Studentenbewegung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zug der Studenten auf die Wartburg 1817
Studenten in Peking 1919

Eine Studentenbewegung ist eine politische Bewegung von hauptsächlich studentischen Teilnehmern, die ihren Ausgang von Universitäten nimmt. Sie steht oft in unmittelbarem Bezug zu einzelnen Maßnahmen der Regierung, kann aber auch die Form einer allgemeinen intellektuell und sozial motivierten außerparlamentarischen Opposition zum herrschenden System annehmen.

Mittel des Protests waren und sind Demonstrationen, Blockaden, symbolische Aktionen, Streiks, Flugblätter und Redebeiträge, aber auch Performance oder Kommunikationsguerilla. Es kann jedoch auch zu Gewalt gegen Sachen und Personen sowie Mobbing gegenüber Hochschulpersonal kommen; in diesem Fall spricht man dann auch von Studentenunruhen oder Studentenrevolten.

Soweit sich studentischer Widerstand ausschließlich gegen die Ausgestaltung der Bildungspolitik richtet (z. B. bei der Einführung von Studiengebühren in Deutschland), wird heute überwiegend vom Studentenprotest gesprochen.

Wichtige Studentenbewegungen[Bearbeiten]

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Brandt: Studentische Bewegungen und Frühnationalismus um 1800. Habilitationsschrift, um 1988.