Straßenbahn Sofia

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Straßenbahn
Straßenbahn Sofia
Bild
Straßenbahn der Linie 12 vor der Zentralmarkthalle
Basisinformationen
Staat Bulgarien
Stadt Sofia
Eröffnung 14. Januar 1901
Betreiber Stolitschen Elektrotransport AG (Столичен електротранспорт ЕАД)
Infrastruktur
Gleislänge 209,3 km
Spurweite 1009 mm, 1435 mm
Stromsystem 600 V DC Oberleitung
Haltestellen 182[1]
Betriebshöfe 3
Betrieb
Linien 15[2]
Reisegeschwindigkeit 12,7 km/h
Netzplan
Netzplan (Stand 2014), hellblau Schmalspurgleise, dunkelblau Normalspurgleise, grün Dreischienengleise

Die Straßenbahn Sofia verkehrt seit dem 14. Januar 1901 in der bulgarischen Hauptstadt.[3] Zu Beginn des Jahres 2009 verkehrten auf dem Straßenbahnnetz von Sofia Linien mit einer Länge von über 300 Kilometern. Insgesamt 40 Kilometer Gleis sind normalspurig, 169 Kilometer sind schmalspurig mit der außergewöhnlichen Spurweite von 1009 Millimetern. Die meisten Linien sind schmalspurig, nur die Linien 20, 22 und 23 sind normalspurig.[3]

Die Sofioter Straßenbahn ist die einzige Straßenbahn in Bulgarien. Eine Ausschreibung für eine Straßenbahn in Plowdiw gab es 1904. Um den Betrieb in einer so kleinen Stadt rentabel zu gestalten, wurde vorgeschlagen die Linie bis in die nahegelegene Stadt Assenowgrad zu verlängern. Die französische Gesellschaft Compagnie générale de Construction et de Wagons Lits bekam eine Konzession, aus verschiedenen Gründen wurde das Straßenbahnnetz jedoch nicht gebaut. Es gab keinen zweiten Versuch zum Aufbau einer Straßenbahn in Plowdiw.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge bis zum Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Zweiachsiger Straßenbahntriebwagen der Societe Anonyme des Tramways electriques de Sofia, 1901

Die Geschichte der Straßenbahn Sofia begann am 1. Dezember 1898, als die Stadt Sofia an ein belgisches und ein französisches Unternehmen die Konzession zum Bau und Betrieb eines Straßenbahnnetzes erteilte. Die Bauarbeiten dauerten etwa ein Jahr und am 14. Januar 1901 begann der offizielle Betrieb der elektrischen Straßenbahn in Sofia. Der Wagenpark bestand aus 25 Triebwagen und 14 Beiwagen des Herstellers BBC, die sämtlich zweiachsig mit hölzernem Aufbau waren. Das Netz umfasste sechs Linien mit einer Linienlänge von 23 Kilometern. Die ursprüngliche Spurweite betrug 1000 Millimeter.[3]

