Technische Universität Kaiserslautern

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Technische Universität Kaiserslautern
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Trägerschaft Staatlich
Ort Kaiserslautern
Bundesland Rheinland-Pfalz
Staat Deutschland
Studenten 15.821 (SS 14)[1]
Mitarbeiter 2196[2]
davon Professoren 196[3]
Jahresetat 186,8 Mio. € (2013) 
(51,9 Mio. € Drittmittel) (2013)[4]
Netzwerke Netzwerk Mittelgroße Universitäten
Website www.uni-kl.de

Gegründet 1970 als technisch-naturwissenschaftliche Universität ist die Technische Universität Kaiserslautern heute die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Trotz ihres vergleichsweise jungen Alters hat sich die TU Kaiserslautern bereits eine hervorragende Reputation erarbeitet und belegt in Hochschulrankings in diversen Kategorien Spitzenplätze. Im Bundeswettbewerb „Exzellenz in der Lehre“ erhielt sie im Oktober 2009 eine Auszeichnung.[5]

Als Campus-Universität mit rund 14.200 Studierenden bietet die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz in zwölf Fachbereichen innovative und zukunftsorientierte Studiengänge an. Mit den unterschiedlichsten Studiengängen – von Biophysik, Bio- und Chemieingenieurwissenschaften über Lebensmittelchemie bis hin zu Technomathematik – hat die TU ihren Studierenden ein breit gefächertes Studienangebot zu bieten. Die meisten Studiengänge besitzen einen interdisziplinären Ansatz, verbinden somit verschiedene Fachgebiete.

Die TU Kaiserslautern genießt in Forschung und Lehre international hohes Ansehen. Hervorragend ist auch ihr Ruf in den Bereichen Mathematik und Informatik. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und (Nachwuchs-)Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, darunter zwei Fraunhofer-Institute, ein Max-Planck-Institut, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das Institut für Verbundwerkstoffe, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU kooperieren.

Der Wissenschaftsstandort Kaiserslautern ist eines der größten IT-Cluster in Europa.

Die Studierenden können aus 12 Fachbereichen auswählen: Architektur, Bauingenieurwesen, Biologie, Chemie, Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Mathematik, Physik, Raum- und Umweltplanung, Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Verwaltungsgebäude der TU Kaiserslautern

Die Universität wurde 1969 als Teil der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern gegründet, um der randständig gelegenen Stadt neue Impulse zu geben. 1970 wurde der Lehrbetrieb mit 191 Studierenden aufgenommen. Erster Präsident wurde der Experimentalphysiker Helmut Ehrhardt, der bis 1981 im Amt blieb. Angesiedelt wurde die Universität in den Räumen der ehemaligen pädagogischen Hochschule, aber schon 1971 wurde oberhalb der Stadt am Rande des Pfälzerwaldes mit dem Bau eines neuen Universitäts-Campus begonnen, der bis heute immer weiter gewachsen ist. 1975 wurde aufgrund des rasanten Wachstums die Doppeluniversität getrennt, seitdem ist die Universität Kaiserslautern eigenständig und die einzige Hochschule in Rheinland-Pfalz mit ingenieurwissenschaftlich-technischer Ausrichtung.

Mit der Änderung des rheinland-pfälzischen Hochschulrahmengesetzes zum 1. September 2003 wurde der technisch-ingenieurwissenschaftlichen Orientierung der Universität Rechnung getragen und sie in Technische Universität Kaiserslautern umbenannt.

1992 wurde an der Uni die zentrale wissenschaftliche Einrichtung Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung gegründet. Die Einrichtung hat sich zu einem der führenden Anbieter postgradualer Fernstudiengänge in Deutschland entwickelt. Die angebotenen Fernstudiengänge wenden sich an Hochschulabsolventen und sind berufsbegleitend angelegt. Im Sommersemester 2014 verzeichnet das Fernstudienzentrum rund 3.200 Fernstudierende[6] aus ganz Deutschland, dem benachbarten Ausland und Übersee. Insgesamt sind ca. 15.820 Studenten an der TU eingeschrieben (Stand: Sommersemester 2014).[7]

Profil[Bearbeiten]

Ranking & Auszeichnungen[Bearbeiten]

