T-Mobile Austria

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T-Mobile Austria GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 1996 (als max.mobil.)
Sitz Wien, Österreich
Leitung Andreas Bierwirth
Mitarbeiter ca 1400
Branche Mobilfunk, Telekommunikation
Produkte GSM/GPRS/EDGE, UMTS/HSDPA/HSUPA/HSPA+, LTE, WLANVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.t-mobile.at

T-Mobile Austria ist eine österreichische Mobilfunkgesellschaft und 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom AG. Ursprünglich hieß das Unternehmen max.mobil. und wurde nach der kompletten Übernahme durch T-Mobile im Jahr 2000 schließlich am 18. April 2002 in T-Mobile Austria umbenannt.

T-Mobile Austria ist der, nach Kundenzahlen, zweitgrößte Mobilfunkanbieter in Österreich und verkauft GSM-, EDGE-, UMTS- und HSDPA- sowie LTE- und WLAN-Dienste unter den Marken T-Mobile und tele.ring, wobei bei beiden Marken sowohl Post- als auch Prepaid-Services angeboten werden. Wertkarten von T-Mobile heißen „Klax“ (übernommen von der früheren „klax.max“), die von tele.ring „Willi“ und „Mücke“.

Netzabdeckung[Bearbeiten]

T-Mobile-Zentrale Österreich (T-Center)
T-Mobile-Callcenter in Graz

Das Netz[1] von T-Mobile Austria erreicht laut eigenen Angaben 98,5 % der österreichischen Haushalte mit 2G (Sprachtelefonie) und 94 Prozent der Bevölkerung mit 3G (Daten).

Als Modernisierungsmaßnahme zur Netzoptimierung hat T-Mobile den Ausbau der modernen HSPA+-Technologie durchgeführt und die Anbindung über Glasfaser oder über IP-Richtfunk forciert. Somit kann der Datendurchsatz signifikant verbessert und beschleunigt werden. Ende 2012 waren alle Sender von T-Mobile in Wien mit Breitband angebunden. Außerdem wurde das gesamte GSM-Netz auf den neuesten Stand der Technik gebracht, dadurch wird eine höhere Netzstabilität und eine bessere Sprachqualität erreicht wurde. Pro Jahr investiert das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro in den Netzausbau. Im Oktober 2013 erwarb T-Mobile im Zuge der Frequenzauktion (Combinatorial clock auction) neun Frequenzpakete in den Bereichen 800, 900 und 1800 Megahertz zum Preis von insgesamt 654,5 Millionen Euro. Zusammen mit vorhandenen weiteren Frequenzen im Bereich von 2100 und 2600 Megahertz kann der flächendeckende Ausbau der vierten Generation des Mobilfunks, LTE, weiter vorangetrieben werden. Die Kombination aus niederen und höheren Frequenzen ermöglicht einerseits sehr gute Indoor-Versorgung sowie gute Verbreitung in ländlichen Regionen, andererseits bringt sie die notwendige große Kapazität in Ballungszentren.

Innovationen[Bearbeiten]

T-Mobile führte 2008 als erster Mobilfunkanbieter in Österreich das iPhone[2] , 2009 das erste Android-Gerät[3] und 2012 das erste Windows-Phone-8-Gerät[4] in Österreich ein. T-Mobile nahm am 19. Oktober 2010 in Innsbruck das erste LTE-Netz Österreichs in Betrieb.[5]

Marktanteile[Bearbeiten]

31.12. Kunden[6] (in Mio.) Marktanteil[7] in %
1998 31,30
1999 35,67
2000 35,03
2001 34,18
2002 30,23
2003 28,696
2004 2,005 25,834
2005 2,052 24,436
2006 3,412 35,326
2007 3,273 33,424
2008 3,401 31,90
2009 3,446 30,12
2010 3,780 30,69
2011 3,934 31,00
2012 4,120 31,20
Marktanteile am österreichischen Mobilfunkmarkt (gem. Daten RTR Telekom Monitor 1/2012)

Die Angaben für das Jahr 2006 beinhalten bereits den Marktanteil von tele.ring, der zuvor noch separat ausgewiesen wurde.

