Klosterneuburg
| Klosterneuburg | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Wien-Umgebung | |
| Kfz-Kennzeichen: | WU | |
| Fläche: | 76,2 km² | |
| Koordinaten: | 48° 18′ N, 16° 20′ O48.30516.325192Koordinaten: 48° 18′ 18″ N, 16° 19′ 30″ O | |
| Höhe: | 192 m ü. A. | |
| Einwohner: | 25.927 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 340 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 1140, 1170, 1190, 3400, 3413, 3420, 3421 | |
| Vorwahl: | 02243 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 24 08 | |
| NUTS-Region | AT126 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausplatz 1 3400 Klosterneuburg |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2010) (41 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Klosterneuburg im Bezirk Wien-Umgebung | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Klosterneuburg, Stadt der Völkerverständigung, ist eine Stadt mit 25.927 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2012) im niederösterreichischen Bezirk Wien-Umgebung und dessen Verwaltungssitz.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Klosterneuburg liegt an der Donau, unmittelbar nördlich von Wien, von dem es durch den Kahlenberg und den Leopoldsberg getrennt ist. Von der Schwesterstadt Korneuburg ist sie seit dem späten Mittelalter durch die Donau getrennt. Ein Teil des Gemeindegebietes ist als Naturpark Eichenhain unter Schutz gestellt. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Exelberg mit 515 m ü. A. der tiefste Punkt Schüttau mit 161 m ü.A. Im Osten zählt auch der Flusslauf der Donau zum Gemeindegebiet, da die Gemeindegrenze am linken Flussufer verläuft. Auch der nördliche Teil der Donauinsel inklusive dem Einlaufbauwerk liegt innerhalb der Gemeindegrenzen.
Ortsgliederung [Bearbeiten]
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Gliederung
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Legende zur Gliederungstabelle
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Geschichte [Bearbeiten]
Jungsteinzeit [Bearbeiten]
Die frühesten Spuren menschlicher Ansiedlung in Klosterneuburg reichen bis in das Neolithikum zurück.
Antike [Bearbeiten]
Eine erste Siedlungskontinuität entwickelte sich erst ab der Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus mit der Errichtung eines römischen Militärlagers für Auxiliartruppen, dem westlichsten der Provinz Pannonien. Zahlreiche archäologische Grabungen legen Zeugnis ab über das Leben der Römer und die Besiedlung des Platzes bis ins 5. Jahrhundert; für den Namen dieses Kastells wurden in der Vergangenheit mehrere Theorien entwickelt, er ist aber letztlich noch unklärt.
Mittelalter [Bearbeiten]
Nach der endgültigen Eroberung des Awarenreiches durch den fränkischen Kaiser Karl den Großen entstand im Omundesdorf des Bairischen Ostlandes, bei dem es sich möglicherweise um das heutige Klosterneuburg handeln könnte, ein Herrenhof mit einer Martinskirche.[1] Eine nachweisbare Besiedlung des Hochplateaus setzte erst wieder im 11. Jahrhundert ein.
Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung als „Nivvenburc“ (Neuburg) stammt aus 1108. Sie findet sich im Traditionsbuch des Stiftes Klosterneuburg.
Große Bedeutung erlangte die Stadt um 1113, als sich Markgraf Leopold III. hier eine ansehnliche Residenzstadt schuf. Leopold III., der mit Agnes, der Tochter Kaiser Heinrichs IV. verheiratet war, errichtete am Rande der Oberen Stadt seine neue Residenz, die in Anlage und Ausmaß der standesgemäßen Stellung des Reichsfürsten entsprach. Im Jahr 1114 ließ Leopold III. in feierlicher Weise den Grundstein für eine neue monumentale Stiftskirche legen. Die Kirche war ursprünglich ein Kollegium für weltliche Kanoniker und wurde erst 1133 in ein Augustiner-Chorherrenstift umgewandelt. Neuburg bekam damals schon jene Ausdehnung, die sie durch Jahrhunderte beibehielt. Die Donau bedeutete für die Bewohner dieser Siedlung eine große Bedrohung, war aber auch zugleich ihr Lebensnerv, da auf dem Wasserweg ein Großteil der Handelsgüter befördert wurde. Die häufigen Überschwemmungen drängten die Bewohner jenseits der Donau immer mehr landeinwärts, sodass zu Beginn des 13. Jahrhunderts sich die beiden Stadtteile zu Neuburg klosterhalben (Klosterneuburg) und Neuburg markthalben (Korneuburg) auseinanderentwickelt hatten. Diese natürliche Teilung brachte für die Bewohner große Schwierigkeiten, die auch Albrecht I., der sich 1288 in Neuburg eine neue Burg als Residenz errichten ließ, nicht verborgen blieben. 1298 trennte Albrecht I. die beiden Stadthälften und verlieh Neuburg klosterhalben, dem eigentlich älteren Siedlungskern, ein neues Stadtrecht.
