Peter Grau

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Professor Peter Grau, 1998 zu Besuch bei seinem ehemaligen Schüler Bernhard Salzer in Waiblingen

Peter Grau (* 14. November 1928 in Breslau) ist ein deutscher Grafiker und Maler. Er war von 1968 bis 1994 Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Leben[Bearbeiten]

Peter Grau war von 1939 bis 1944 Schüler von Johann Drobek in Breslau. 1945/1946 erhielt er entscheidende künstlerische Anregungen durch Julius Bissier in Hagnau am Bodensee. Von 1946 bis 1953 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Willi Baumeister. Von 1950 bis 1955 absolvierte er ein Studium der Violine an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. 1965 und 1966 erhielt er ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris. 1968 wurde ihm die Hans-Thoma-Medaille verliehen. Von 1968 bis 1994 lehrte Grau als Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 1974 wurde er mit der ersten Ehrengabe des Lovis-Corinth-Preises geehrt.[1] Peter Grau ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg.

Peter Grau lebt und arbeitet in Leinfelden.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1954 Kunstpreis der Jugend, 1. Preis

Werke[Bearbeiten]

„Kleines Haus mit den Medaillons“ aus einem Zyklus zum Thema „Der Maurische Garten“ in der Wilhelma, im Privatbesitz der Direktion der Wilhelma Stuttgart
Exuvien, Schichtaquarell von Peter Grau, 1977, Leinfelden, in Privatbesitz

Peter Grau hatte zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Werke des Künstlers befinden sich in größerem Umfang in der Staatsgalerie Stuttgart, der Galerie der Stadt Stuttgart, der Galerie Albstadt, der Ostdeutschen Galerie Regensburg, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Städtische Galerie Neunkirchen (Schenkung Wolfgang Kermer), der Wilhelma Direktion Stuttgart, im Schiller-Nationalmuseum Marbach und in Privatbesitz.

1998 fand eine Ausstellung des Lebenswerks von Peter Grau in der Filderhalle, im Kunstverein Reutlingen und im Pfleghof Tübingen statt.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Peter Grau, Zeichnungen 1933–1998, Radierungen, Neuere Arbeiten
  • Zeichnungen: Hans Thoma- Gesellschaft – Kunstverein Reutlingen, Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen, 20.09. – 25. Oktober 1998
  • Radierungen: Galerie am Pfleghof, Tübingen, 04.10. – 8. November 1998
  • Neuere Arbeiten: Städtische Galerie Filderhalle, Leinfelden, 11. 10. – 1. November 1998, ISBN 3-927228-90-7
  • Peter Grau, Meinen Lehrern, 1998, Gestaltet und verlegt von Bernhard Salzer, mit freundlicher Unterstützung von Lelia Gayler-Doflein und Archiv Baumeister, Erica Loos.
  • Klasse Grau in der Wilhelma, 1993, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Peter Grau, Der einsame Hof, 1980, Federzeichnungen, Kunstverein Ulm, Oktober – November 1980
  • Peter Grau, Neuere Zeichnungen, 1995, in der Galerie im Druckhaus und Zeitungsverlag Waiblingen, Oktober – Dezember 1995
  • Schenkung Wolfgang Kermer: Bestandskatalog. Hrsg. Städtische Galerie Neunkirchen, Neunkirchen 2011 ISBN 978-3-941715-07-3, S. 60–61

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peter Grau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lovis-Corinth-Preisträger kunstforum.net, abgerufen am 22. Dezember 2013.