Länder gerecht, aber die halbe Fläche Norditaliens ist die größte Tiefebene Italiens.

Geografisch erstreckt sich Norditalien von der Adriaküste im Osten über die Po-Ebene, im Norden und Westen die Alpen hinauf bis zum Matterhorn und dem Grenzverlauf auf dem Mont Blanc, sowie im Süden die Apenninen hinauf. Im Westen grenzt Frankreich, im Norden die Schweiz und Österreich, im Osten Slowenien, und im Süden San Marino an Norditalien.

In der Antike gab es in Norditalien anders als in Süditalien kaum griechische Kolonisation. Für das Römische Reich war Norditalien zunächst gallia cisalpina. Seit dem Mittelalter wird Norditalien von bemerkenswerten Handelsstädten geprägt, die sich ausgehend vom Veroneser Bund im Lombardenbund gegen Kaiser Barbarossa zusammenschlossen. Um jene Epoche wurden in Norditalien einige Grundlagen von Betriebswirten wie die doppelte Buchführung erschaffen.

Die Großregion gilt als das Herz der italienischen Wirtschaft. Um das Jahr 2010 gab es allerdings beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf keinen Grenzverlauf zwischen Norditalien und Mittelitalien, sondern zwischen Regionen in Norditalien größere Unterschiede als in Mittelitalien und Süditalien.[1]

Amtliche Statistiken unterteilen Norditalien in die beiden Makroregionen Nordwestitalien und Nordostitalien.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ralph Bollmann: Wie eine Währungsunion Italiens Süden verarmen ließ. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 22. September 2012. Abgerufen am 14. September 2014.