Die schlecht umwehrte und daher schwer zu verteidigende Untere Stadt (heutiger Stadtplatz und Martinsviertel) musste immer wieder den feindlichen Belagerungen preisgegeben werden. Sie wurde mehrmals geplündert und zerstört, während sich die Bevölkerung in den Schutz der stark befestigten Oberen Stadt begab. So vor allem während der Türkenbelagerungen von 1529 und 1683. Dass die Stadt 1683 trotz ihrer schwachen Kräfte bis zuletzt durchhalten konnte und somit einen wichtigen Flankenschutz beim Anmarsch der verbündeten Christenheere zum Entsatz von Wien bilden konnte, war in erster Linie das Verdienst zweier Chorherren und der starken Solidarisierung zwischen Stift und Stadt.
Neuzeit [Bearbeiten]
Im 18. Jahrhundert wollte Kaiser Karl VI. das Stift Klosterneuburg zu einem österreichischen Escorial, d.h. zu einer herrschaftlichen Klosterresidenz, umbauen. Nach dem Tod Karls VI. geriet das Projekt jedoch ins Stocken und wurde in den folgenden Jahrzehnten immer schleppender bearbeitet, bis es 1842 nicht mehr weitergeführt wurde. Nur einer von insgesamt vier geplanten Innenhöfen und nur zwei von neun Kuppeln wurden fertig. Letztere sind von weitem zu sehen und präsentieren die Reichskrone und den österreichischen Erzherzogshut, die die Herrschaftstitel des Hauses Habsburg symbolisieren.
In den Jahren 1805 und 1809 wurde die Stadt von französischen Truppen besetzt, am 20. Dezember 1805 weilte Napoleon I. kurz im Stift Klosterneuburg.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Klosterneuburg ein noch in sich abgeschlossenes Weinhauerstädtchen mit knapp 5.000 Einwohnern. Mit dem Ausbau der Verkehrsverbindungen nach Wien wählten viele Wiener Beamte und Arbeiter Klosterneuburg als neues Wohndomizil. Von 1908 bis 1919 verkehrte außerdem der Elektrische Oberleitungs-Automobil-Betrieb der Gemeinde Weidling, einer der ersten Oberleitungsbusse Österreichs, zwischen dem Bahnhof Klosterneuburg-Weidling und dem Ort Weidling. In den 1930er Jahren zählte Klosterneuburg bereits über 15.000 Einwohner.
Zeit des Nationalsozialismus [Bearbeiten]
Mit dem „Anschluss“ an das Deutsche Reich 1938 verlor nicht nur Österreich seine Unabhängigkeit, auch Klosterneuburg büßte seine Selbständigkeit ein. Die Stadt wurde am 15. Oktober 1938 Groß-Wien eingegliedert und bildete mit den Orten Gugging, Kierling, Höflein an der Donau, Kritzendorf, Weidling und Weidlingbach den 26. Wiener Gemeindebezirk.
Zweite Republik [Bearbeiten]
Im Juli 1946 wurde vom Nationalrat die Rückgliederung Klosterneuburgs und weiterer 80 Gemeinden nach Niederösterreich beschlossen. Der Alliierte Rat verweigerte diesem Gesetz jedoch jahrelang seine Zustimmung, sodass die Rückgliederung erst mit 1. September 1954 vollzogen werden konnte. Die gesamten Gebietsteile der vor dem 15. Oktober 1938 ehemals selbständigen Gemeinden Gugging, Kierling, Höflein, Kritzendorf, Weidling und Weidlingbach wurden der wiedererrichteten Stadtgemeinde Klosterneuburg eingegliedert. Damit wurde Klosterneuburg zur (heute) drittgrößten Stadt Niederösterreichs.
Am 21. Oktober 1989 hat das Generalkapitel der Generalpräfekten Europas vom Internationalen Orden Pro Concordatia Populorum (PCO)[2] bei seiner Sitzung in Schwyz einstimmig beschlossen der Stadtgemeinde Klosterneuburg, als erste Stadt Europas, den Titel Stadt der Völkerverständigung zu verleihen. 1990 wurde die Österreichische Gesellschaft für Völkerverständigung, Rathausplatz 7, 3400 Klosterneuburg, gegründet.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Nach St. Pölten und Wiener Neustadt ist Klosterneuburg drittgrößte Stadt Niederösterreichs. In der Liste der Städte in Österreich liegt Klosterneuburg an fünfzehnter Stelle.
