Przemyśl

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Dieser Artikel behandelt die polnische Stadt Przemyśl. Für das gleichnamige böhmische Adelsgeschlecht Přemysl, siehe: Přemysliden.
Przemyśl
Wappen von Przemyśl
Przemyśl (Polen)
Przemyśl
Przemyśl
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 44,1 km²
Geographische Lage: 49° 47′ N, 22° 46′ O49.78333333333322.766666666667Koordinaten: 49° 47′ 0″ N, 22° 46′ 0″ O
Einwohner:

66.229
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 37-700 bis 37-720
Telefonvorwahl: (+48) 16
Kfz-Kennzeichen: RP
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E 40 KrakauKiew
Schienenweg: KrakauLemberg
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 44,1 km²
Einwohner:

66.229
(31. Dez. 2010) [2]

Bevölkerungsdichte: 1502 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1862011
Verwaltung (Stand: 2009)
Stadtpräsident: Robert Choma
Adresse: Rynek 1
37-700 Przemyśl
Webpräsenz: www.um.przemysl.pl

Przemyśl Zum Anhören bitte klicken! [ˈpʃɛmɨɕl] (ukr. Перемишль/Peremyschl; russisch Перемышль/Peremyschl; deutsch (veraltet/ungebräuchlich) Premissel) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Karpatenvorland im äußersten Südosten Polens am Fluss San mit 67.000 Einwohnern. Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Grenze zur Ukraine und besitzt einen wichtigen Grenzbahnhof an der Strecke KrakauLemberg.

Przemyśl
Klimadiagramm (Erklärung)
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Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: WMO
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Przemyśl
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 0,3 1,7 6,8 12,8 18,5 17,0 18,6 18,2 18,1 8,6 5,6 1,7 Ø 10,7
Min. Temperatur (°C) -5,1 -4,2 -0,8 3,7 8,5 7,7 9,3 8,7 9,4 1,2 0,1 -3,2 Ø 2,9
Niederschlag (mm) 25 27 30 50 74 87 93 68 65 48 37 39 Σ 643
Regentage (d) 14 13 14 13 14 14 13 12 12 13 14 16 Σ 162
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Quelle: WMO

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals erwähnt wurde Przemyśl im Jahre 981 als Peremyschl, eine Stadt der Kiewer Rus. In den Jahren 1085 bis 1269 war sie das Zentrum eines eigenständigen russischen Teilfürstentums. Als Folge der mongolischen Verwüstung der Rus wurde sie im 13. Jahrhundert von Polen erobert. Zu Zeiten der österreichischen Monarchie gehörte Przemyśl zum Kronland Galizien. In den letzten Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg wurde die ganze Stadt zu einer Festung gegen die sich entwickelnde Bedrohung durch das Russische Reich ausgebaut (äußerer Festungsring: 45 km). 1914 waren über 140.000 Soldaten dort stationiert. 1915 wurde die Festung nach einer langen Belagerung von den Russen eingenommen (sogar der russische Zar besuchte damals Przemyśl), ebenfalls 1915 erfolgte die Rückeroberung durch österreich-ungarische und deutsche Truppen. Da die meisten Verteidiger der Festung Ungarn waren, wurde in Budapest ein Denkmal an der Margaretenbrücke zum Andenken an die Schlacht im Jahre 1915 errichtet.

Von Bedeutung im alltäglichen Leben der Stadt waren bis zum Zweiten Weltkrieg die große jüdische (siehe auch: Massaker von Przemyśl) und die ukrainische Bevölkerungsgruppe (siehe Akcja Wisła).

Blick vom Schlossberg auf die Kathedrale und die Altstadt

Sehenswert sind die Altstadt, die römisch-katholische und die griechisch-katholische Kathedrale und verschiedene Klöster.

Hauptbahnhof

[Bearbeiten] Ehrenbürger

  • 20. Oktober 1997: Wilhelm Lüke (* 1934), deutscher Politiker und Sonderschulrektor

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Literatur

  • Muzeum Narodowe Ziemie Przemyskiej (Hrsg.): Tajemnice placu Berka Joselewicza w Przemyślu. Rezultaty badań archeologicznych w rejonie „żydowskiego miasta“. (Katalog wystawy). Przemyśl 2006, ISBN 83-921500-9-0.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Przemyśl – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 1. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 1. Juli 2011.
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