Besonders der Fachbereich Mathematik machte in der jüngeren Vergangenheit durch Spitzenplatzierungen in verschiedenen Uni-Rankings von sich reden.[8] Die Universität genießt inzwischen den Ruf eines „Mekkas der Mathematikstudenten“.[9] Ein weiterer Beleg für den hohen Ruf des Fachbereichs Mathematik ist in der CHE-Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ zu sehen, in der der Fachbereich in allen Kategorien zu der Spitzengruppe gehört. [10]

Im Oktober 2009 konnten sich vier Pilotfachbereiche der Universität beim Wettbewerb Exzellenz in der Lehre gegen 107 weitere Hochschulen durchsetzen und ein Preisgeld von 1 Mio. Euro gewinnen.[11] Das Konzept der TU Kaiserslautern sieht eine Vielzahl kleinerer Projekte vor, wie zum Beispiel Ringvorlesungen oder ein achtwöchiges Pre-Bachelor-Programm, das den Studienanfängern (Erstsemestern) das Bachelor-Studium erleichtern soll. Wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist die Einbeziehung der Studierenden als Partner, was in den Pilotfachbereichen bereits sehr erfolgreich praktiziert wird.

Ferner erlangten die Studiengänge Physik, Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik zahlreiche Top 10 Platzierungen in den letzten Jahren. So erreichte der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen im Jahr 2010 den vierten und im darauffolgenden Jahr den fünften Platz im Uni-Ranking der Wirtschaftswoche.[12]

International[Bearbeiten]

Die TU Kaiserslautern ist Teil der Universität der Großregion. So können sich Studierende Leistungsnachweise aus besuchten Veranstaltungen an den Universitäten Lothringen (Metz, Nancy), Luxemburg, Lüttich, des Saarlandes und Trier problemlos anerkennen lassen.

Wem einzelne Vorlesungen nicht genug sind, für den gibt es knapp 20 gemeinsame Studiengänge, die an zwei oder sogar drei Partneruniversitäten durchgeführt werden. Die Absolventen erhalten (teilweise gemeinsame) Abschlüsse der teilnehmenden Universitäten.[13]

  • Möglichkeiten zu Doppelabschlüssen bestehen in folgenden Fächern:
    • Bachelor Bio- und Chemieingenieurwissenschaften auch als Doppelstudium (Frankreich) ab dem 5. Fachsemester möglich
    • Diplom Maschinenbau und Verfahrenstechnik
    • Bachelor Maschinenbau
    • Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen / Richtung Maschinenbau
    • Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen / Richtung Verfahrens- und Umwelttechnik

Die TU Kaiserslautern bietet im Rahmen des Erasmus-Programms 229 Austauschmöglichkeiten in 150 Hochschulen in 27 Ländern.[14]

Fachbereiche[Bearbeiten]

Campus der TU vor Gebäude 42
TU im Grünen, Bau 34

An der Universität werden an 12 Fachbereichen 117 Studiengänge[15] angeboten, 16[16] davon als Fernstudiengänge (Stand: 2013). Eine Besonderheit ist der Früheinstieg in das Mathematik- und Physikstudium, der primär für Schüler bzw. frischgebackene Abiturienten gedacht ist. Den so genannten „Früheinstieg per Fernstudium“ gibt es inzwischen auch für die Fächer Elektrotechnik und Maschinenbau.

