Sparta (Gemeinde)

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Gemeinde Sparta (Sparti)
Δήμος Σπάρτης (Σπάρτη)
Sparta (Gemeinde) (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Peloponnes
Regionalbezirk: Lakonien
Geographische Koordinaten: 37° 5′ N, 22° 26′ O37.07522.433333333333Koordinaten: 37° 5′ N, 22° 26′ O
Fläche: 1.189,8 km²
Einwohner: 36.540 (2010[1])
Bevölkerungsdichte: 30,7 Ew./km²
Sitz: Sparti
LAU-1-Code-Nr.: f11
Gemeindebezirke: 7 Gemeindebezirke
Ortschaften: 52 Ortschaften
Website: www.sparti.gov.gr
Lage in der Region Peloponnes
Datei:2011 Dimos Spartis.png

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Sparta (griechisch Σπάρτη (f. sg), Sparti) ist eine Landstadt und Gemeinde auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Sie ist ein lebendiges Zentrum von Handel und Gewerbe und war bis 2010 Verwaltungssitz der Präfektur Lakonien. Die Gemeinde Sparta wurde zuletzt 2010 durch Eingemeindungen erheblich vergrößert; 36.540 Einwohner leben in sieben Gemeindebezirken, davon rund 16.000 in der Kernstadt.

Blick auf Sparta im Eurotastal
Modernes Sparta
Sog. Leonidas, 5. Jahrhundert v. Chr., Museum Sparta

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Die Gemeinde Sparta bedeckt das obere Tal des Evrotas und wird durch die Gebirgszüge des Taygetos westlich und des Parnonas östlich begrenzt, in die das Gemeindegebiet weit hineinreicht. Die Nachbargemeinden sind im Norden Tripoli, im Osten jenseits des Parnonas Voria Kynouria und Notia Kynouria und in der südlich gelegenen Mündungsebene des Evrotas die Gemeinde Evrotas. Südwestlich liegen die Gemeinden Dytiki Mani und Kalamata am westlichen Angang des Taygetos, nordwestlich schließt sich die Gemeinde Megalopoli an.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Stadt wurde 1836 im südlichen Bereich der antiken gleichnamigen Stadt auf Betreiben des wittelsbachischen Königs Otto I. von Griechenland gegründet. In ihrer Funktion als landschaftliches Zentrum ersetzte sie die Stadt Mistra, die in den Befreiungskriegen weitgehend unbewohnbar geworden war. Otto I. ließ die Stadt im Andenken an die Polis des antiken Griechenlands an dieser Stelle und mit diesem Namen von einem bayerischen Architekten errichten. Das Straßennetz ist schachbrettartig mit außergewöhnlich breiten Straßen und Plätzen angelegt.

[Bearbeiten] Sehenswertes

Im Norden der Stadt liegen die Überreste der antiken Stadt Sparta. Die wenig eindrucksvollen Reste zeigen auf dem Akropolishügel den Tempelbereich der Athena Chalkioikos, das hellenistisch-römische Theater, den großen Platz und weiter im Südosten die Fundamente des Heiligtums der Artemis Orthia. Ein lokales Museum bewahrt die wenigen für Touristen interessanten Artefakte auf, darunter den bekannten Torso des sog. Leonidas aus der Zeit nach den Perserkriegen.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Einzelangaben

  1. Die Einwohnerzahlen stammen aus einer Broschüre des griechischen Innenministeriums vom Mai 2010 anlässlich der Verwaltungsreform nach dem ‚Kallikratis-Gesetz‘: Elliniki Dimokratia, Ypourgeio Esoterikon, Apokendrosis ke Ilektronikis Diakyvernisis: "Programma Kallikratis," Systasi, syngrotisi Dimon, Periferion ke Apokendromenon Diikiseon gia ti Nea Architektoniki tis Aftodiikisis ke tis Apokendromenis Diikisis, Athen 2010.
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