In den Jahren 1903 bis 1938 wurde eine große Zahl von Trieb- und Beiwagen verschiedener europäischer Hersteller beschafft - zuerst im Jahr 1908 die ersten sechs vierachsigen Triebwagen "Zeppelin" belgischer Herkunft. Drei dieser Triebwagen wurden bei alliierten Luftangriffen auf Sofia am 10. Januar 1944 zerstört, die anderen drei blieben in Dienst bis 1976 – insgesamt also über 68 Jahre. Die nächste Lieferung von zwölf Triebwagen von Siemens erfolgte im Jahr 1912, gefolgt von zwölf zweiachsigen Straßenbahnen "Charles-le-Roi" aus Belgien mit 15 Beiwagen. Nach dem Ersten Weltkrieg fällt aufgrund von Geldmangel und schlechte Wartung nacheinander ein Großteil des Fuhrparks aus und im Jahr 1924 sind lediglich 20 Triebwagen in Betrieb. Die Stadtverwaltung startete ein Wiederverstaatlichung des Straßenbahnbetriebes und bestellte 30 zweiachsigen Triebwagen Siemens, die bis 1968 in Dienst blieben. Da auch größere Wagen benötigt wurden, folgte der Kauf von 15 zweiachsigen Wagen des Herstellers Franco-Belge, die elektrische Ausrüstung stammte von BBC. Sie hatten eine Motorisierung von 2 × 25 kW und Knorr-Bremsen. Im selben Jahr kamen nach Sofia noch zehn vierachsigen Triebwagen von "Atelier Metallurgique de Nivelle", Belgien. Nachdem der Rückkauf des Straßenbahnbetriebes von der belgischen Firma im Jahr 1927 abgeschlossen wurde, stellte man fest, dass der Zustand des Schienennetzes miserabel war. Die Abnutzung war so groß, dass es nicht mehr dem Metersprur entsprach und es wurde beschlossen statt einen kostspieligen Austausch der Schienen vorzunehmen einfach die Spurweite der Wagen zu verändern - diese wurden dann auf 1009 mm umgespurt. Gleichzeitig wurde auch ein massiver Ausbau des Schienennetzes in Angriff genommen und sämtliche Strecken als Doppelgleis mit Wendeschleifen ausgeführt, der bis dahin übliche Pendelbetrieb wurde aufgegeben.

Zweiachsiger Straßenbahnbeiwagen Typ Kardalew, 1930er

Im Jahr 1931 begann unter der Leitung von Dipl. Ing. Teodosij Kardalew die bulgarische Produktion von Beiwagen aus der Karosserie ausgemusterter Triebwagen. Diese Beiwagen wurden als Kardalew-Beiwagen bezeichnet. Im Jahr 1936 wurden die erste Kleinserie bulgarischer Triebwagen unter der Bezeichnung DTO (Direktion für Straßenbahn und Licht; bulg. Дирекция на трамваите и осветлението - 1918 gegründet) produziert. Als Grundlage wurden Fahrgestelle ausgemusterter Wagen verwendet, alle anderen Komponenten waren neu. Die nächste Lieferung westlicher Triebwagen erfolgte in den Jahren 1931 und 1935 mit der Lieferung von 15 bzw. 12 zweiachsigen Triebwagen MAN mit elektrischer Ausrüstung von Siemens. Der letzte Wagen mit der Nummer 92 blieb bis 1976 in Liniendienst und wurde 1999 als Museumswagen rekonstruiert, heute werden damit regelmäßig Nostalgiefahrten durchgeführt. Die letzte Lieferung von Wagenmaterial vor dem Zweiten Weltkrieg erfolgte im Jahr 1938 mit der Bestellung von 20 für seine Zeit sehr moderne Straßenbahnwagen der italienischen Lokomotivhersteller "Ernesto Breda" aus Milano. Die Wagen hatten doppelten Wagenkästen, Hand- und Rheostatbremse und zwei Motoren "Marelli" mit jeweils 40 kW Leistung. [4] [5]

Nach 1944[Bearbeiten]

Die Doppelgelenktriebwagen vom Typ Sofia 70 verkehrten zwischen 1964 und 2004 auf den Straßen in Sofia

Das erste große Depot wurde im Jahr 1934 im heutigen Stadtviertel Krasno Selo gebaut. Dort wurde im Jahr 1951 eine Produktionsstätte für Straßenbahntriebwagen eröffnet, Nachfolger der technischen Werkstatt der DTO. In diesem Jahr wurden auch die ersten vierachsigen Triebwagen des Typs Republik produziert, die ersten Straßenbahnwagen, die vollständig in Bulgarien gefertigt wurden. Bis zum Jahr 1959 wurden dort 2 Serien mit insgesamt 20 Fahrzeuge Republik mit 24 Beiwagen hergestellt. In den Jahren 1959 bis 1962 folgte der vierachsige Modell Komsomolets, der erste Triebwagen mit 4 Motoren in Sofia. Die Motoren hatten eine Leistung von jeweils 50 kW und waren somit die ersten, die in der Lage waren Steigungen bis zu 72/1000 zu überwinden. Es wurden 25 Triebwagen, sowie 16 Beiwagen hergestellt, die aber konstruktive Probleme mit den Bremsen aufwiesen. Nach wiederholten Unfällen wurden im Jahr 1970 alle Beiwagen verschrottet und die Triebwagen auf wenig steigungsreichen Strecken umgeleitet. Im Jahr 1962 wurde der erste Gelenktriebwagen des Typs Kosmonaut der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Straßenbahnen hatten Achsformel Bo’2’Bo’ mit einer Länge von 22 m und Dienstmaße 28 t, der Wagen wurde von 4 Gleichstrommotoren mit einer Leistung von 50 kW angetrieben. Davon wurden insgesamt 63 Einheiten produziert, die Qualität der Konstruktion ließ aber zu wünschen übrig, sodass nach durchschnittlich 16 Jahren die Wagen außer Dienst gestellt werden mussten. Nachdem die Fehlkonstruktionen der beiden ersten in Bulgarien produzierten Modelle analysiert wurden startete die Produktion einer neuer Serie Straßenbahnen mit dem Namen Sofia. Fünf Prototypen vom eingelenkigen Modell Sofia wurden im Jahr 1965 hergestellt, und im Jahr 1970 folgte der Doppelgelenkmodell Sofia 70. Die Triebwagen hatten eine Länge von 20 m, Dienstmaße 25 t und Achsformel Bo’2’Bo’ für das eingelenkige Modell, beziehungsweise 27.3 m, 32 t und Bo’2’2’Bo’ für das Modell mit zwei Gelenken. Nach den Unfällen mit den vorherigen Typen wurde besonderen Wert auf die Bremsen gelegt und die Triebwagen wurden mit einer Rheostatbremse mit sieben Stufen und eine Druckluftbremse, sowie zwei Handbremsen, die auf die vorderen und hinteren Achsen griffen, ausgestattet. Die Produktion lief nach 3 Serien mit insgesamt 173 Triebwagen Sofia bzw. 208 Stück Sofia 70 im Jahr 1980 aus. Zwischen 1978 und 1981 wurde eine überarbeitete Serie dieser Fahrzeuge herausgebracht, die Sofia 100, bzw. Sofia 1300 benannt wurde. Technisch unterschied sie sich nicht vom vorherigen Modell, nur der Wagenkasten war nicht rund, sondern eckig und um etwa 3 Tonnen leichter. Einige dieser Fahrzeuge sind immer noch in Betrieb, die runden Sofia-Triebwagen schieden bis 2004 aus dem Linienverkehr aus und wurden verschrottet. Der letzte bulgarische Straßenbahntyp war der Typ T6M-700 und T8M-900, der zwischen 1986 und 1999 produziert wurde und bis heute im Einsatz ist.[3] Seitdem werden in dem Werk hauptsächlich beschädigte Wagen repariert und alte Bahnen modernisiert.

Im Jahr 1987 wurde in Sofia die erste Straßenbahnstrecke in Normalspur von 1435 Millimetern eröffnet. Sie wird heute von der Linie 20 befahren. Davor waren alle Strecken schmalspurig mit 1009 Millimetern Spurweite. Acht Jahre später wurde die zweite normalspurige Strecke fertiggestellt (heutige Linie 22).[3] Am 17. Februar 2010 kam die Linie 23 (Wohnkomplex Druschba-2Wohnkomplex Druschba-1) hinzu. Diese Linie wurde im Jahr 2011 verlängert und bedient seitdem die Strecke Wohnkomplex Druschba-2Jugendtheater. Der Neubauabschnitt war schon mindestens seit 2006 fertiggestellt. Auch für die Verlängerung unter der Zarigradsko Chaussee hindurch westwärts bis zum Stadtbezirk Mladost waren Erdarbeiten durchgeführt bzw. ein Gleisdreieck erstellt. Langfristig soll eine Verlängerung der Linie bis Linie 1 der Metro Sofia gebaut werden.

Am 21. Juni 2013 wurde ein Vertrag zwischen der Stadt Sofia und dem polnischen Hersteller PESA über die Beschaffung von Niederflurbahnen unterzeichnet. Sofia kauft zum Preis von 33,5 Millionen Euro 20 Bahnen des Typs Pesa Swing. Dies werden die ersten Straßenbahnen in Sofia mit 100%-Niederfluranteil sein. Die neuen Straßenbahnen sollen ab Ende März 2014 ausgeliefert werden.[6]

Betriebshöfe[Bearbeiten]

Abstellung, Wartung und Einsatz der Fahrzeuge erfolgt in folgenden Betriebshöfen und Werkstätten:

  • Depot Klokotniza (Клокотница) - Erster Betriebshof - Dies war das älteste Straßenbahndepot in Sofia. Es wurde 1999 geschlossen. Zur Zeit befindet sich dort ein Teil der Arbeitsfahrzeuge und Spezialfahrzeuge.
  • Depot Krasno Selo (Красно село) - Dieses Depot wurde umgewidmet zum Unternehmen Tramcar, das Straßenbahnen und Oberleitungsbusse produziert und modernisiert. Ursprünglich war Krasno Selo der zweite Betriebshof.
  • Depot Banischora (Банишора) - Dritter Betriebshof
  • Depot Krasna Poljana (Красна Поляна) - Zweiter Betriebshof
  • Depot Iskar (Искър) - Vierter Betriebshof - Dieses Depot wurde in den 1980er Jahren für die neuen normalspurigen Fahrzeuge gebaut.

Statistik[Bearbeiten]

  • Die Durchschnittsgeschwindigkeit aller Straßenbahnen im Jahr 2010 betrug 12,7 km/h. Zum Vergleich: Die U-Bahn erreichte eine Reisegeschwindigkeit von 38,8 km/h, das Omnibusnetz 19,4 km/h.[7]
  • Das Durchschnittsalter des Fuhrparks beträgt 32 Jahre [8]
  • Insgesamt sind 523 Weichen installiert - 231 auf der Straße und 292 in den Depots. [9]

Besonderheiten[Bearbeiten]

Ein charakteristisches Merkmal der Straßenbahnen in Sofia sind die neben der ersten Tür außen angebrachten Briefkästen. Alle Straßenbahnwagen, die für Sofia gebaut wurden, besitzen sie. Bei den aus dem Ausland übernommenen Gebrauchtfahrzeugen und beim Typ Tatra T6B5 fehlen sie hingegen. Die Straßenbahn-Briefkästen werden an einigen zentralen Haltestellen in der Innenstadt geleert und die Briefe werden dann zur weiteren Beförderung in das Hauptpostamt gebracht.

Linien und Fahrzeuge (Stand: 1. August 2014)[Bearbeiten]

Linie Linienweg Halte zuständiger Betriebshof eingesetzte Fahrzeuge
1 Überführung Nadeschda (Надлез Надежда) - Hauptbahnhof - Christo Botew-Boulevard - Pette Kjoscheta (Praga-Boulevard) - Nationaler Kulturpalast - Witoscha-Boulevard - Wohnkomplex Iwan Wasow (ж.к. Иван Вазов) 13 Banischora T6M-700, T8K-503
3 Stadtviertel Orlandowzi (кв. Орландовци) - Zentralfriedhof - Kosloduj-Straße - Hauptbahnhof - Christo Botew-Boulevard - Wasraschdane-Platz - Alexandar Stambolijski-Boulevard - Konstantin Welitschkow-Boulevard - Bahnhof Zuckerfabrik (Гара Захарна фабрика) 20 Banischora T8M-900(M)
4 Nikola Petkow-Boulevard (Бул. Никола Петков) - Stadtviertel Owtscha kupel - Wohnkomplex Krasno Selo - Wohnkomplex Hippodrom/Wohnkomplex Lagera - Pirogow-Krankenhaus - Russisches Mahnmal - Makedonija-Platz - Christo Botew-Boulevard - Hauptbahnhof - Zentralfriedhof - Stadtviertel Orlandowzi (кв. Орландовци) 23 Banischora T6M-700
5 Stadtviertel Knjaschewo (кв. Княжево) - Zar Boris III.-Boulevard - Wohnkomplex Buxton - Wohnkomplex Krasno Selo - Wohnkomplex Hippodrom/Wohnkomplex Lagera - Russisches Mahnmal - Makedonija-Platz - Justizpalast (Съдебна палата) 17 Krasna Poljana T8M-700IT Inekon
6 Wohnkomplex Obelja-2 (ж.к. Обеля-2) - Wohnkomplex Wrabniza-1 - Wohnkomplex Nadeschda - Wohnkomplex Swoboda - Stadtviertel Triagalnika - Unterführung Nadeschda - Hauptbahnhof - Christo Botew-Boulevard - Makedonija-Platz - Pette Kjoscheta - Nationaler Kulturpalast - Tunnel - Hotel Hilton - City Center Sofia - Hotel Hemus - Wohnkomplex Losenez (ж.к. Лозенец) 25 Banischora T8M-900(M)
7 U-Bahnhof Khan Kubrat (Метростанция Хан Кубрат) - Hauptbahnhof - Christo Botew-Boulevard - Pette Kjoscheta (Praga-Boulevard) - Nationaler Kulturpalast - Witoscha-Boulevard - Balgaria-Boulevard - Wohnkomplex Borowo (ж.к. Борово) 16 Krasna Poljana Pesa Swing 122NaSF
8 Wohnkomplex Ljulin-5 (ж.к. Люлин-5) - Pantscho Wladigerow-Boulevard - Kooperativen Pasar Ljulin - U-Bahnhof Ljulin - Zarin Joanna-Boulevard - U-Bahnhof Wardar - Wohnkomplex Westpark - Alexandar Stambolijski-Boulevard - Wasraschdane-Platz - Makedonija-Platz - Justizpalast (Съдебна палата) 20 Krasna Poljana T8M-900(M)
10 Wohnkomplex Westpark (ж.к. Западен парк) - Alexandar Stambolijski-Boulevard - Makedonija-Platz - Alabin-Straße - Justizpalast - Slawejkow-Platz - Graf-Ignatiew-Straße - U-Bahnhof Wassil-Lewski-Stadion - Priesterseminar - Stadtviertel Chladilnika (кв. Хладилника) 23 Krasna Poljana Tatra T6A2, Tatra T6A2-SF-99
11 Stadtviertel Ilijanzi (кв. Илиянци) - Ilijanzi-Markt - Roschen-Boulevard - Stadtviertel Triagalnika - Depot Banischora - Gabrowo-Boulevard - Konstantin Welitschkow-Boulevard - Waskresenie-Boulevard - Depot Krasna Poljana - Busbahnhof Owtscha Kupel - Zar Boris III.-Boulevard - Nikola Petkow-Boulevard (Gornobanski-Weg) (бул. Никола Петков) 29 Krasna Poljana Tatra T4D-C/B4D-C
12 Stadtviertel Ilijanzi (кв. Илиянци) - Ilijanzi-Markt – Roschen-Boulevard - Stadtviertel Triagalnika - Überführung Nadeschda - Hauptbahnhof - Fürstin Marie Louise-Boulevard - Zentralmarkthalle - Sweta Nedelja-Platz - Slawejkow-Platz - U-Bahnhof Wassil-Lewski-Stadion - Journalist-Platz (пл. Журналист) 21 Banischora T6M-700
18 Stadtviertel Orlandowzi (кв. Орландовци) - Kosloduj-Straße - Löwenbrücke - Fürstin Maria Luisa-Boulevard - Zentralmarkthalle - Sweta Nedelja-Platz - Slawejkow-Platz - Graf-Ignatiew-Straße - U-Bahnhof Wassil-Lewski-Stadion - Journalist-Platz(пл. Журналист) 14 Banischora Tatra T6A2, Tatra T6A2-99-SF
19 Bahnhof Sofia Nord (Гара София Север) - Stadtviertel Triagalnika - Konstantin Welitschkow-Boulevard - Wohnkomplex Krasna Poljana - Busbahnhof Owtscha Kupel - Stadtviertel Knjaschewo (кв. Княжево) 25 Banischora Tatra T6A2, Tatra T6A2-SF-99
20 Depot Iskar (Депо Искър) - Bahnhof Iskar - Iskarsko Chaussee - Wohnkomplex Druschba-1 - Assen Jordanow-Boulevard - Busbahnhof Geo Milew - Schiptschenski Prochod-Boulevard - Wohnkomplex Geo Milew - Sitnjakowo-Boulevard - Bahnhof Podujane - Madrid-Boulevard - Theater Sofia - Fürst Alexander Dondukow-Boulevard - Jugendtheater - Batscho Kiro-Straße (nur in Richtung U-Bahnhof Opaltschenska) / Weslez-Straße (nur in Richtung Depot Iskar) - Zentralmarkthalle - Schenski-Markt - Pirotska-Straße - U-Bahnhof Opaltschenska (Метростанция Опълченска) 29 Iskar Tatra T6B5
22 Busbahnhof Ost (Автостанция Изток) - Botewgradsko Chaussee - Bahnhof Podujane - Madrid-Boulevard - Theater Sofia - Fürst Alexander Dondukow-Boulevard - Jugendtheater - Batscho Kiro-Straße (nur in Richtung Depot Krasna Poljana) / Weslez-Straße (nur in Richtung Busbahnhof Ost) - Zentralmarkthalle - Schenski-Markt - Pirotska-Straße - U-Bahnhof Konstantin Welitschkow - Konstantin Welitschkow-Boulevard - Depot Krasna Poljana (Депо Красна поляна) 28 Iskar Duewag T4/B4, Duewag GT6, T6MD-1000M (4027), Tatra T4D-M/B4D-M
23 Obikolna-Straße (Wohnkomplex Druschba-2) (ул. Обиколна) - Kopenhagen-Boulevard - Industriegebiet Iskar - Bahnhof Iskar - Wohnkomplex Druschba-1 - Asen Jordanow-Boulevard - Busbahnhof Geo Milew - Schiptschenski Prochod-Boulevard - Sitnjakowo-Boulevard - Bahnhof Podujane - Madrid-Boulevard - Theater Sofia - Janko Sakasow-Boulevard - Fürst Alexander Dondukow-Boulevard - Jugendtheater (Младежки театър) 27 Iskar Duewag GT8Z

