Of (Trabzon)

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Of
Wappen fehlt
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Of (Trabzon) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Trabzon
Koordinaten: 40° 57′ N, 40° 16′ O40.94540.267510Koordinaten: 40° 56′ 42″ N, 40° 16′ 3″ O
Höhe: 10 m
Einwohner: 19.970[1] (2012)
Telefonvorwahl: (+90) 462
Postleitzahl: 61830
Kfz-Kennzeichen: 61
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Oktay Saral (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Of
Einwohner: 42.138[1] (2012)
Fläche: 178 km²
Bevölkerungsdichte: 237 Einwohner je km²
Kaymakam: Tuncay Sonel
Webpräsenz (Kaymakam):

Of ist eine Stadt und ein Landkreis im Nordosten der Türkei am Schwarzen Meer. Of liegt in der Provinz Trabzon, östlich der Provinzhauptstadt.

Die Region ist niederschlagsreich, bewaldet, gebirgig und landwirtschaftlich geprägt. Haupterzeugnis ist Tee. Das Städtchen Of liegt an der Küstenstraße (E 97) zwischen Trabzon und Rize auf einer vom Fluss Solaklı geschaffenen Ebene. Die nächsten Kleinstädte sind Sürmene, 14 Kilometer westlich, und İyidere, 10 Kilometer östlich. Nach Süden zweigt eine Nebenstrecke in einem Taleinschnitt des Pontischen Gebirges nach Bayburt ab (90 Kilometer).

Óphis (griechisch „Schlange“), daraus abgeleitet Of, ist als Name der Region und des Flusses seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. nachgewiesen. Im 17. Jahrhundert konvertierten die Bewohner des Ortes und seiner Umgebung zum Islam. Sie standen später wegen ihrer Medrese im Ruf einer besonders dogmatischen Religionsauslegung.[2]

Die heutige Kleinstadt wurde im 19. Jahrhundert unter dem Namen Solaklı gegründet und später umbenannt.

Sport[Bearbeiten]

Logo von Ofspor

Die Stadt und der Landkreis Of haben mit dem Fußballverein Ofspor seit den 1990er Jahren eine Fußballmannschaft, die die Region überwiegend in der dritthöchsten türkischen Spielklasse, der heutigen TFF 2. Lig, vertrat.

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 20. Dezember 2014
  2. Thomas Alexander Sinclair: Eastern Turkey: An Architectural and Archaeological Survey. Vol. II. The Pindar Press, London 1989, S. 151