Bevölkerungsstruktur [Bearbeiten]
Die 15- bis 60-Jährigen bilden mit 58,6 % die größte Bevölkerungsgruppe in Klosterneuburg. Es gibt 25,7 % über 60- sowie 15,7 % unter 15-Jährige. Damit weicht Klosterneuburg nur leicht vom österreichischen Durchschnitt ab. Klosterneuburgs Frauenanteil von 58,2 % ist um 6,8 % höher als der österreichische Durchschnitt.
Herkunft und Sprache [Bearbeiten]
Der Anteil von Klosterneuburgern mit ausländischer Staatsbürgerschaft lag 2001 bei 8,4 %. Davon waren 2,6 % aus den EU 15 und der Rest aus dem übrigen Ausland. Diese kommen aus:
- Serbien und Montenegro 1,7 %
- Deutschland 1,4 %
- Türkei 0,5 %
- Bosnien-Herzegowina 0,4 %
- Kroatien 0,2 %
- sonstige EU (15)-Bürger 1,2 %
- sonstige Ausländer 3,0 %
Religion [Bearbeiten]
Mit 66,4 % ist die römisch-katholische Konfession die am stärksten vertretene Religionsgemeinschaft in Klosterneuburg. Es gibt in der Stadt acht römisch-katholische Pfarren, die das Dekanat Klosterneuburg bilden. Menschen ohne religiöses Bekenntnis nehmen mit 17,2 % den zweiten Platz ein. Es gibt 7,6 % Einwohner evangelischen Glaubens. Außerdem je 1,9 % orthodoxen und islamischen Glaubens. Die kleinste religiöse Gruppe sind Klosterneuburger israelitischen Glaubens mit 0,2 %. 4,9 % sind Anhänger sonstiger oder unbekannter Glaubensrichtungen.
Politik [Bearbeiten]
- Bürgermeister: Stefan Schmuckenschlager (ÖVP)
- Vizebürgermeister: Richard Raz (ÖVP)
- Gemeinderat: Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen (nach den Gemeinderatswahlen vom 14. März 2010, in Klammer die errungenen Mandate):
- Liste ÖVP 55,36 % (24)
- SPÖ 15,11 % (6)
- Liste Grüne 11,67 % (5)
- Liste FPÖ 6,72 % (2)
- PUK 4,83 % (2)
- HOFBAUER: 3,54 % (1)
- SAU 2,76 % (1)
Bildung [Bearbeiten]
Unterstufe [Bearbeiten]
- 6 Volksschulen
- 2 Hauptschulen – 1 Neue Mittelschule (NMS)
- 3 Privatschulen
- 1 Polytechnische Schule
- 1 Allgemeine Sonderschule/Sonderpädagogisches Zentrum
Oberstufe [Bearbeiten]
- Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Klosterneuburg
- Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau (Hiernach ist die österreichische Methode der Mostzucker-Bestimmung beim Wein in Graden Klosterneuburger Mostwaage benannt, die ein Äquivalent zu den in Deutschland verbreiteten Oechsle-Graden sind.)
- Sonderpädagogisches Zentrum
- Volkshochschule
- Musikschule
Universitäre Einrichtungen [Bearbeiten]
- Institute of Science and Technology Austria (IST Austria)
Bundesheer [Bearbeiten]
- Pioniertruppenschule in der Magdeburg-Kaserne; Zuständig für Forschung, sowie für die Aus- und Weiterbildung im Pionierbereich des gesamten Bundesheeres.
Wirtschaft [Bearbeiten]
- 670 Handels-, Gewerbe- und Industriebetriebe, davon
- 600 Kleinbetriebe (1–3 Dienstnehmer)
- 60 Mittelbetriebe (max. 10 Dienstnehmer)
- 10 Betriebe über 50 Dienstnehmer
- 149 Landwirtschaftliche Betriebe
- 39 Buschenschanken
Beschäftigungsstand: 620 Selbständige. 12.600 unselbständig Erwerbstätige.
