Richard Herzinger

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Richard Herzinger bei einer Podiumsdiskussion in Hamburg, ca. 2005

Richard Herzinger (* 1955 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Journalist und Publizist.

Herzinger besuchte das Gymnasium in Königstein/Taunus, studierte Germanistik an der Freien Universität Berlin und promovierte ebendort mit einer Arbeit über Heiner Müller.

Er ist derzeit politischer Redakteur der Welt am Sonntag und schreibt auch für Die Welt. 2003/2004 war er Redakteur und Autor für Die Zeit [1] und zuletzt Deutschlandkorrespondent der Zürcher Weltwoche. Außerdem schrieb er Artikel für die Neue Zürcher Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, den Tagesspiegel, den Merkur, die Jüdische Allgemeine und die Jungle World.

Seit 1. April 2011 betreibt Richard Herzinger einen Weblog mit dem Namen Freie Welt.[2]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Masken der Lebensrevolution. Vitalistische Zivilisations- und Humanismuskritik in Texten Heiner Müllers. Fink, München 1992, ISBN 3-7705-2811-5
  • mit Hannes Stein: Endzeit-Propheten oder die Offensive der Antiwestler. Fundamentalismus, Antiamerikanismus und Neue Rechte. Rowohlt, Reinbek 1995, ISBN 3-499-13561-2
  • „Kulturkrieg und utopische Gemeinschaft. Die ‚Konservative Revolution‘ als deutscher antiwestlicher Gegenmodernismus“. In: Volker Eickhoff & Ilse Korotin (Hrsg.): Sehnsucht nach Schicksal und Tiefe. Der Geist der Konservativen Revolution. Picus-Verlag, Wien 1997, ISBN 3-85452-406-4
  • Die Tyrannei des Gemeinsinns. Ein Bekenntnis zur egoistischen Gesellschaft. Rowohlt Berlin, Berlin 1997, ISBN 3-87134-301-3
  • Republik ohne Mitte. Ein politischer Essay. Siedler, Berlin 2001, ISBN 3-88680-734-7

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.zeit.de/autoren/H/Richard_Herzinger/index.xml
  2. http://freie.welt.de/2011/04/01/es-lebe-die-freie-welt/