Bestellung

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Dieser Artikel behandelt die Bestellung von Waren und Dienstleistungen. Für die Bestellung in ein Amt siehe Bestellung (Amt).

Eine Bestellung (engl.: Purchase order) ist die Aufforderung eines Kunden an einen Hersteller, Händler oder Dienstleister zur Bereitstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung. Die Bestellung mündet in den meisten Fällen in ein Vertragsverhältnis, durch das sich beide Seiten zur Erfüllung der gegenseitigen Vereinbarungen verpflichten.

Oft muss der Beschaffungsvorgang zuvor im bestellenden Unternehmen durch eine Bestellanforderung (Kurzform oft Banf) angestoßen werden, sofern ein entsprechender Bedarf für die bestellte Ware oder Dienstleistung vorliegt. Erst auf Grund dieser Bestellanforderung wird vom Einkauf die zugehörige Bestellung ausgelöst.

Im Rahmen der Produktionsplanung und -steuerung spricht man auch von externen Aufträgen oder einem Kundenauftrag im Gegensatz zu internen Fertigungsaufträgen (s. Auftragsfertigung).

Bestellarten[Bearbeiten]

Man unterscheidet unter anderem zwischen folgenden Arten von Bestellungen: Eine Normalbestellung ist eine optimale Bestellung, es wird soviel bestellt, dass die Lagerkosten durch totes Kapital nicht steigen, doch muss genügend Ware vorhanden sein um Kundenwünsche zu decken. Eine Kleinbestellung ist die Bestellung einer kleinen Menge. Zur Kontraktbestellung siehe Lieferantenkontrakt. Eine Limitbestellung ist eine Bestellung mit einem Wertlimit (Wertobergrenze) und einer Laufzeit anstatt eines Liefertermins. Eine Umlagerungsbestellung ist eine Bestellung zur Umlagerung von Waren oder anderen Materialien von einem Werk in ein anderes Werk oder von einem Lager zu einem anderen Lager.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arnolds, H., Heese, F., Röh, C., Tussing, W.: Materialwirtschaft und Einkauf, 12. Aufl., Wiesbaden 2012
  • Oeldorf, G., Olfert, K.: Materialwirtschaft, 12. Aufl., Ludwigshafen/Rhein 2008