Phoenix (französische Band)
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Indie-Pop | |
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| Gründung | 1996 | |
| Website | http://www.wearephoenix.com/ | |
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| Thomas Mars | ||
| Christian Mazzalai | ||
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Gitarre
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Laurent Brancowitz | |
| Deck D'Arcy | ||
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| Thomas Hedlund | ||
| Robin Coudert | ||
| Chartplatzierungen (vorläufig) Erklärung der Daten |
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| Alben[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singles | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Phoenix ist eine Band aus Versailles, die tanzbaren Indiepop spielt. Der Bandname Phoenix basiert auf einem Logo, das die Band bei einem Urlaub auf Madagaskar gesehen hat. Da sie dringend einen Namen brauchte, um eine Single auf dem bandeigenen Plattenlabel Ghettoblaster verlegen zu können – die Band wollte nicht mit einem Plattenvertrag an die Major-Labels gebunden sein –, kam der Name gerade recht.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bandgeschichte
Den Kern der Band bilden die beiden Brüder Christian Mazzalai und Laurent Brancowitz (ehemals Gitarrist in einer Band mit Thomas Bangalter und Guy Manuel de Homem Christo von Daft Punk). Im Jahre 2000 wurde das später unter Musikern einflussreiche Album United veröffentlicht, 2004 folgte das Album Alphabetical mit den erfolgreichen Stücken Everything Is Everything und Run Run Run. Im selben Jahr spielte die Band auch bei Rock am Ring und Rock im Park. 2005 nahmen sie in Berlin das Album "It's Never Been Like That" auf, das am 15. Mai 2006 erschienen ist. Im Mai 2009 erschien das aktuelle von Philippe Zdar (Cassius) produzierte Album Wolfgang Amadeus Phoenix, für das die Band 2010 mit dem Grammy Award für das beste Alternative-Album ausgezeichnet wurde. Weiterhin nahm die Band am 12. Oktober ein Unplugged-Album beim NDR-Hörfunk (N-Joy) auf, welches nicht in den freien Handel gelangte. Es lag der Februar-Ausgabe des Magazins Musikexpress als Gratis-CD bei und enthält acht Tracks, darunter auch die Single "1901", die durch einen Werbespot des Mobilfunknetzbetreibers O2 populär wurde.
[Bearbeiten] Umgebung
Der Titel Summer Days aus dem Album United wurde im Film Schwer verliebt (Shallow Hal) verwendet und ist auch auf dem Soundtrack-Album zum Film enthalten.
Prominenter Fan der Band ist Sofia Coppola, die den Song Too Young vom Album United in ihrem Film Lost in Translation benutzte. Im Film Marie Antoinette von Sofia Coppola aus dem Jahre 2006 hatte die Gruppe einen kurzen Gastauftritt als Hofmusiker. Thomas Mars, der Sänger der Band, lebt seit 2005 mit Sofia Coppola zusammen. Gemeinsam haben sie zwei Töchter (Romy *2006 und Cosima *2010). Sofia Coppolas Bruder Roman produzierte für den Song Funky Squaredance ein nicht ganz ernstzunehmendes Musikvideo. Die Band ist außerdem gut bekannt mit Air. Für den Film The Virgin Suicides unterstützte Thomas Mars als Gordon Tracks die von Air produzierte Filmmusik mit seinem Gesang für den Song Playground Love.
Im Jahr 2005 war der Titel "Everything is Everything" Titelmelodie der Sat.1-Serie Liebes Leben.
Bekannt geworden ist vor allem auch der Buffalo-Bunch-Remix von "If I Ever Feel Better", der in der Club-Szene mittlerweile schon als Klassiker gilt. 2011 wurde der Titel von Julian Perretta gecovert.
2010 wurde der Song "Lisztomania" der Band im Film "Friendship" (2010, mit Matthias Schweighöfer) verwendet.
Thomas Mars ist der Neffe des deutschen Journalisten und Literaturkritikers Hellmuth Karasek, neben Marcel Reich-Ranicki langjähriger Teilnehmer der Fernsehsendung Das Literarische Quartett.
Für Sofia Coppolas Film Somewhere aus dem Jahr 2010 schrieb Phoenix die Musik.
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Alben
- United (2000)
- Alphabetical (2004)
- Thirtydaysago (Live) (2004)
- It's Never Been Like That (2006)
- Wolfgang Amadeus Phoenix (2009)
- Live & Unplugged (2009) - Aufnahme des NDR-Hörfunks, in Ausgabe 02/10 des Musikexpress enthalten.
[Bearbeiten] Singles
- Party Time (1999)
- Heatwave (2001)
- Too Young (2001)
- If I Ever Feel Better (2001)
- Everything Is Everything (2004)
- Run Run Run (2004)
- Lost and Found (2006)
- Long Distance Call (2006)
- Consolation Prizes (2006)
- Lisztomania (2009)
- 1901 (2009)
- Lasso (2010)