  • Architektur
    • Architektur (Diplom)
  • Bauingenieurwesen
    • Bauingenieurwesen (Bachelor/Master)
    • Bautechnik (Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
    • Facility Management (Bachelor)
    • Holztechnik (Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
    • Baulicher Brandschutz und Sicherheitstechnik (Fernstudium)
  • Biologie
    • Biologie (Bachelor/Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor/Master Lehramt an Realschulen, Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
    • Biowissenschaften (Bachelor)
    • Ecology and Microbial Biodiversity (Master)
    • Microbial and Plant Biotechnology (Master)
    • Molecular Cell Biology and Neurobiology (Master)
    • BioSciences (Master, auslaufend)
  • Chemie
    • Chemie (Diplom auslaufend, Bachelor, Bachelor/Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor/Master Lehramt an Realschulen, Bachelor/Master an berufsbildenden Schulen)
    • Lebensmittelchemie (Bachelor, Staatsprüfung und Diplom auslaufend)
    • Toxikologie (Master)
    • Wirtschaftschemie (Diplom auslaufend)
    • Chemie mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften (Bachelor)
  • Elektrotechnik und Informationstechnik (EIT)
    • Elektrotechnik (Diplom, Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
    • Elektrotechnik und Informationstechnik (Bachelor/Master)
    • Medien- und Kommunikationstechnik (Bachelor/Master)
    • Früheinstieg Studiengang Elektrotechnik (Fernstudium)
    • Früheinstieg Studiengang Informationstechnik (Fernstudium)
    • Informationstechnik (Diplom)
    • Embedded Computing Systems (EMECS) (Master Erasmus Mundus)
  • Informatik
    • Angewandte Informatik (Bachelor/Master)
    • Informatik (Bachelor/Master, Bachelor/Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor/Master Lehramt an Realschulen, Bachelor/Master an berufsbildenden Schulen)
    • Sozioinformatik (Bachelor/Master)
    • Technische Informatik (Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
    • European Master in Software Engineering (Master Erasmus Mundus)
  • Maschinenbau und Verfahrenstechnik (MV)
    • Allgemeiner Maschinenbau (Master)
    • Bioverfahrenstechnik (Master)
    • Bio- und Chemieingenieurwissenschaften (Bachelor/Master)
    • Commercial Vehicle Technology (Master)
    • Computational Engineering (Master)
    • Energie- und Verfahrenstechnik (Bachelor/Master)
    • Fahrzeugtechnik (Master)
    • Kunststofftechnik und Faserkunststoffverbunde (Master)
    • Maschinenbau (Bachelor)
    • Maschinenbau mit angewandter Informatik (Bachelor)
    • Maschinenbau mit BWL (Bachelor)
    • Material- und Produktionswissenschaft (Master)
    • Verfahrenstechnik und Bioverfahrenstechnik (Bachelor)
    • Verfahrens- und Energietechnik (Master)
    • Früheinstieg in das Maschinenbaustudium (Fernstudium, Diplom und Bachelor)
    • Maschinenbau und Verfahrenstechnik
      • Studienrichtung Maschinenbau (Diplom)
      • Studienrichtung Mechatronik (Diplom)
      • Studienrichtung Verfahrenstechnik (Diplom)
      • Deutsch-französisches Doppeldiplom
        • im integrierten Studiengang »Maschinenbau – Ingénieur conception et fabrication de machines« im Verbund mit der Ecole Nationale des Ingénieurs de Metz (ENIM)
        • im integrierten Studiengang »Energietechnik / Kraftmaschinen – Ingénieur en Enérgetique et propulsion«
        • im integrierten Studiengang »Produktions- und Werkstofftechnik – Ingénieur en Mécanique-Conception des systèmes mécaniques« im Verbund mit den Institut National des Sciences Appliquées (INSA) in Rouen.
    • Metalltechnik (Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
  • Mathematik
    • Früheinstieg in das Mathematikstudium (Fernstudium)
    • Mathematics International (Master)
    • Mathematik (Bachelor/Master, Diplom, Bachelor/Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor/Master Lehramt an Realschulen, Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
    • Project Studies in Advanced Technologies (Zertifikat)
    • Technomathematik (Diplom auslaufend, Master)
    • Wirtschaftsmathematik (Diplom, Master)
  • Physik
    • Biophysik (Diplom)
    • Früheinstieg in das Physikstudium (Fernstudium)
    • Physik (Diplom, Bachelor/Master, Bachelor/Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor/Master Lehramt an Realschulen, Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
  • Raum- und Umweltplanung
    • Raumplanung (Bachelor)
    • Raum- und Umweltplanung (Diplom)
    • Geographie (Bachelor/Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor/Master Lehramt an Realschulen, Bachelor/Master Lehramt an berufsbildenden Schulen)
    • Stadt- und Regionalentwicklung (Master)
    • Umweltplanung und Recht (Master)
  • Sozialwissenschaften (SoWi)
    • Geografie (Bachelor und Master Lehramt an Gymnasium, Bachelor und Master Lehramt an Realschule plus)
    • Integrative Sozialwissenschaft (Bachelor, Master)
    • Sozialkunde (Bachelor und Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor und Master Lehramt an Realschulen bzw. Realschule plus)
    • Sport (Bachelor und Master Lehramt an Gymnasien, Bachelor und Master Lehramt an Realschulen bzw. Realschule plus)
  • Wirtschaftswissenschaften (WiWi)
    • Betriebswirtschaftslehre mit technischer Qualifikation
      • Studienrichtung Bauingenieurwesen (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Elektrotechnik (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Informatik (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Maschinenbau (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Verfahrenstechnik (Bachelor, Master)
    • Wirtschaftsingenieurwesen
      • Studienrichtung Chemie (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Elektrotechnik (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Informatik (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Maschinenbau (Bachelor, Master)
      • Studienrichtung Umwelt- und Verfahrenstechnik (Bachelor, Master)