Verkehr [Bearbeiten]
Klosterneuburg ist mit dem Auto von Wien aus über die Bundesstraße 14 zu erreichen. Zwischen Klosterneuburg und der Bundeshauptstadt Wien verkehren auch regelmäßig Schnellbahnen der ÖBB und Autobusse. Die Schnellbahn (Linie S 40) fährt in 30-Minuten Intervallen (Haltestelle Klosterneuburg-Kierling). Auch mit dem Fahrrad kann man Klosterneuburg rasch und auf dem Donau-Radweg (Nord- und Südufer) erreichen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, bei Korneuburg (Tuttendörfl) mit einer Rollfähre auch vom Nordufer der Donau (Autobahn A22) nach Klosterneuburg überzusetzen.[Anm. 1]
Gesundheit [Bearbeiten]
- Geriatriezentrum Klosterneuburg der Stadt Wien
Fremdenverkehr [Bearbeiten]
- 10 gewerbliche Beherbergungsbetriebe: 336 Betten
- 27 private Beherbergungsbetriebe: 165 Betten
- Jugendherberge: 60 Betten
- Campingplatz: 140 Stellplätze, 50 Zeltplätze
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Stift Klosterneuburg, besonders der Verduner Altar aus dem Jahr 1181.
- Essl Museum: Museum für Gegenwartskunst, beinhaltet die bedeutendste österreichische Privatsammlung (österreichische und internationale Kunst nach 1945 und klassische Moderne), 1999 eröffnet, (Architekt Heinz Tesar
- Museum der Künstler von Gugging: Art/Brut Center
- Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum, in der Rostockvilla, seit 1973
- Senfburg: erster Gemeindebau Österreichs, erbaut 1834.
- Pfarrkirche St. Martin, ein geschichtsträchtiges, gotisches Bauwerk mit archäologischer Gedenkstätte
- Evangelische Kirche, erbaut 1995 (Architekt Heinz Tesar), zeitgenössisch architektonisch bedeutender Sakralbau
- Babenbergerhalle: Veranstaltungshalle
- Tutzsäule
- Wienerwald-Heldendenkmal, ein Kriegerdenkmal nahe dem Wiener Hameau auf dem Gemeindegebiet von Weidlingbach
- Stauferstele auf dem Hohenstaufenplatz, die am 17. April 2009 von der Kreissparkasse der Partnerstadt Göppingen gestiftet wurde
Kulinarisches [Bearbeiten]
Klosterneuburg ist seit alters her auch ein bekanntes Zentrum des Weinanbaus. Hierauf weisen auch viele Buschenschanken (Heuriger) in der Umgebung des Ortes, eine Art der Straußwirtschaft.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
- Göppingen (in Baden-Württemberg, circa 58.000 Einwohner): seit 1971.
- 1964 Übernahme der Patenschaft für die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Thomas Aigner (* 1964), Medienunternehmer (AignerMEDIA (AME) GmbH) und Lehrer, ehemaliger Hörfunk- und Fernsehmoderator
- Johann Georg Albrechtsberger (1736–1809), Musiktheoretiker und Komponist
- Christian Ankowitsch (* 1959), Journalist und Autor
- August Wilhelm von Babo (1827-1894), Önologe und erster Direktor der Weinbauschule, entwickelte die Klosterneuburger Mostwaage
- Hademar Bankhofer (* 1941), Gesundheitsexperte und Medizin-Journalist
- Hadschi Bankhofer (* 1971), Radiomoderator, Reporter, Entertainer, Buchautor
- Ewald Baringer (* 1951), Journalist, Schriftsteller
- August Bodenstein (1897-1976), Bildhauer und Restaurator
- Walter Breisky (1871–1944), Bundeskanzler der 1. Republik, gestorben in Klosterneuburg
- Otto Clemens (* 1946), Schauspieler und Fernsehsprecher
- Erwin Domanig (1898–1985), Mediziner und Universitätsprofessor sowie Statthalter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Österreich (1951–1961)
- Manfred Deix (* 1949), Karikaturist
- Karlheinz Essl junior (* 1960), Komponist, Elektroniker und Kompositionsprofessor
- Karlheinz Essl senior (* 1939), Unternehmer und Kunstsammler
- O. W. Fischer (1915–2004), Schauspieler
- Otto von Freising (um 1112–1158), mittelalterlicher Geschichtsschreiber
- Max Frey (1902-1955), Landschafts- und Porträtmaler sowie Entwurfszeichner für Gobelins
- Herwig Friesinger (* 1942), Archäologe
- Sabine M. Gruber (* 1960), Schriftstellerin
- Erhard Hartung von Hartungen (1819–1893), Arzt und Homöopath gestorben in Weidling
