Stalowa Wola

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Stalowa Wola
Wappen von Stalowa Wola
Stalowa Wola (Polen)
Stalowa Wola
Stalowa Wola
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Landkreis: Stalowa Wola
Fläche: 82,41 km²
Geographische Lage: 50° 35′ N, 22° 3′ O50.58333333333322.05Koordinaten: 50° 35′ 0″ N, 22° 3′ 0″ O
Einwohner: 63.434
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 37-450 bis 37-467
Telefonvorwahl: (+48) 15
Kfz-Kennzeichen: RST
Wirtschaft und Verkehr
Straße: PrzemyślOstrowiec Świętokrzyski
Schienenweg: LublinPrzeworsk
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Einwohner: 63.434
(30. Jun. 2014)[1]
Gemeindenummer (GUS): 1818011
Verwaltung (Stand: 2007)
Stadtpräsident: Andrzej Szlęzak
Adresse: ul. Wolności 7
37–450 Stalowa Wola
Webpräsenz: www.stalowawola.pl

Stalowa Wola ist eine Stadt im südöstlichen Polen in der Wojewodschaft Karpatenvorland.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Woiwodschaft Karpatenvorland im Powiat Stalowowolski am Fluss San. Etwa 60 km entfernt befindet sich der internationale Flughafen Rzeszów-Jasionka.

Geschichte[Bearbeiten]

Historischer Siedlungskern der Stadt ist das Dorf Pławo. Es ist erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt als königliche Siedlung, mit einem Jagdhof des Königs Władysław II. Jagiełło, der aber bereits vor 1358 durch Kasimir den Großen angelegt worden war. Das Dorf lebte hauptsächlich von Jagd und Landwirtschaft.

Mit der ersten Teilung Polens 1772 kam Pławo unter österreichische Herrschaft. 1837 wurde das Dorf privatisiert und fiel an die Familie Richenbach, 1867 an die Familie Resinger, im Ersten Weltkrieg an Maximilian Francke.

1937 ist das eigentliche Entstehungsdatum der Stadt. In diesem Jahr wurde das Stahlwerk errichtet, unter maßgeblicher Planung des damaligen polnischen Finanz- und Wirtschaftsministers Eugeniusz Kwiatkowski. Ziel war die Entwicklung einer großen Industrieregion im Zentrum des Landes, weitab der bedrohten Grenzen zu Deutschland und der Sowjetunion. Der Name des Ortes wurde in Stalowa Wola geändert.

Während des Zweiten Weltkriegs legten die deutschen Besatzer ein Arbeitslager und ein Ghetto an, bis die Rote Armee 1944 den Ort befreite.

1945 erhielt Stalowa Wola das Stadtrecht. 1953 wurde die Stadt kreisfrei, 1975 Teil der Woiwodschaft Tarnobrzeg, 1999 schließlich der Woiwodschaft Karpatenvorland.

Das Stahlwerk erhielt 1948 den Namen Huta Stalowa Wola. Am 15. Juli 1991 wurde das Werk als Huta Stalowa Wola S. A. (Hütte Stalowa Wola AG) privatisiert. Es spezialisierte sich auf den Export von Industrieprodukten (u. a. Baumaschinen) und war diesbezüglich in den 1990er Jahren landesweit führend.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Dorf Pławo wurde 1937 durch das Stahlwerk stark vergrößert. 1973 wurde Rozwadów und 1977 Charzewice in Stalowa Wola eingemeindet.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 2. Dezember 2014.