Online-Marketing

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Online Marketing (auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt) sind alle Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen können. Teilgebiete sind klassische Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing und -Werbung und Affiliate-Marketing. Diese Marketing-Leistungen werden von sogenannten Werbeportalen (meist kostenpflichtig) angeboten. Eine spezielle Form des Online-Marketings ist das so genannte Videomarketing. Einer der wesentlichen Vorteile des Online-Marketing gegenüber klassischen Marketingmaßnahmen wie Print oder TV ist die Messbarkeit der Werbewirkung.

Inhaltsverzeichnis

Website [Bearbeiten]

Die Gestaltung und der thematische Aufbau einer Unternehmenswebsite sind zentrale Bestandteile des Onlinemarketings.

Die Unternehmenswebsite dient dabei sowohl der Kundenbindung, als auch zur Werbung neuer Kundenkreise.

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Die Schaltung von klassischer Online-Werbung in Form von Werbebannern, Pop-ups und Layer Ads, die auf die Dienstleistungen und Produkte des Werbetreibenden aufmerksam machen sollen.

Mit einer Reichweite von 96,2 % ist das Werbeunternehmen Rubicon Project laut comScore aktuell (August 2012) führend, noch vor Google, AOL und AT&T.[1]

Online Video Advertising [Bearbeiten]

Videowerbung bietet Werbebotschaften in audio-visueller Aufbereitung und ist mit Fernsehspots vergleichbar.

Suchmaschinenmarketing [Bearbeiten]

Hauptartikel: Suchmaschinenmarketing

Mit Suchmaschinenmarketing (abgekürzt SEM für englisch „Search Engine Marketing“) bezeichnet man Maßnahmen, die gezielt die Auffindbarkeit einer Webpräsenz auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen steigern. Suchmaschinenmarketing umfasst Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Suchmaschinenwerbung ist das Schalten von bezahlten Anzeigen in den Ergebnisseiten der Suchmaschine. Die Anzeigen werden in der Regel als erste Ergebnisse einer Ergebnisseite, auch am rechten Rand oder am Ende einer Ergebnisseite automatisch geschaltet. Sie sind entsprechend hervorgehoben durch gestalterische Elemente, wie zum Beispiel dem Farbton des Hintergrundes. Das SEA-System ist bei GoogleGoogle AdWords“, bei YahooYahoo Search Marketing“ und bei Microsoft Network „Microsoft adCenter“. Es gibt aber noch andere SEA-Systeme für andere Suchmaschinen.

Mit Suchmaschinenoptimierung (abgekürzt SEO für englisch „Search Engine Optimization“) bezeichnet man alle Maßnahmen, die die Position einer Webpräsenz in den organischen (unabhängig von SEM-Anzeigen) Suchergebnissen einer Suchmaschine verbessern. Die Maßnahmen reichen von der Optimierung der Website und deren Domainnamen hinsichtlich ihrer Keywords bis hin zur Backlink-Strategie (Verlinkung anderer Websites mit der eigenen). Inzwischen beziehen die großen Suchmaschinen auch die Empfehlung einer Webseite über Social Media Plattformen mit in das resultierende Ranking in den organischen Suchergebnissen ein, so dass es bei der Suchmaschinenoptimierung zu Überschneidungen mit der Social Media Optimierung kommt.[2]

E-Mail-Marketing [Bearbeiten]

Marketing durch E-Mail, sogenanntes E-Mail-Marketing, ist das Äquivalent zu Direktmarketing im Offline-Bereich, also dem Postversand von Werbemitteln.

Der Versand von Werbung per E-Mail unterliegt rechtlichen Beschränkungen. In Deutschland regeln verschiedene Gesetze den Versand und bestimmte Pflichtangaben in geschäftlichen E-Mails (z. B. das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG, enthält in § 7 über unzumutbare Belästigungen Bestimmungen zur „Werbung unter Verwendung von [...] elektronischer Post“ und das Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister, EHUG, bestimmt, dass bestimmte Impressumsangaben in einer geschäftlichen E-Mail enthalten sein müssen), in Österreich regelt das Telekommunikationsgesetz (TKG) und in der Schweiz das Fernmeldegesetz (FMG) diese Form der Werbung. So ist seit 1. März 2006 auch als Spamming zu verstehen, wenn im Business-to-Business-Bereich mit unverlangten E-Mails geworben wird.

Affiliate-Marketing [Bearbeiten]

Beim Affiliate-Marketing nutzt der Marketing-Betreiber eine Vielzahl von Partnern (engl. Affiliates), um seine Dienstleistung oder sein Produkt zu vermarkten. Vorteil ist die Verteilung des Marketing-Aufwandes auf mehrere Partner, die nur für Erfolg vergütet werden. Es gibt verschiedene Vergütungsversionen:

  1. Pay per Lead: für die Generierung eines Kundenkontaktes (z. B. Eintragen in einen Newsletter-Verteiler oder Bestellung eines Kataloges)
  2. Pay per Click: für jeden Klick auf ein auf der Website oder in der E-Mail des Affiliates angegebenen Links oder Banners.
  3. Pay per Sale: für jeden Verkauf, der über die Werbemaßnahme des Affiliates zustande kommt, wird ein Festbetrag oder eine prozentuale Beteiligung am Verkaufspreis vergütet

Social Media Marketing [Bearbeiten]

Hauptartikel: Social Media Marketing

Mit Social Media Marketing (Abk.: SMM) werden in erster Linie Branding- und Marketingkommunikations-Ziele verfolgt, durch die Beteiligung von verschiedenen Social-Media-Angeboten (wie es z. B. Twitter, Facebook und Google+ sind). Die zielgerichtete Optimierung einer Internetpräsenz auf möglichst weite Verbreitung in Social Media Netzwerken bezeichnet man als Social Media Optimization (Abk.: SMO).

Couponing [Bearbeiten]

Mit Couponing wird die Neukundenakquise und Umsatzsteigerung durch den Verkauf von Rabattgutscheinen bezeichnet.

Literatur [Bearbeiten]

  • P. Alpar: Kommerzielle Nutzung des Internet: Unterstützung von Marketing, Produktion, Logistik und Querschnittsfunktionen durch das Internet und kommerzielle Online Dienste. Springer, Berlin/Heidelberg 1996.
  • J. December, N. Randall: The World Wide Web Unleashed. Sams Publishing, Indianapolis 1994.
  • J.H. Ellsworth, M.V. Ellsworth: Marketing on the Internet. Multimedia Strategies for the World Wide Web. John Wiley & Sons., New York/Toronto 1995.
  • B. Schmid (Hrsg.): Electronic Mall: Banking und Shopping in globalen Netzen. Teubner, Stuttgart 1995.

Weblinks [Bearbeiten]

Fußnoten [Bearbeiten]

  1. Owen Thomas: Rubicon Project Crushes Google On A Key Ad Metric. Business Insider. 9. August 2012. Abgerufen am 29. September 2012.
  2. Beispiel: Google, Matt Cutts zur Einbeziehung der Social Media Daten in das Ranking