Pyrazin
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| Strukturformel | ||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||
| Name | Pyrazin | |||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C4H4N2 | |||||||||||
| CAS-Nummer | 290-37-9 | |||||||||||
| Kurzbeschreibung | weißer, kristalliner Feststoff mit strengem pyridinähnlichem Geruch | |||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||
| Molare Masse | 80,09 g·mol−1 | |||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
1,03 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt | ||||||||||||
| Siedepunkt |
115 - 116 °C[1] |
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| Löslichkeit |
löslich in Wasser[1] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||
Pyrazin ist eine organisch-chemische Verbindung aus der Familie der Heteroaromaten, genauer der Azabenzole. Es ist leicht entzündlich und hygroskopisch.
Weiterhin ist Pyrazine der Oberbegriff für eine Gruppe von chemischen Verbindungen. Dies sind Aromastoffe, die sich vom Pyrazin ableiten. Sie sind beispielsweise für den charakteristischen Geruch vieler Gemüsesorten verantwortlich oder entstehen beim Erhitzen von Lebensmitteln (Röstaromen). Es gibt zahlreiche verschiedene Pyrazine. Allein aus der Gruppe der nur aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff bestehenden Alkylpyrazine sind bisher 70 Verbindungen bekannt. Pyrazine sind häufig für einen erdig, röstigen Geruch von Lebensmitteln verantwortlich. Seine Bildung erklärt man zum Beispiel durch Strecker-Abbau, einem Teil der Maillard-Reaktion, bei der ein 1,3-Dion mit einem 1,3-Diamin reagiert.

