S1m0ne

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Filmdaten
Deutscher Titel S1m0ne
Originaltitel S1m0ne
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Andrew Niccol
Drehbuch Andrew Niccol
Produktion Andrew Niccol, Bradley Cramp, Michael DeLuca, Lynn Harris
Musik Carter Burwell
Kamera Edward Lachman
Schnitt Paul Rubell
Besetzung

S1m0ne (als Verknüpfung von Simone und 0/1 wobei Simone als Abkürzung für Simulation One steht) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2002. Regie führte Andrew Niccol, der außerdem das Drehbuch verfasste und als Produzent beteiligt war.

Handlung[Bearbeiten]

Weil ihn die Hauptdarstellerin seines neuen Films sitzen ließ, muss Regisseur Viktor Taransky eine Schauspielerin finden, die sie perfekt ersetzen kann. Die Lösung seines Problems heißt Simone. Diese ist schön, talentiert und somit beinahe perfekt. Einen Haken gibt es jedoch: Simone existiert nicht, sie wurde im Computer erschaffen. Folglich hat Viktor bald alle Hände voll zu tun, die Wahrheit über seinen Star vor der Presse zu verbergen. Als Simone auch noch anfängt zu singen und zum Megastar avanciert, wird dies jedoch immer schwieriger.

Als Viktor Simone verschwinden lässt, wird er des Mordes an ihr angeklagt. Um ihn zu entlasten, lassen seine Ex-Frau und seine Tochter Simone „auferstehen“. Er wird freigelassen und in einem gemeinsamen Interview kündigen Viktor und Simone an, eine Familie zu gründen. Simone will sich zudem der Politik zuwenden.

Kritik[Bearbeiten]

Die Kritiken zu dem Film waren gemischt und bei weitem nicht so überschwänglich wie bei Niccols Vorgänger Die Truman Show. So wurde zwar die Grundidee gelobt, die Umsetzung jedoch bisweilen als „unlogisch“ oder „banal“ empfunden:

„S1m0ne gehört zu jener Sorte Film, bei der man sich fragt, ob die amerikanischen Zuschauer die zahlreichen Seitenhiebe überhaupt verstehen – ich hatte den Eindruck, dass der gesellschaftskritische Part gar nicht wahrgenommen wurde.“

– Filmspiegel

„Wie blöd ist die Menschheit? Wie bescheuert und hohl kann die Masse sein? Diese Fragen beantwortet ‚Simone‘ erschreckend ehrlich. Die Story ist zwar maßlos übertrieben, aber der Hintergrund der Geschichte könnte realer nicht sein.“

– moviesection.de

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films wurde Rachel Roberts als beste Nebendarstellerin für einen Saturn Award nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]