Kalamata
| Gemeinde Kalamata Δήμος Καλαμάτας (Καλαμάτα) |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Griechenland | |
| Region: | Peloponnes | |
| Regionalbezirk: | Messenien | |
| Geographische Koordinaten: | 37° 2′ N, 22° 6′ O37.03111111111122.105277777778Koordinaten: 37° 2′ N, 22° 6′ O | |
| Fläche: | 442,64 km² | |
| Einwohner: | 70.006 (2010[1]) | |
| Bevölkerungsdichte: | 158,2 Ew./km² | |
| Sitz: | Kalamata | |
| LAU-1-Code-Nr.: | 170100 | |
| Gemeindebezirke: | ||
| Ortschaften: | ||
| Website: | www.kalamata.gr | |
| Lage in der Region Peloponnes | ||
Kalamata (griechisch Καλαμάτα (f. sg)), das antike Pharai, ist das Zentrum des griechischen Regionalbezirks Messenien auf der Peloponnes. In die Gemeinde Kalamata wurden bei der Verwaltungsreform 2010 die drei ehemals selbständigen Gemeinden Arfara, Aris und Thouria eingemeindet, wodurch die Gemeinde von 61.373[2] auf 70.006 Einwohner anwuchs.
Kalamata ist der größte Hafen von Messenien. Sie liegt im Schatten der Burg, die im 13. Jahrhundert von den fränkischen Kreuzfahrern unter Wilhelm II. von Villehardouin errichtet wurde; an ihrer Nordflanke steht noch eine kleine byzantinische Kirche, die der Panagia Kalomata geweiht war und nach der die Stadt wahrscheinlich in byzantinischer Zeit in Kalamata umbenannt wurde. Andere Deutungen des Namens verweisen auf das Schilf (griech Kalami, Kalamata = Schilffeld) das im sumpfigen Mündungsgebiet des Pamisos vorherrscht.
Unterhalb der Burg befinden sich die Altstadt und das Nonnenkloster Kalogreon, wo die berühmten Seidenstoffe gewebt werden. Von den vielen Kirchen Kalamatas ist die Apostelkirche aus dem 11. und 13. Jahrhundert die älteste – in ihr wurde am 23. März 1821 offiziell der Beginn des Freiheitskampfes gegen die Türken verkündet. Außerdem hat die Stadt ein archäologisches und ein Volkskunde-Museum, eine Pinakothek sowie eine Bibliothek mit 60.000 Bänden inklusive einiger seltener Ausgaben.
Durch die schweren Erdbeben am 13. und 15. September 1986 wurde Kalamata stark beschädigt. Noch heute stehen im Stadtzentrum die Ruinen damals eingestürzter Häuser. Der Großteil der Stadt besteht inzwischen allerdings aus modernen Bauten.
Die Stadt ist auch für den Export von Oliven bekannt. Die Sorte „Kalamon“ verdankt der Stadt ihren Namen.
Höhepunkt des kulturellen Lebens sind alljährlich die Sommer-Festspiele im Amphitheater der Burg, mit Konzerten und Aufführungen des Stadttheaters.
Inhaltsverzeichnis |
Verkehr [Bearbeiten]
- Kalamata ist über ein gut ausgebautes Straßennetz (über die Autobahnen 8 (Aftokinitodromos 8) und 7 (Aftokinitodromos 7), bzw. die Europastrassen E94 / E65 (Europastraße 65) von Athen über Korinth, Tripoli und Megalopoli) angebunden; die Autobahn 7 reicht bis ca. 60 km an Kalamata heran.
- Kalamata ist gut per Fernbusnetz der KTEL-Busgesellschaft der Region Messenien[3] zu erreichen. Diese Busse fahren u.a. nach Athen-Kifisou KTEL (12-mal täglich), Thessaloniki, Patras, Tripoli, Ioannina und in messenische Kleinstädte und Dörfer[4].
- Nach Kalamata fährt auch eine (inzwischen sehr in die Jahre gekommene) Schmalspurbahn (von Patras).
- Westlich von Kalamata liegt ein Flughafen, der militärisch und zivil genutzt wird. In den Sommermonaten wird er gelegentlich auch aus Deutschland von Charterflügen angeflogen (Anmerkung: dies wechselt von Jahr zu Jahr). Es bestehen Fluganbindungen nach Athen und Thessaloniki.
- Von Kalamata aus gibt es Fährverbindungen über die Insel Kythira nach Kissamos auf Kreta.
- Kalamata verfügt auch über einen größeren Handelshafen und eine Marina für den Yachtsport.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Benakeion (Archäologisches Museum), im Stadtzentrum
- verschiedene byzantinische Kirchen
- Burg aus dem 13. Jahrhundert
- Eisenbahnmuseum
- Apollotempel (eine Stunde nördlich)
Klimatabelle [Bearbeiten]
| Kalamata | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Klimadaten von Kalamata
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Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Nikolaos Doxaras (1706/1710 – 1775), Maler
- Maria Poliduri (1902 – 1930), Autorin
- Vassilis Photopoulos (1934 – 2007), Maler, Regisseur und Bühnenbildner
- John Iliopoulos (* 1940), Teilchen-Physiker
- Nikos Liberopoulos (* 1975), Fußballspieler
- Sokratis Papastathopoulos (* 1988), Fußballspieler
Weblinks [Bearbeiten]
Offizielle Internet-Seiten der Gemeinde Kalamata in griechischer Sprache
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Die Einwohnerzahlen stammen aus einer Broschüre des griechischen Innenministeriums vom Mai 2010 anlässlich der Verwaltungsreform nach dem ‚Kallikratis-Gesetz‘: Elliniki Dimokratia, Ypourgeio Esoterikon, Apokendrosis ke Ilektronikis Diakyvernisis: "Programma Kallikratis," Systasi, syngrotisi Dimon, Periferion ke Apokendromenon Diikiseon gia ti Nea Architektoniki tis Aftodiikisis ke tis Apokendromenis Diikisis, Athen 2010.
- ↑ http://www.S1101_SAP_2_TB_DC_01_03_Y.pdf Volkszählung 2001
- ↑ KTEL Messinias, Fernbusgenossenschaft Kalamata und Region Messenien (ΚΤΕΛ Μεσσηνίας)
- ↑ KTEL Messinias: Ticket Prices, abgerufen: 13. März 2013
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