Rudolf Franz Eichhorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rudolf-Franz-Eichhorn-Hof in Floridsdorf

Rudolf Franz Eichhorn (* 29. November 1853 in Kleinpoppen in Echsenbach; † 7. Februar 1925 in Wien) war österreichischer Pfarrer und Reichsratsabgeordneter.

Leben[Bearbeiten]

Der Bauernsohn besuchte das Akademische Gymnasium in Wien und das Staatsgymnasium in Krems an der Donau. Eichhorn wurde Ordenspriester der Augustiner-Chorherren des Stiftes Klosterneuburg. Nach seiner Priesterweihe 1879 wirkte als Kooperator in Heiligenstadt und Floridsdorf. 1883 und 1888 veröffentlichte er die Ergebnisse seiner Rundfragen an Pfarrer in Fabriksorten. Ab 1887 wirkte Eichhorn als Pfarrverweser in der Patronatskirche St. Jakob Kirche im Arbeiterbezirk Floridsdorf, 1889 Pfarrer in Höflein an der Donau in Klosterneuburg, ab 1895 in Nußdorf, wo er fast 30 Jahre wirkte. Zuletzt lebte er im Jedleseer Herrschaftshaus, wo er auch verstarb.

Eichhorn war von 1888 bis 1890 Reichsratsabgeordneter und gehörte dem Kreis um Freiherr Karl von Vogelsang an.

Publikationen[Bearbeiten]

  • Die weißen Sklaven der Wiener Tramway-Gesellschaft. Wien 1885.
  • Über die Sklavennot der Fabriksarbeiterschaft von Floridsdorf und Umgehung. Wien 1886.
  • mit Rudolf Kuppe: Pfarrer Eichhorn zur Arbeiterfrage. Eine Auslese aus seinen Schriften. Typhographische Anstalt, Wien 1927.
  • Der göttliche Liebesplan. Verlag der Christlichen Gefangenenhilfe, Celle 1928.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rudolf Franz Eichhorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien