Stainach

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Wappen Karte
Wappen von Stainach
Stainach (Österreich)
DEC
Stainach
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Liezen (LI)
Fläche 10,26 km²
Koordinaten 47° 32′ N, 14° 6′ O47.53333333333314.1655Koordinaten: 47° 32′ 0″ N, 14° 6′ 0″ O
Höhe 655 m ü. A.
Einwohner 1983 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 193 Einwohner je km²
Postleitzahl 8950
Vorwahl 03682
Gemeindekennziffer 6 12 44
AT222
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hauptplatz 27
8950 Stainach
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Christian Danner (SPÖ)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
8 SPÖ, 6 ÖVP, 1 FPÖ
Lage der Gemeinde Stainach
Karte

Stainach ist eine Marktgemeinde mit ca. 2.200 Einwohnern in der Steiermark. Der Ort ist ein Bahnknotenpunkt (Bahnhof Stainach-Irdning).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Stainach liegt im Ennstal im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark.

Katastralgemeinden sind Niederhofen und Stainach.

[Bearbeiten] Geschichte

Um 1195 wird ein Hiltigrims von Gruscharn erstmalig urkundlich erwähnt. Das Dorf "Gruscharn" wurde ab 1659 Stainach genannt. Das Geschlecht der Stainacher wurde im 18. Jahrhundert in den Grafenstand erhoben. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Der Bau der Ennstalbahn 1875 und der Ausseerbahn 1877 erschlossen die Gemeinde. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich. Seit 1958 ist der Ort auch Sitz einer eigenen Pfarre.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Christian Danner (SPÖ). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2005 wie folgt zusammen: 6 ÖVP, 8 SPÖ, 1 FPÖ

[Bearbeiten] Wappen

Das Gemeindewappen zeigt "im roten Schild eine Stufenpyramide von drei behauenen silbernen Steinen".

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

  • CCW-Cultur-Centrum-Wolkenstein
  • Pfarrkirche von 1957/58
  • Gotische Kirche in Niederhofen
  • Schloss Oberstainach (geringe Reste)
  • Schloss Mitterstainach (nach 1563 errichtet, jetzt Bauernhof)
  • Schloss Unterstainach (seit ca. 1800 Landhaus)
  • Schloss Friedstein (1595-1613)
  • Schloss Sonnhof (auf den Resten des Mittelalterlichen Spechtenhofs Ende des 19. Jh. errichtet)

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

  • 5. Jänner: Glöcklerlauf

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort ist Sitz der Agrarbezirksbehörde, der Bezirksforstinspektion und der Gebietsbauleitung für Wildbach- und Lawinenverbauung. Am Ort gibt es ein Bundesgymnasium und ein Bundesrealgymnasium.

Ortsansässige Industrie sind die Landena KG (Wurstwaren) sowie die Ennstal Milch KG.

[Bearbeiten] Literatur

  • F. Grössing: Stainach von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg, 1982.

[Bearbeiten] Weblinks

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