Pat Hennen

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Pat Hennen (* 27. April 1953 in Phoenix, Arizona, USA) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Motorradrennfahrer.

Hennen begann seine Karriere bei Sandbahnrennen in North Carolina. Seine Erfolge brachten ihm einen Platz im Suzuki-Werksteam ein, das die Rennen zur Motorrad-Weltmeisterschaft bestritt. Hennen war der erste US-Amerikaner, der einen Grand-Prix-Lauf in der Klasse bis 500 cm² gewann: Er siegte 1976 beim Großen Preis von Finnland und beendete dieses Jahr als Dritter der Gesamtwertung.

Im folgenden Jahr, 1977, siegte Hennen im Großen Preis von Großbritannien und wurde erneut Dritter im Gesamtklassement. Daneben gewann er in drei aufeinander folgenden Jahren die New Zealand Marlboro Series (1974/75, 1975/76, 1976/77) auf verschiedenen Suzukimodellen.

Im Jahr 1978 errang Hennen einen dritten Sieg in einem Grand-Prix-Rennen in Jarama (Spanien). Seine vielversprechende Karriere endete jedoch noch im selben Jahr. Bei seiner Teilnahme an der Tourist Trophy auf der Isle of Man gelang es ihm als ersten, eine Runde in weniger als zwanzig Minuten zu beenden; danach aber kollidierte er bei einer Geschwindigkeit von etwa 240 km/h mit einem Vogel. Beim Sturz erlitt er schwere Kopfverletzungen. Hennen konnte sich nach jahrelanger Rekonvaleszenz allmählich von diesen Verletzungen erholen, war aber nicht mehr in der Lage, seine Karriere fortzusetzen. Pat Hennen wurde 2007 in die Motorcycle Hall of Fame der American Motorcyclist Association aufgenommen und lebt heute (2008) in Kalifornien.

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