Ryan Kavanaugh

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Ryan Kavanaugh (2009)

Ryan Colin Kavanaugh[1] (* 4. Dezember 1974) ist ein US-amerikanischer Filmproduzent und Unternehmer. Als Gründer seiner Produktionsfirma Relativity Media ist er aktuell auch ihr CEO.

Leben[Bearbeiten]

Nach seinem Abschluss an der University of California, Santa Barbara besuchte Ryan Kavanaugh ab 1997 die UCLA.[2] Da er bereits während seines Studiums immer wieder an der Börse, unter anderem für Dean Witter Reynolds, einem New Yorker Broker-Unternehmen mit Zweigstelle in San Francisco, gearbeitet hatte, brach er sein Studium aber anschließend ab und gründete mit einigen Kommilitonen einen Hedgefond.[3][4] Diese lief so erfolgreich, dass er zum Multi-Millionär wurde. Erst nach der Dotcom-Blase und nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 und den damit verbundenen Börsencrashs verlor er wieder alles und musste wieder bei seinen Eltern einziehen.[4]

Als sich die Wirtschaft erholte und wieder Geld im Umlauf war, welches nach Investitionsmöglichkeiten suchte, konnte Kavanaugh seine geographische Nähe zu Hollywood nutzen, um seine alten Kontakte mit der Filmwelt zusammenzubringen. Bereits 2004 gründete er seine eigene Produktionsfirma Relativity Media mit der er Filme wie Zombieland, The Fighter und Ohne Limit produzierte. Häufig tritt Kavanaugh lediglich als Ausführender Produzent auf und selten als eigentlicher Filmproduzent.[4]

Ryan Kavanaugh ist Sohn eines deutschen Arztes, der neun Sprachen spricht, das Pharmaunternehmen Merck mit aufbaute und aktuell Vorsitzender eines Pharmaunternehmens ist.[3][4]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ryan Kavanaugh auf lookupanyone.com (englisch), abgerufen am 17. Januar 2012
  2. Ryan Kavanaugh auf relativitymediallc.com
  3. a b Peter Bart: Ever capable entrepreneur Hollywood is confused by Kavanaugh but awed by his abilities auf variety.com vom 19. November 2009 (englisch), abgerufen am 22. Juni 2011
  4. a b c d Sonja Magdevski: Ryan Kavanaugh: The Fall and Rise auf malibumag.com vom 30. Januar 2009 (englisch), abgerufen am 22. Juni 2011