- Franz Kafka (1883–1924), Schriftsteller, starb 1924 im Sanatorium Kierling (Gedenkstätte)
- Leopold Knebelsberger (1814–1869), Komponist des Andreas-Hofer-Liedes („Zu Mantua in Banden“), geboren in Klosterneuburg
- Otto Koenig (1914–1992), Verhaltensforscher
- Michael Konsel (* 1962), ehemaliger Fußball-Nationaltorhüter (Kritzendorf)
- Georg Kulka (1897–1929), österreichischer Schriftsteller, geboren in Weidling
- Hans Ledwinka (1878–1967), Autokonstrukteur, geboren in Klosterneuburg
- Floridus Leeb (1731-1799), Rektor der Universität Wien und Probst des Chorherrnstiftes Klosterneuburg
- Nikolaus Lenau (1802–1850), österr. Dichter (Biedermeier), begraben auf dem Friedhof Weidling
- Leo Navratil (1921–2006), Psychiater, Erforscher der zustandsgebundenen Kunst
- Helmut Neumann (* 1938), Komponist, Kompositionsprofessor, Celloprofessor, Konservatoriumsdirektor
- Martin A. Nowak (* 1965), Biologe und Mathematiker
- Pius Parsch (1884-1954), Theologe und Augustiner-Chorherr
- Gustav Peichl (* 1928), Architekt und Autor, Karikaturist „Ironimus“
- Ernst Plischke (1903–1992), Architekt
- Herbert Prohaska (* 1955), österr. Fußballer des Jhdts., ehem. Nationaltrainer, wohnhaft in Kierling
- Susanne Pumper (* 1970), Langstreckenläuferin
- Karl Rahm (1907–1947), SS-Obersturmführer, Lagerkommandant des Ghettos Theresienstadt, wegen "erwiesener Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Mitschuld an Deportationen" zum Tode verurteilt.[3]
- Hans Reiter (1921–1992), Mathematiker, wohnte hier über viele Jahre
- Floridus Röhrig (* 1927), Historiker und Augustiner-Chorherr
- Stefan Ruzowitzky (* 1961), Regisseur (Oscar Preisträger 2008)
- Johannes Schmuckenschlager (* 1978), Politiker (ÖVP), Nationalratsabgeordneter
- Stefan Schmuckenschlager (* 1978), Politiker (ÖVP), Bürgermeister von Klosterneuburg
- Siegfried Selberherr (* 1955), Wissenschaftler
- Helmut Senekowitsch (1933–2007), Fußballer und Nationalteamtrainer (Wunder von Córdoba)
- Bernhard Studlar (* 1972), Dramatiker und Theaterautor
- Mirjam Unger (* 1970), Hörfunkmoderatorin und Regisseurin
- August Walla (1936–2001), Künstler
- Harry Weber (1921–2007), Fotograf
- Xaver Hasun (* 1993), Nationalteamspieler Landhockey
Sport [Bearbeiten]
- Mosquitos – Ultimate Frisbee
- Xion Dukes Klosterneuburg – Basketball Bundesliga
- Basket Dukes – Nachwuchsbasketball
- FC Olympique Klosterneuburg 05 – Fußball
- Sportclub Klosterneuburg 1912 – Fußball
- 1. USC Klosterneuburg – Wasserball
- OK gittis Klosterneuburg – Orientierungslauf
- Tri Klosterneuburg EKTC – Triathlon
- Normannen Klosterneuburg – Rudern
- ULC Klosterneuburg Road Runners – Laufen
- NF-Höflein – Paddeln
- 1. Klosterneuburger Tennisverein – Tennis
- ÖTK-Klosterneuburg – Klettern uam.
Bilder [Bearbeiten]
- Die Umgebung von Klosterneuburg in der Landesaufnahme um 1872
Anmerkungen [Bearbeiten]
- ↑ Mitte 1899 bewilligte das Eisenbahnministerium dem Ingenieur Carl Paulitschky technische Vorarbeiten für eine normal-, eventuell schmalspurige, mit elektrischer oder Dampfkraft zu betreibende, von Klosterneuburg mittelst eines das Donaubett durchquerenden Tunnels nach Korneuburg führende Bahn niederer Ordnung. – Siehe: Volkswirthschaftliche Zeitung. [Ein Tunnel von Klosterneuburg nach Korneuburg.] Das Vaterland, Morgenblatt, 8. Juni 1899, S. 6, rechts oben[1]
Weblinks [Bearbeiten]
- Eintrag über Klosterneuburg in der Datenbank „Gedächtnis des Landes“ zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Landesmuseum Niederösterreich)
- 360°-Panoramen von Gerhard Edl
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Hans Krawarik: Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese, Verlag Lit, 2006, S. 126f.
- ↑ PCO International, PCO-Deutschland
- ↑ Vgl. Answer Lang: Die Lagerkommandanten von Theresienstadt. Österreichische NS-Täter. Seminararbeit, Universität Wien, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geschichte, 2001. [2].
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