Werbung[Bearbeiten]

T-Mobile Austria war von 2003 bis 2014 Hauptsponsor der österreichischen „tipp 3-Bundesliga powered by T-Mobile “. Zuvor trug die höchste Fußballspielklasse in Österreich bereits die Namen „max.Bundesliga“ und „T-Mobile Bundesliga“. Außerdem sponserte max.mobil den „max.Supercup“ und den „max.Hallencup“. Mit der Umbenennung des Unternehmens in T-Mobile Austria wurden auch die Namen der gesponserten Bewerbe geändert. Seit Dezember 2013 ist T-Mobile Sponsor des ÖFB-Nationalteams[8].

Neben dem Engagement im Profibereich ist T-Mobile Austria auch im Nachwuchsbereich der Österreichischen Bundesliga aktiv.

max. mobil. – der Vorläufer von T-Mobile Austria[Bearbeiten]

Hauptartikel: max.mobil

Nachdem das Ö-Call-Konsortium am 25. Jänner 1996 die erste private Mobilfunklizenz für Österreich erworben hatte, ging im Oktober 1996 das Mobilfunktnetz mit dem Slogan „max.mobil. – ein Netz hebt ab“ online. Bis dahin hielt das Tochterunternehmen der staatlichen Post und Telekom Austria (heute A1 Telekom Austria) das Mobilfunkmonopol im GSM-Bereich.

Im April 2000 übernahm die Deutsche Telekom 100 % von max.mobil. Am 18. April 2002 folgte die Umbenennung von max.mobil in „T-Mobile Austria“.

Übernahme von tele.ring[Bearbeiten]

Hauptartikel: tele.ring

Vor der Übernahme durch T-Mobile war tele.ring ein Tochterunternehmen der Western Wireless. tele.ring wurde 2005 gekauft, nachdem Alltel, der neue Eigentümer von Western Wireless beschloss, sämtliche internationale Tochtergesellschaften von Western Wireless zu verkaufen. T-Mobile kaufte tele.ring für rund 1,3 Mrd. Euro, nachdem der Kauf von der EU-Kartellbehörde und der österreichischen Telekom-Regulierungsbehörde unter gewissen Auflagen genehmigt wurde. Auflagen waren zum Beispiel die Abtretung zahlreicher tele.ring-Sendestationen an die Mitbewerber Orange und Drei und der Verkauf der tele.ring-UMTS-Frequenzen ebenfalls an Orange und Drei.

Der Markenname tele.ring wurde als Diskontmarke beibehalten, da auch die beiden größten Mitbewerber A1 Telekom Austria („bob“) und Orange („YESSS!“) jeweils mit einer Diskontmarke bzw. –tochter aktiv waren. Yesss wurde mittlerweile im Zuge des Orange-Verkaufs an Drei an die A1 Telekom Austria verkauft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.t-mobile.at/unternehmen/das_unternehmen/lte/dasNetz.php
  2. http://www.news.at/articles/0748/548/191259_s4/nach-spekulationen-t-mobile-oesterreich
  3. http://www.oe24.at/digital/Ab-sofort-gibt-s-das-neue-Google-Handy-G1/455959
  4. http://blog.t-mobile.at/2012/10/29/weltweit-erstes-smartphone-mit-windows-phone-8-ging-auf-der-mariahilfer-strase-uber-den-t-mobile-ladentisch/
  5. http://derstandard.at/1303291414746/LTE-in-Innsbruck-90-Mbits-in-Reichweite
  6. http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/434074
  7. http://www.rtr.at/web.nsf/deutsch/Telekommunikation_Markt_Marktinfos
  8. http://derstandard.at/1376535516583/T-Mobile-neuer-Sponsor-des-OeFB