Strakonice

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Strakonice
Wappen von Strakonice
Strakonice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Strakonice
Fläche: 3468 ha
Geographische Lage: 49° 15′ N, 13° 55′ O49.25638888888913.910555555556393Koordinaten: 49° 15′ 23″ N, 13° 54′ 38″ O
Höhe: 393 m n.m.
Einwohner: 22.961 (1. Jan. 2013) [1]
Postleitzahl: 386 01
Kfz-Kennzeichen: C
Verkehr
Bahnanschluss: Strakonice–Volary
České Budějovice–Plzeň
Březnice–Strakonice
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 8
Verwaltung
Bürgermeister: Pavel Vondrys (Stand: 2007)
Adresse: Velké náměstí 2
386 21 Strakonice
Gemeindenummer: 550787
Website: www.mu-st.cz
Burg

Strakonice (deutsch Strakonitz, älter auch Stracknitz[2]) ist eine Stadt in der Region Jihočeský kraj (Südböhmische Region) mit (2003) 23.748 Einwohnern.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Siedlung Strakonice entstand um eine Wasserburg an der Mündung der Volyňka in die Otava. Die Burg Strakonice war ab 1243 im Besitz der Johanniter, die Siedlung entwickelte sich zu einer kleinen Stadt, die 1367 die Stadtrechte erhielt. In den Hussitenkriegen besetzte Jan Žižka 1420 die Stadt, konnte aber die Burg nicht erobern. 1421 verlegte der Generalprior der Johanniter in Böhmen seinen Sitz nach Strakonice, 1694 kehrten die Johanniter dann nach Prag zurück - die Burg blieb aber bis 1925 in ihrem Besitz.

In Strakonice lebte ab dem 16. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde, Reste des Ghettos und ein jüdischer Friedhof sind erhalten. Die Synagoge wurde 1976 abgerissen.

Ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in Strakonitz Feze produziert, die exportiert wurden. Später kam weitere Industrie hinzu, so 1930 eine Motorradfabrik.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Strakonice besteht aus den Ortsteilen Dražejov (Draschejow), Hájská (Hag), Modlešovice (Modleschowitz), Přední Ptákovice (Vorder Ptakowitz), Strakonice I (nördlich der Otava), Strakonice II (südlich der Otava), Střela (Strahl) und Virt (Wirtsdorf) sowie der Ortslage Nové Strakonice (Neu Strakonitz).

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Strakonitz ist der Geburtsort des kgl. Hofkammerbeamten und Komponisten Johann Anton Graf Losy von Losinthal (* ca. 1645), eines der berühmtesten Lautenisten seiner Zeit, und war Heimat des Schriftstellers und Volksliedsammlers František Ladislav Čelakovský (1799-1852).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Strakonice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Strakonitz (links unten) und nördliche Umgebung Ende des 19. Jahrhunderts (links oben, Spezialkarte der 3. Landesaufnahme)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2013 (PDF; 543 KiB)
  2. http://www.staremapy.cz/antos/zoomify/criginger.html