REVA

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Reva
G-Wiz

G-Wiz

i/L-ion
Produktionszeitraum: 2001–2010
Klasse: Leichtfahrzeug
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Elektromotoren:
13–14,5 kW
Länge: 2638 mm
Breite: 1324 mm
Höhe: 1510 mm
Radstand: 1810 mm
Leergewicht: 425 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: Reva NXG/Reva NXR

Reva ist der Name einer Automarke von Elektroautos des indischen Herstellers Mahindra Reva Electric Vehicles Pvt. Ltd. aus Bangalore/Indien. Reva ist der Name der Ehefrau des Firmenpatrons. Das Know-how zum Bau kam mit Paul Schweizer aus der Schweiz.[1]

Die Modelle i und L-ion[Bearbeiten]

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Die Modelle i und L-ion [2] waren zweitürige Kleinwagen mit Heckklappe, 2,60 Meter lang, 1,30 Meter breit und 1,50 Meter hoch. Das Auto wiegt 565 Kilogramm mit Bleiakkumulatoren und 425 Kilogramm mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren und ist für zwei Erwachsene und zwei Kinder (im Fond) ausgelegt. Die Rücksitze können umgelegt werden, so dass ein Gepäckraum entsteht. Die maximale Zuladung beträgt 275 Kilogramm (Bleiakkumulator).

Die Stromversorgung besteht aus acht 6-Volt-Bleiakkumulatoren, zu je 200 Ah, die - in Reihe geschaltet - eine Fahrspannung von 48 Volt bereitstellen. Bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren sind es 32 Akkumulatoren mit je 90 Ah ww 100AH. Durch ein 350 Ampere-Steuergerät (Hersteller: Curtis) fließt die Energie zu einem AC-Servomotor mit 6 kW (8,2 PS) Nennleistung. Die Spitzenleistung liegt bei 13,1 kW (17,5 PS) bei Bleiakkumulatoren und 14,5 kW (19,7 PS) bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Beim Betätigen des Bremspedals fließen abhängig von der Geschwindigkeit etwa 30 A bis 170 A zurück in den Akkumulator (Rekuperation).

Die beiden Modelle konnten auch in die Vereinigten Staaten exportiert werden, falls sie einen Geschwindigkeitsbegrenzer zur Benutzung als Neighbourhood Electric Vehicle (NEV) bekamen.

Mit insgesamt 3.000 (5/07) [3][4] verkauften Exemplaren lieferte sich der Reva mit dem CityEL mit 6.000 (Stand: September 2008) Verkäufen ein Duell um das meistverkaufte Elektroauto. Spätestens 2011 ist er in dieser Kategorie vom Nissan LEAF abgelöst worden. Sehr beliebt ist der Reva auch in London, wo man damit keine Congestion Charge zu zahlen braucht. Den unterschiedlichen Kundengruppen hat der Hersteller mit über 2000 Ausstattungs- und Farbvarianten für ein massgeschneidertes Gefährt entgegenzukommen versucht.

Den Vertrieb in Deutschland wurde im Mai 2009 von Smiles in Aub bei Würzburg als Generalimporteur übernommen. Die Smiles AG war ebenfalls Hersteller des Modells CityEL. Die Preisspanne begann bei zirka 13.000 Euro für die Standard-Version mit Bleiakkumulatoren und reichte bis zirka 23.000 Euro für die Deluxe-Version mit Lithium-Akkumulatoren. [5]

Technische Daten[Bearbeiten]

Modell i Modell L-ion
Elektromotor 13 kW AC-Servomotor 14,5 kW AC-Servomotor
Ladegerät max. 2,2 kW eingebaut
Ladekabel Standardkabel für 230 V/10 A/15 A Steckdose umschaltbar
Ladezeit 8 Stunden (100 %) 6 Stunden
Spannung 48 V 50,2 V
Batterietyp 8 Bleiakkumulatoren 16 Lithium-Ionen-Akkumulatoren
Kapazität 200 Ah (9,6 kWh)
Einbauort des Akkumulators unter den Vordersitzen
Reichweite 50 km 100 km
Höchstgeschwindigkeit 81 km/h

Die Modelle NXG und NXR[Bearbeiten]

Ein Reva NXR auf der IAA 2009 in Frankfurt am Main

Über die Nachfolgemodelle des i und L-ion – nämlich Reva NXG (2-Sitzer mit Targadach-Fließheck) und Reva NXR (Viersitzer-Limousine mit Steilheck) in den Varianten City mit Blei-Gel-Akkumulatoren und Intercity mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren – sind die technischen Details nur zum Teil bekannt, da zur Zeit (im Dezember 2010) die Großserie des Modells NXR im Fahrzeugwerk in Bangalore/Indien gerade anläuft, und somit letzte technische Festlegungen produktionsbedingt getroffen werden. Vorgesehen ist eine Stückzahl von zunächst 30.000 pro Jahr. [6] Der Produktionsstart des NXG ist für das Jahr 2012 vorgesehen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte der Entwicklung mit Paul Schweizer, Möhlin, Schweiz
  2. ECO-World-Internetportal: Reva i und Reva L-ion: Elektromobilität der Extraklasse
  3. welt.de: "Immerhin rund 3.000 Autos seien bislang vom Band gelaufen, erzählt Eghbalian, mehr als von jedem anderen Elektroauto."
  4. autoversicherung-online.info: "Der Greeny ist das meistverkaufte Elektroauto der Welt und das nicht erst seit der Klimadiskussion."
  5. Reva Plans to Launch L-Ion Battery-Powered Car in Europe, 5. Januar 2009
  6. Elektroautos-Internetportal: Elektroauto Reva NXR