Stod

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Dieser Artikel behandelt die Kleinstadt Stod in Tschechien. Zum dänischen Stoßton siehe Stød.
Stod
Wappen von Stod
Stod (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Plzeň-jih
Fläche: 2002 ha
Geographische Lage: 49° 38′ N, 13° 10′ O49.63805555555613.165555555556337Koordinaten: 49° 38′ 17″ N, 13° 9′ 56″ O
Höhe: 337 m n.m.
Einwohner: 3.675 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 333 01
Verkehr
Bahnanschluss: Plzeň–Furth im Wald
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Jiří Vlk (Stand: 2007)
Adresse: nám. ČSA 294
333 01 Stod
Gemeindenummer: 558389
Website: www.mestostod.cz

Stod (deutsch Staab) ist eine Kleinstadt in Tschechien. Sie liegt 10 Kilometer westlich von Dobřany an der Radbuza und gehört zum Okres Plzeň-jih. Die Katasterfläche beträgt 2002 ha.

Geographie[Bearbeiten]

Stod befindet sich in 337 m n.m. in der Flussebene der Radbuza beiderseits des Flusses an der Einmündung der Merklínka. Durch die Stadt führt die Staatsstraße 26 zwischen Pilsen und Staňkov sowie die Eisenbahnstrecke von Pilsen nach Domažlice. Nach Südosten schließen sich mehrere Hügel an, von denen der 487 m hohe Křížový vrch einen Aussichtsturm besitzt.

Nachbarorte sind Kotovice, Hoříkovice und Týnec im Norden, Chotěšov im Nordosten, Mantov und Losina im Osten, Lelov im Süden, Střelice und Hradec im Westen sowie Ves Touškov im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Stod stammt aus dem Jahre 1235, als König Wenzel I. den Ort dem Kloster Chotěšov überließ. 1315 erhob Johann von Luxemburg Stod zum Marktflecken. Durch Karl IV. erhielt der Ort 1363 weitere Privilegien, wie die Gerichtsbarkeit und das Recht zum Gebrauch eines Stadtsiegels und zur Führung von Stadtbüchern. 1544 erging an Stod das Privileg zur Errichtung eines Malzhauses und einer Brauerei. 1547 entstand eine Poststation und 1550 gewährte Ferdinand I. die Abhaltung eines Jahrmarktes.

Stod (6).jpg

Der Flecken wurde durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges in seiner Entwicklung zurückgeworfen. Aus der berní rula geht hervor, dass der verödete Ort 1654 nur noch etwa 230 Bewohner hatte. Für die Wiederbesiedlung des Landstriches wurden deutsche Familien aus Bayern und dem Tepler Hochland angesiedelt.

1850 erhielt Staab, das zu dieser Zeit auf 1500 Einwohner angewachsen war, Stadtrechte. Die Stadt im Politischen Bezirk Mies wurde Sitz eines Bezirksgerichts. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Einwohner größtenteils vertrieben.

1949 wurde die Stadt Bezirksstadt, bei der Gebietsreform von 1960 verlor sie diesen Status wieder und kam zum Okres Plzeň-jih.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Stod gehört der Ortsteil Lelov (Lellowa) sowie die Weiler und Einschichten Maškrov (Marschgrafen), Nový Mlýn und Lelovský Mlýn.

Der frühere Herrenhof Maškrov wurde zu einer Mühle umgebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Křížový vrch mit Aussichtsturm und ehemaliger Kirche

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)