Richardis

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Richardis im Hintergrund des Gemäldes Die Probe des glühenden Eisens vor Kaiser Otto III. von Dierick Bouts, 1470/75

Richardis oder Richgard (* um 840; † 18. September um 900 in Andlau) war Gemahlin Kaiser Karls III.

Die Tochter des Grafen Erchanger aus der Familie der Ahalolfinger heiratete 862 Karl III. und wurde mit ihm 881 zur Römischen Kaiserin gekrönt. 887 wurde sie des Ehebruchs mit Kanzler Luitward von Vercelli beschuldigt und zog sich daraufhin in das von ihr 880 gegründete Kloster Andlau zurück, wo sie nach ihrem Tod begraben wurde. Sie war zwischen 878 und 893 auch Äbtissin der Fraumünsterabtei in Zürich.

Richardis wird in der katholischen Kirche als Heilige verehrt. Ihr Gedenktag ist der 18. September.

[Bearbeiten] Literatur


Vorgänger Amt Nachfolger
Liutgard von Sachsen ostfränkische Königin
876–887
Oda
Adelheid von Friaul westfränkische Königin
884–888
Theoderata von Troyes
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