Saint-Leu-la-Forêt

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Saint-Leu-la-Forêt
Wappen von Saint-Leu-la-Forêt
Saint-Leu-la-Forêt (Frankreich)
Saint-Leu-la-Forêt
Region Île-de-France
Département Val-d’Oise
Arrondissement Pontoise
Kanton Saint-Leu-la-Forêt
Koordinaten 49° 1′ N, 2° 15′ O49.0172222222222.246388888888983Koordinaten: 49° 1′ N, 2° 15′ O
Höhe 57–191 m
Fläche 5,24 km²
Einwohner 14.800 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 2.824 Einw./km²
Postleitzahl 95320
INSEE-Code

Rathaus

Saint-Leu-la-Forêt ist eine französische Gemeinde im Département Val-d’Oise in der Region Île-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Pontoise und ist Hauptort (chef-lieu) des gleichnamigen Kantons.

Geografie[Bearbeiten]

Die Kleinstadt mit 14.800 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) liegt am nord-nordwestlichen Rand der Agglomeration Paris, 26 km von der Kathedrale Notre Dame und 12 km von der Vorstadt Saint-Denis entfernt. Von den 524 Hektar Gemeindefläche sind 146 Hektar bewaldet.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Nähe hatten Familienmitglieder von Napoleon Bonaparte Besitzungen, der Ort war die Grablege von Louis Bonaparte und zweier seiner Söhne.

Die Herrschaft Saint-Leu-lès-Taverny ist spätestens 1479 erwähnt.[1] Seit der Französischen Revolution 1789 gibt es Bürgermeister. 1790 wurde das Département Seine-et-Oise geschaffen, in dem die Ortschaft lag. Ab 1794 hieß die Gemeinde Claire-Fontaine cy-devant Saint-Leu („Claire-Fontaine vormals Saint-Leu“) oder kurz Claire-Fontaine. Mit dem Dekret vom 16. Juni 1806 wurde die Gemeinde mit Taverny zu Saint-Leu-Taverny fusioniert. Zwischen 1852 bis 1870 wurde diese in Napoléon-Saint-Leu-Taverny umbenannt. Im Oktober 1915 wurden die Gemeinden wieder eigenständig und Saint-Leu-la-Forêt erhielt seinen heutigen Namen. Durch Aufteilung des Départements liegt es seit 1968 im neuen Département Val-d’Oise.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kapelle Sainte-Geneviève, erbaut 14. bis 17. Jahrhundert
  • Pfarrkirche Saint-Leu-Saint-Gilles, erbaut 1851
  • Château de la Chaumette, erbaut 1869

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Val-d'Oise, Flohic Éditions, Bd. 2, Paris 1999, S. 759−770, ISBN 2-84234-056-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Leu-la-Forêt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Louis Pierre d' Hoziu: Cabinet historique, Band 11, Gedruckt 1865, S. 213 (Online in der Google-Buchsuche)