Ozone Park

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Ozone Park ist ein Stadtviertel (neighborhood) im New Yorker Stadtbezirk (Borough) Queens. Man kann ihn als einen Stadtteil der oberen Mittelklasse einordnen.

Geographie[Bearbeiten]

Ozone Park liegt im Südwesten des Boroughs Queens und grent an Woodhaven, Richmond Hill, South Ozone Park, Howard Beach (alle in Queens) und City Line, Brooklyn.[1][2] Die Nordgrenze ist die Atlantic Avenue, die Südgrenze die Conduit Avenue und die 108th Street bildet die Ostgrenze.[1] Die Westgrenze ist im Wesentlichen durch die Ruby und Drew Streets zu Brooklyn definiert[3]. In Ozone Park liegt der Aqueduct Racetrack, eine Pferderennbahn.

Geschichte[Bearbeiten]

1840 wurde der Stadtteil "Centreville" gegründet. Während der Wirtschaftskrise in den 1870er Jahren, suchten Einwohner Manhattans und Brooklyns nach billigerem Wohnraum. Dieser entstand durch die Bauherren Benjamin W. Hitchcock und Charles C. Denton, die aus Farmland Wohnland schufen. 1882 schufen sie Ozone Park. Der Name sollte an die frische Luft des Atlantischen Ozeans erinnern.[4] 1894 wurde der Aqueduct Racetrack eröffnet. Durch die Bahnverbindung zur Liberty Avenue im Jahre 1914 wurde die Gegend enorm weiterentwickelt. Zwischen den 1920er und 1930er Jahren wurde das Bauprogramm stark weiterentwickelt.

Demographie[Bearbeiten]

Seit seiner Gründung ist Ozone Park durch eine multiethnische Zusammensetzung gekennzeichnet. Zunächst kamen Franzosen, später deutsche und irische Einwanderer. Der starke Zuzug von Italienern, der zu dem Spitznamen Little Italy of Queens (eine Anspielung auf Little Italy Manhattan) führte erfolgte am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die meisten Italiener bzw. Italoamerikaner kamen aus Brooklyn. Ebenfalls kamen polnische Einwanderer. Zu Beginn des Jahrtausendwechsels kommen mehr Immigranten aus Lateinamerika und Südasien (Bangladesch)[5].

In der Kunst[Bearbeiten]

Spielfilme[Bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten]

  • Getting Gotti (1994) Mit Lorraine Bracco in der Hauptrolle: Der Film beschreibt die Strafverfolgung von John Gotti, der
  • The King Of Queens : Szenen spielen im alten United Artists Cross Bay Kino auf dem Rockaway Boulevard
  • In der Serie Perfect Crimes des History Channel wird der Lufhansa-Raub dargestellt.
  • Die Sopranos: Die Figur Rusty Millio (dargestellt von Frankie Valli), lebt in Ozone Park

Weiteres[Bearbeiten]

  • Johannes Paul II. feierte eine Messe für 75.000 Menschen im Ozone Park Aqueduct Racetrack im Oktober 1995.[6]

Schulen[Bearbeiten]

Public schools
Privatschulen
  • St Elizabeth's RC Elementary
  • St Mary Gate of Heaven RC Elementary
  • Divine Mercy Catholic Academy (früher Nativity B.V.M. und St. Stanislaus Schools, beide schlossen sich 2007 zusammen und gaben sich den anktuellen Namen)
  • Little Dolphin Pre-School
  • Our Lady of Perpetual Hope
  • Our Lady's Catholic Academy
Ehemalige Schulen
  • Our Lady of Wisdom RC Secondary

Bekannte Personen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: New York City – Artikel, Bilder und mehr zu New York City

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b 2008 Map of Queens neighborhoods. Archiviert vom Original am 31. Juli 2008. Abgerufen am 1. September 2010.
  2. NYC Community Boards (pdf; 7,6 MB) Abgerufen am 16. Oktober 2009.
  3. Bob Liff: WHERE CITY DREW THE LINE DOUBLE LIVES THE NORM IN BORDER NABE. New York Daily News. 27. April 1999. Abgerufen am 16. Oktober 2009.
  4. If You're Thinking of Living In/Ozone Park; Changing Faces, Enduring Values, The New York Times, 5. Oktober 2003.
  5. Ozone Park: Changing faces - Article from NY Times
  6. Artikel in der New York Times (englisch)
  7. Gerald Edelman - 1972 Nobel Prize in Physiology and Medicine, Israel High-Tech Magazine, 1. Juli 2005.
  8. Attorney Diane Giacalone, from the neighborhood., Time (magazine), 29. September 1986.
  9. 'Dapper Don' John Gotti dead: Brought down by the Bull, CNN.com, 11. Juni 2002.
  10. The Wizard of Ozone Park. Abgerufen am 13. März 2011.
  11. Hoffman, Jan. "PUBLIC LIVES; She Just Wanted to Have Fun. And She's Having It.", The New York Times, 31. Dezember 2003. Accessed 10. Oktober 2007