Bill Murray

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Dieser Artikel behandelt den Schauspieler Bill Murray. Für andere Personen siehe William Murray.
Bill Murray auf dem Toronto International Film Festival 2009

William James „Bill“ Murray (* 21. September 1950 in Wilmette, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Komödiant und Produzent.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Bill Murray wuchs als viertes von neun Kindern in einfachen Verhältnissen auf. Schon früh begann er, gemeinsam mit seinem Bruder Brian als Golfcaddy zu arbeiten, um seine Ausbildung bezahlen zu können. Während seiner Zeit am College verdiente er sein Geld als Dealer von Marihuana. Im Alter von 21 Jahren wurde er deswegen verhaftet und bekam eine Bewährungsstrafe.[1]

Mitte der 1970er schloss Murray sich dem Improvisationstheater Second City an und brach sein Medizinstudium ab. Ab 1977 war er fester Bestandteil des Autoren- und Darstellerteams der legendären TV-Sendung Saturday Night Live und erhielt seinen ersten Emmy. Sein Filmdebüt gab er 1978 in der Beatles-Parodie The Rutles, in der er allerdings sich selbst spielte. Ein Jahr später engagierte ihn der Regisseur Ivan Reitman als Hauptdarsteller seines Films Babyspeck und Fleischklößchen. Reitman war es auch, der Murray mit den Komödien Ich glaub mich knutscht ein Elch und Ghostbusters – Die Geisterjäger zum Durchbruch verhalf. Weitere große Erfolge konnte dieser mit Caddyshack, Tootsie und der Dickens-Adaption Die Geister, die ich rief verbuchen.

Mit dem Remake Ein verrückt genialer Coup lieferte er 1990 seine erste Regiearbeit ab, die nach eigenen Angaben auch seine letzte bleiben soll. 1993 spielte Murray in Und täglich grüßt das Murmeltier einen Meteorologen, der immer wieder denselben Tag erlebt. Diese Rolle ist bis heute eine seiner bekanntesten und beliebtesten. Nach einer kleinen Flaute ab Mitte der 1990er gelang ihm 1999 mit der gesellschaftskritischen Komödie Rushmore ein Comeback, seinem ersten Film mit Wes Anderson. Seitdem gehört er zum festen Schauspielerensemble von Wes Anderson. Obwohl Murrays Rolle in Rushmore wieder eine komische war, bekam er insgesamt sieben Preise dafür, darunter den Preis der Los Angeles Film Critics Association.[2] Vorläufiger Höhepunkt seiner Karriere war 2003 der Film Lost in Translation von Sofia Coppola. Für diese Rolle erhielt er u. a. einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung.

Bill Murray war zweimal verheiratet: Von 1981 bis 1996 mit Margaret Kelly und von 1997 bis 2008 mit Jennifer Butler. Aus diesen Ehen hat er sechs Kinder. Drei seiner Geschwister (John, Joel und Brian) sind ebenfalls Schauspieler.

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Synchronstimme

Seine deutsche Synchronstimme stammt zumeist von Arne Elsholtz. In Babyspeck und Fleischklößchen und Die Geister, die ich rief wurde er hingegen von Manfred Lehmann gesprochen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=940DE2DC153CF933A15752C1A96E948260&sec=&spon=&pagewanted=5 NYT, 20. August 1988
  2. http://www.news.de/medien/855074093/ein-mann-ein-gesichtsausdruck/1/ - Porträt auf news.de
  3. Awards Database. BAFTA, abgerufen am 3. Februar 2009 (englisch).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bill Murray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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