Fahrzeugpark[Bearbeiten]

Der aktuelle Fahrzeugpark umfasst folgende Fahrzeuge:

Bild Typ Baujahre Anzahl Bemerkungen Nummern
Pesa 122NaSF.jpg Pesa Swing 122NaSF 2013 - 2014 20 Niederflur 2301-2320
Tram in Sofia in front of Tram depot Banishora 008.jpg Tatra T4D-C 1981−1986 20 Triebwagen aus Halle 2011 übernommen 1132, 1133, 1134, 1135 ,1136, 1139, 1141, 1143, 1146, 1152, 1166, 1171, 1181, 1182, 1187, 1199, 1215, 1175, 1178, 1213
Tram in Sofia in front of Tram depot Banishora 024.jpg Tatra B4D-C 1981−1986 20 Beiwagen aus Halle 2011 übernommen, einige abgestellt 202, 200, 220, 196, 221, 176, 192, 223, 190, 219, 183, 217, 191, 193, 198, 211, 182, 210, 214 ,218
Tram in Sofia mear Macedonia place 2012 PD 036.jpg Tatra T6A2 1990 und 1999 57 Version T6A2B für Sofia 3001 - 3019, 2020 - 2040 (T6A2), 2041 - 2057 (T6A2-SF)
Т8М-700IT Inekon Sofia.JPG Т8М-700IT Inekon 2008 - 2009 18 Mittelteil Niederflur 2401-2418
Tram in Sofia in front of Central Railway Station 2012 PD 067.jpg Т8М-900М 1999 25 Mittelteil Niederflur, ab 2010 Modernisierung 909, 916 - 939
Tram in Sofia 2.JPG Т8М-900 1999 6 903, 906, 907, 912, 913, 915
Tram in Sofia near Macedonia place 2012 PD 048.jpg Т8М-301 Balgarija 1300 1981 10 alle abgestellt als Reserve
Tram in Sofia near Macedonia place 2012 PD 089.jpg Т6М-400 Sofia 100 vor 1981 13 alle abgestellt
Tram in Sofia in front of Central Railway Station 2012 PD 095.jpg T8K-503 ab 2009 9 Pendeltriebwagen mit 2 Fahrerkabinen basierend auf ausgemusterte T8M-900 503-511
Trams in Sofia 2012 PD 032.JPG T6M-700(M) (Facelift) 1986 - 1988 41 Gelenktriebwagen, ab 2009 Modernisierung 701 - 729; 801 - 831 (mit Lücken)
Trams in Sofia 2012 PD 071.jpg Tatra T6B5 1988 37 Normalspur 4101 - 4137
Tram in Sofia near Central mineral bath 2012 PD 061.jpg Tatra T4D-M 1981 15 Triebwagen Normalspur, aus Leipzig 2010 übernommen 4030, 4034, 4035, 4039, 4042, 4044, 4045, 4049, 4059, 4063, 4065, 4067, 4075, 4077, 4080,
Trams in Sofia 2012 PD 063.jpg Tatra B4D-M 1981 15 Beiwagen Normalspur, aus Leipzig 2010 übernommen 4751, 4760, 4755, 4772, 4759, 4767, 4729, 4756, 4764, 4769, 4762, 4768, 4771, 4763, 4765
Trams in Sofia 2012 PD 068.jpg Düwag GT6 1959 10 Normalspur, 1995 aus Bonn übernommen 4231 - 4240
Trams Tramway in Sofia 20090406 002.JPG Duewag T4 1960 9 Normalspur, 1995 aus Bonn übernommen 4205 - 4208, 4210 - 4214
Trams in Sofia 2012 PD 066.jpg Duewag B4 1962 9 Beiwagen Normalspur, 1995 aus Bonn übernommen 4281 - 4289
Sofia 2012 Tramway bulevard Dondukov IMG 4895PD.jpg Duewag GT8Z 1960–61/1965/1969 8 Normalspur, Zweirichtungsfahrzeuge 1995 aus Bonn übernommen 4401, 4405, 4409 - 4413, 4415

Bilder und Videos[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trams in Sofia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sofijskija Zentar sa gradska mobilinost: Liniennetzplan (bg) Abgerufen am 4. September 2012.
  2. Sofijskija Zentar sa gradska mobilinost: Online-Fahrplantabellen (bg) Abgerufen am 3. September 2012.
  3. a b c d e Sofijskija Zentar sa gradska mobilinost: Geschichte der Straßenbahn Sofia (en) Abgerufen am 3. September 2012.
  4. Georgi Alexandrow: Geschichte der Straßenbahn Sofia (bg) Archiviert vom Original am 25. Mai 2009. Abgerufen am 17. Januar 2009.
  5. Emil Stresow: Kurze Geschichte der Straßenbahn Sofia (bg) Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  6. Nina Byalkova: Sofia city signs 33.5 mln euro tram deal with Poland's PESA Bydgoszcz. SeeNews. 21. Juni 2013. Abgerufen am 27. Juni 2013.
  7. Aussage des Beratungsunternehmens Mott MacDonald, das den Masterplan Verkehr für Sofia erarbeitet — Bulgarische Nachrichtenagentur БТА: Omnibus in Sofia 19,4 km/h, U-Bahn - doppelt so schnell. 26. November 2010. Abgerufen am 30. August 2012.
  8. www.dnevnik.bg: www.dnevnik.bg. 26. November 2010. Abgerufen am 30. Juni 2013.
  9. Elektrotransport EAD: Geschichte der Straßenbahn. 26. November 2010. Abgerufen am 30. Juni 2013.