Ricky Schroder

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Ricky Schroder (2008)

Richard Bartlett ‚Ricky‘ Schroder (* 13. April 1970 in Staten Island, New York, NY) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und ehemaliger Kinderstar (Der kleine Lord).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schroder wurde als Sohn von Richard und Diane Schroder in Staten Island geboren.[1] Im Alter von neun Jahren hatte er sein Leinwanddebüt in dem Film Der Champ. Für diese Rolle wurde er 1980 mit dem Golden Globe als Bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Im selben Jahr hatte er seinen weltweiten Durchbruch als Kinderdarsteller. In der Rolle des kleinen Lord Fauntleroy im Film Der kleine Lord ist er auch heute noch alljährlich zu Weihnachten neben Sir Alec Guinness im Fernsehen zu sehen.

Schroders Großeltern väterlicherseits stammen aus der Nähe von Hamburg. Sie wanderten in den 1940er Jahren in die USA aus.[2] Schroder ist seit dem 26. September 1992 mit Andrea Bernard verheiratet. Beide haben miteinander vier Kinder. Die Familie lebt entweder auf ihrer Ranch in Topanga, Kalifornien oder in ihrem Haus nahe Scottsdale, Arizona.

Schroder hat eine ältere Schwester namens Dawn, die als Model sowie als Schauspielerin arbeitet. Er ist Mitglied in der National Rifle Association. Nachdem Schroder im Alter von etwa 19 Jahren seinen Vornamen von Ricky in Rick geändert hatte, gab er in der Talkshow von Larry King am 9. Januar 2007 bekannt, dass er von nun an wieder unter dem Namen Ricky Schroder auftreten würde. [3]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1979: Der Champ (The Champ)
  • 1980: Bruchlandung im Paradies (The Last Flight of Noah’s Ark)
  • 1980: Am Ende des Tales (The Earthling)
  • 1980: Der kleine Lord (Little Lord Fauntleroy)
  • 1981: Disneyland (Fernsehserie, zwei Episoden)
  • 1982: Kraft Salutes Walt Disney World’s 10th Anniversary
  • 1982: Mein großer Bruder (Something So Right)
  • 1982–1987: Silver Spoons (Fernsehserie)
  • 1983: Two Kinds of Love
  • 1983: Faerie Tale Theatre (Fernsehserie, Episode 2x06)
  • 1985: A Reason to Live
  • 1988: Zu jung, ein Held zu sein (Too Young the Hero)
  • 1988: Lonesome Dove
  • 1989: Terror on Highway 91
  • 1989: Der Ruf des Adlers (Lonesome Dove)
  • 1989: Out on the Edge
  • 1990: Terrys Versprechen (A Son’s Promise)
  • 1990: Stranger – Rückkehr aus der Vergangenheit (The Stranger Within)
  • 1991: Rivalen (Across the Tracks)
  • 1991: Blutiger Fluss (Blood River)
  • 1991: Martyrium einer Mutter (My Son Johnny)
  • 1992: Wege aus dem Nichts (Miles from Nowhere)
  • 1993: Der Ruf der Wildnis (Call of the Wild)
  • 1993: Wildes Land (Return to Lonesome Dove)
  • 1994: Texas

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographie auf filmreference.com
  2. Interview aus dem Stern 53/2004.
  3. Info auf transcripts.cnn.com