Taktzeit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Taktzeit ist in der Produktionswirtschaft die durchschnittliche Zeit, in der eine Mengeneinheit ein Produktionssystem verlässt. Genauer definiert der REFA-Verband:

Taktzeit - auch Arbeitstakt oder Takt genannt - ist die Zeit, in der jeweils eine Mengeneinheit fertiggestellt wird, damit das Fließsystem die Soll-Mengenleistung erbringt

REFA Verband[1]

Beispiel: Der Kunde wünscht 480 Teile. Eine Schicht hat 8 Stunden. Jedem der 480 Teile würde in einer Schicht (8 Stunden = 480 min) eine maximale Zykluszeit von 60 s zur Verfügung stehen, um den Kundenwunsch zu erfüllen.

In einer idealen Fertigungslinie wäre dies der Zeitraum zwischen Fertigstellung zweier Teile. In der Realität muss man die Fertigungslinie auf eine Zykluszeit unter 60 s auslegen, um Kapazitätsschwankungen, Maschinenausfälle, Wartungen, etc. ausgleichen zu können.

[Bearbeiten] Quellen

  1. REFA Verband für Arbeitsgestaltung und Betriebsorganisation e. V. (Hrsg.): Methodenlehre des Arbeitsstudiums : Teil 3 Kostenrechnung, Arbeitsgestaltung. München, Hanser, 1985 - ISBN 3-446-14236-3. Seite 282.
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen
Andere Sprachen