Mahindra & Mahindra Limited

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Mahindra & Mahindra Limited
Mahindra-&-Mahindra-Logo.svg
Rechtsform Ltd
Gründung 2. Oktober 1945
Sitz Mumbai
Leitung Keshub Mahindra (Vorsitzender)
Anand G.Mahindra (Vize)
Mitarbeiter 11.600 [1]
Branche Automobilbau, Nutzfahrzeuge
Website http://www.mahindra.com/
Mahindra Scorpio

Mahindra & Mahindra Limited (Abk. M&M) ist als Teil der Mahindra Group ein indischer Automobilhersteller mit Firmensitz in Indien.

Tätigkeiten[Bearbeiten]

M&M hat folgende Arbeitsbereiche:

  • Automotive Division: Die Fabriken in Mumbai, Nashik, Igatpuri und Zaheerabad produzieren Pickups, leichte Nutzfahrzeuge und Threewheeler.
  • Farm Equipment Division: Verteilt auf die zwei großen Fabriken in Mumbai und Nagpur und die kleineren Fabriken in Rudrapur (Uttarakhand) und Jaipur stellt diese Abteilung hauptsächlich landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge wie Traktoren für den Farmbereich her. In den letzten Jahren werden auch industrielle Maschinen produziert.
  • Mahindra Defence Systems (MDS): In Neu-Delhi angesiedelt arbeitet MDS seit fünfzig Jahren an der Entwicklung und Herstellung kugelsicherer Fahrzeuge für die indische Regierung.

M&M beschäftigt rund 11.600 Menschen und hat acht Produktionsstätten, die eine Fläche von 500.000 m² bedecken. Das Unternehmen hat 49 Vertriebsbüros, die von einem Netzwerk von über 760 Einzelhändlern in ganz Indien unterstützt werden.

Mahindra Jeep CJ

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde am 2. Oktober 1945 unter dem Namen Mahindra & Mohammed von den Brüdern J. C. und K. C. Mahindra gemeinsam mit dem späteren pakistanischen Generalgouverneur Ghulam Mohammed gegründet. Mit der Ernennung von Ghulam Mohammed zum pakistanischen Finanzminister wurde es umbenannt auf Mahindra & Mahindra Limited. M & M begann mit dem Handel von Stahl und im Jahre 1947 stellten sich erste Erfolge mit einem Handelsvolumen von 200 t galvanisiertem Stahl ein, welche zur Gründung der M & M Steel Division führten. Im Oktober 1947 wurden die ersten CJ-Jeeps von Willys-Overland nach Indien importiert und bereits 1949 wurde mit der Montage von Jeeps aus importierten Teilen von Willys-Overland begonnen.

1954 kam es zum Abschluss des Lizenzvertrages mit Kaiser-Jeep und American Motors für die gemeinsame Produktion der Jeep Modelle in Indien. Bereits 1962 betrug die indische Fertigungsquote an Teilen 70 % des Jeeps und 55 ha Land wurden bei Kandivli (Mumbai, Maharashtra) gekauft, um die Produktion zu zentralisieren. 1965 wurde mit der Produktion der FC 150 Benzin-LKW begonnen und 1967 um mehrere Modellvarianten ausgeweitet. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits 97 % der Teile von M&M selbst angefertigt. 1969-1970 wurde mit dem Export der Fahrzeuge begonnen und 1974 die weitere Zusammenarbeit mit der Marke Jeep vertraglich vereinbart, welche damals bereits im Besitz von AMC, Detroit war. 1979 kam es zum Vertrag zur Zusammenarbeit mit Peugeot im Dieselmotorsektor, woraus die Dieselmotorisierung in den Mahindra-Modellen resultiert. Mittlerweile produziert das Unternehmen neben Personenwagen auch Traktoren, Busse, Werkzeugmaschinen, elektronische Steuerungen und vieles mehr.

In den 1980ern wurde der Mahindra-Geländewagen erstmals in Lizenz von anderen Firmen montiert. So war die erste Fremdmontage in Teheran bei der Pars Khodro. Dort wurde das Modell allerdings unter dem Namen Tosan Commander Jeep vermarktet und trat die Nachfolge des Jeep Shahbaz an. Anfang der 1990er Jahre wurde das Modell dann auch im sächsischen Werdau in Lizenz gefertigt. Seit 2010 dagegen rollt bei der Bavarian Auto Group in Ägypten der Mahindra Scorpio vom Band. Des Weiteren gab es zur selben Zeit ein Joint-Venture mit Renault. Darunter hatte man den Logan unter dem doppelten Markennamen als Mahindra Renault aufgelegt.

Im Jahr 2011 erwarb M&M 70 % des südkoreanischen Autoherstellers SsangYong.[2]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Mahindra Profil
  2. http://timesofindia.indiatimes.com/business/india-business/MM-seals-470m-Ssangyong-deal/articleshow/7505113.cms

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mahindra & Mahindra Limited – Sammlung von Bildern