Hannes Stein

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Hörfunksprecher, Sportmoderator und Schauspieler siehe Hanns Stein.

Hannes Stein (* 15. Februar 1965 in München) ist ein deutsch-amerikanischer politischer Journalist und Buchautor. Er war Mitglied des Netzwerks Die Achse des Guten.

Aufgewachsen in Salzburg, begann er 1984 in Hamburg Anglistik, Amerikanistik und Philosophie zu studieren. Nach seinem Universitätsabschluss als M. A. 1989 lebte er zunächst ein Jahr als Deutschlehrer in Schottland und begann dann seine Journalistenlaufbahn bei der FAZ; später arbeitete er für den Spiegel, die Zürcher Weltwoche und den Merkur. Von 1997 bis 1999 lebte er in Jerusalem, lernte Hebräisch und schrieb dort sein Buch „Moses und die Offenbarung der Demokratie“. Nebenbei war er als Kulturkorrespondent für die Berliner Zeitung tätig. Danach war er Literaturredakteur des Rheinischen Merkur in Bonn und wechselte 2000 nach Hamburg zur Welt. Er war Redakteur der dazugehörigen Literarischen Welt in Berlin und schreibt - häufig satirische - Artikel über Politik und zum Feuilleton.[1] Heute lebt der Green Card-Gewinner und - seit Herbst 2012 - US-Bürger als Korrespondent der Welt und der Jüdischen Allgemeinen[2] in Riverdale, New York City. Er ließ sich bei den US-Vorwahlen zwar als Anhänger der Republikaner registrieren, kündigte aber an, Barack Obama zu wählen.[3]

2013 veröffentlichte Stein das Werk Der Komet, welches dem Alternativwelten-Subgenre der Science Fiction zuzuordnen ist. Wolf Biermann würdigte das Buch in der Zeit als "großen intelligenten Spaß".[4]

Werke[Bearbeiten]

Sein Buch Endlich Nichtdenker! ist bei Litra gelesen von Uwe Friedrichsen in gekürzter Form als Hörbuch erschienen, ISBN 3-89469-743-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Hannes Stein: Deutschland hat Angst vor Hampelmännern. In: Welt online. 29. August 2008.
  2. Hannes Stein. auf: juedische-allgemeine.de
  3. Hannes Stein: Warum ich als Republikaner Barack Obama wähle. In: Die Welt. 4. November 2012.
  4. Wolf Biermann: Glückliches Habsburg. Rezension zu Steins „Der Komet“. In: Die Zeit. 20/2013.