Jason Schwartzman

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Jason Schwartzman

Jason Francesco Schwartzman (* 26. Juni 1980 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Musiker und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Jason Schwartzman wurde 1980 als erstes Kind des Filmproduzenten Jack Schwartzman (Sag niemals nie) und der preisgekrönten Schauspielerin Talia Shire geboren. Zu seiner Familie zählen außerdem sein Bruder Robert Schwartzman und seine Halbgeschwister Matthew Shire, John Schwartzman und Stephanie Schwartzman (Ausstatterin für Edward mit den Scherenhänden u. a.). Seine Verwandtschaft schließt Oscar-Preisträger wie Nicolas Cage, Francis Ford Coppola und Sofia Coppola ein. Bereits im Alter von 10 Jahren entdeckte Schwartzman sein Interesse für den Film in einem Ferienlager, wo er mit Bruder Robert die Amateurfilme One Man One Reality und Back to the Future: Teen Wolf drehte. Doch als ihm seine Eltern im selben Jahr ein Schlagzeug schenkten, hatte Schwartzman seine Entscheidung getroffen: Er wollte Musiker werden.

Nach dem Tod seines Vaters gründete Schwartzman 1994 die Band Phantom Planet, die vier Jahre später ihr Debütalbum Phantom Planet Is Missing veröffentlichte und durch Gastauftritte in Serien wie Sabrina – total verhext! ihr Publikum fand. Er gründete im Jahre 2006 sein eigenes Soloprojekt unter dem Namen Coconut Records.

Auf einer Party im Hause seines Onkels Francis Ford Coppola vermittelte Sofia Coppola ihren 16-jährigen Cousin an Wes Anderson, der einen geeigneten Hauptdarsteller für seinen Film Rushmore suchte: Anderson war von dem Jungen begeistert, Rushmore wurde der Indie-Hit des Jahres und seine Stars Bill Murray und Schwartzman mit Filmpreisen überhäuft.

Nach Auftritten im Agentenfilm CQ (Cousin Roman Coppola führte Regie), der Teenie-Komödie Slackers und im Kultfilm Spun, produzierte Schwartzman mit Phantom Planet ihr zweites Album The Guest. Als Vorgruppe für Incubus und durch ihren Song California (aus der Serie O.C. California) wurden sie landesweit bekannt.

Nachdem er im August 2003 die Arbeit an I ♥ Huckabees beendet hatte, erklärte Schwartzman nach neun Jahren seinen Ausstieg bei Phantom Planet, um sich schließlich ganz der Schauspielerei zu widmen: Er wurde durch Jeff Conrad ersetzt und erlebte den Durchbruch der Band nicht mehr mit, deren California als Titelsong der Erfolgsserie O.C., California zum Welthit wurde.

Im Frühjahr 2005 drehte er in Paris unter der Regie von Sofia Coppola Marie Antoinette, in dem er neben Kirsten Dunst als König Ludwig XVI. auftritt. Dunst sang für den Spider-Man 3-Soundtrack auch Summer Day gemeinsam mit Coconut Records, dem neuen Musikprojekt von Schwartzman. Im März 2007 erschien das erste Album Nighttiming im iTunes Store und im Januar 2009 das zweite Album Davy.

Seit 2009 spielt er die Hauptrolle in der HBO-Serie Bored to Death.

Schwartzman lebt mit der Mode-Designerin Brady Cunningham und seiner am 4. Dezember 2010 geborenen Tochter in Los Angeles.

Diskographie[Bearbeiten]

Siehe auch: Coconut Records

  • Nighttiming (2007)
  • Davy (2009)

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jason Schwartzman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien