Pomnik

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Pomnik
Pomnik führt kein Wappen
Pomnik (Polen)
Pomnik
Pomnik
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Landkreis: Kętrzyn
Gmina: Korsze
Geographische Lage: 54° 12′ N, 21° 14′ O54.19916666666721.226388888889Koordinaten: 54° 11′ 57″ N, 21° 13′ 35″ O
Einwohner: 90
Telefonvorwahl: (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 590: BarcianyKorszeBiskupiec
Schienenweg: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig
Kaliningrad

Pomnik (deutsch Pomnick) ist ein Dorf in Polen in der Wojewodschaft Ermland-Masuren. Es gehört zum Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg), Gemeinde Korsze (Korschen).

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Pomnik liegt im Norden Polens, etwa 15 Kilometer südlich der Staatsgrenze zur russischen Oblast Kaliningrad. Etwa einen Kilometer nördlich des Dorfes liegen Wilkowo Wielkie (Groß Wolfsdorf) und Drogosze (Dönhoffstädt), zwei Kilometer südlich Parys (Paaris).


Geschichte[Bearbeiten]

Pomnik wurde 1370 nach Kulmer Recht lokalisiert. Die zugehörige Fläche betrug sechs Hufen,[1] auf denen sich bereits bei der Lokalisation zwei Wassermühlen befanden. Ab dem 16. Jahrhundert wurden die Dönhoffs Eigentümer des Dorfs. 1785 gab es in dem Dorf neun Wohnhäuser und eine Mühle. 1817 war Pomnik ein Vorwerk mit acht Wohnhäusern, in denen 89 Menschen lebten. Im Januar 1945, am Ende des Zweiten Weltkrieges, nahm die Rote Armee die Gegend ein. In der Folge des Krieges wurde Pomnik Teil Polens. 1945 wurde die Wassermühle am Fluss Guber von der Genossenschaft Samopomoc chłopska (bäuerliche Selbsthilfe) instand gesetzt. 1973 wurden das Dorf und die Genossenschaft Teil des Schulzenamtes Parys. 1970 lebten in Pomnik 107 Menschen.


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Pomnik liegt an der Wojewodschaftsstraße 590 (droga wojewódzka 590). In südwestlicher Richtung führt diese nach etwa sieben Kilometern durch Korsze. In nordöstlicher Richtung mündet die 590 nach etwa acht Kilometern nördlich von Barciany in die Wojewodschaftsstraße 591.

Die nächste Bahnstation befindet sich in Korsze, wo die PKP Direktverbindungen nach Olsztyn (Allenstein)und Posen anbietet.

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Kaliningrad, der sich etwa 90 Kilometer nordwestlich auf russischem Hoheitsgebiet befindet. Der nächste internationale Flughafen auf polnischem Staatsgebiet ist der etwa 180 Kilometer westlich gelegene Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig.


Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Tadeusz Swat: Dzieje Wsi. In: Aniela Bałanda u. a.: Kętrzyn. Z dziejów miasta i okolic. Pojezierze, Olsztyn 1978, S. 217 (Seria monografii miast Warmii i Mazur).


Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Swat 1978 schreibt włóka