Forschung[Bearbeiten]

Als forschungsstarke Universität hat die TU Kaiserslautern das Ziel, optimale Bedingungen für Spitzenforschung zu schaffen und dadurch die Arbeit ihrer Wissenschaftler noch zielgerechter zu fördern.

Der Fortsetzungsantrag für die Graduiertenschule der Exzellenz „Materials Science in Mainz“ zusammen mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Sprecherhochschule) wurde vom Bewilligungsausschuss der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder genehmigt, als über die Projekte der Förderphase 2012–2017 entschieden wurde.

Die TU Kaiserslautern möchte im Rahmen der Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz verstärkt verbundene Programme aufbauen und Arbeitsbedingungen auf herausragendem Niveau für den Nachwuchs der Wissenschaft zur Verfügung stellen. Zudem sollen besondere Einzelprojekte gezielt unterstützt werden. Kompetenzen wurden durch die Einrichtung von Forschungsschwerpunkten und Forschungszentren zusammengefasst und dadurch die Verwirklichung innovativer Forschungsvorhaben vereinfacht.

Eine Auswahl an renommierten Forschungsschwerpunkten ist im Folgenden aufgeführt:

  • Advanced Materials Engineering (AME)[17]
  • Ambient Systems – Technologies and Applications (AmSys)[18]
  • Membrane Transport: From Molecular Principles to Physiological Relevance (Membrane Transport)[19]
  • Nanostructured Catalysts for an Efficient Use of Raw Materials (NanoKat)[20]
  • Nachhaltige Bauwirtschaft (Sustainable Resource Conservation in Civil Engineering, Urbanism and Economy – RESCUE)[21]
  • Composite-Bauteile mit thermoplastischen und duroplastischen Kunststoffen sowie funktionsoptimierten Faser- und Partikelverstärkungen für Anwendungen im Automobilbau, der Luft- und Raumfahrt, dem Maschinenbau, in der Energietechnik, im Bauwesen, für Sport- und Freizeitgeräte, sowie Medizintechnik[22]
  • Landestechnologieschwerpunkt: Zentrum für Nutzfahrzeugtechnologie (ZNT)[23]
  • Landesschwerpunkt: Region und Stadt[24]

Wissenschaftliche Einrichtungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Die praxisnahe Ausrichtung der TU und die intensive Kooperation mit Industriefirmen führte zur Gründung einer Reihe von Forschungsinstituten und universitätsnaher Firmen.

  • Forschungszentrum Optik und Materialwissenschaften (OPTIMAS)
  • Forschungszentrum „Center of Mathematical and Computational Modelling“ (CM)²
  • Sonderforschungsbereiche (SFB)[25]
    • SFB/TRR 49 „Condensed Matter Systems with Variable Many-Body Interactions“ (seit 2007)[26]
    • SFB/TRR 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen (3MET)“ (seit 2011)[27]
    • SFB 926 „Bauteiloberflächen: Morphologie auf der Mikroskala“ (seit 2011)[28]
  • DFG-Forschergruppen[29]
    • FOR 967 „Funktionen und Mechanismen von Liganden des ribosomalen Tunnelausgangs“ (seit 2008)
    • FOR 1061 „Dynamic storage functions of plant vacuoles“ (seit 2008)
    • FOR 1464 „Advanced Spintronic Materials and Transport Phenomena“ (seit 2010)
  • Graduiertenkollegs[30]
    • GRK 1131 (int. Graduiertenkolleg) „Visualisierung großer und unstrukturierter Datenmengen“ (seit 2005)[31]
    • GRK 1830 (int. Graduiertenkolleg) „Rolle komplexer Membranproteine bei der zellulären Entwicklung und der Entstehung von Krankheiten“ (Kaiserslautern, Saarbrücken, Edmonton) (seit 2012)[32]
    • GRK 1932 „Stochastic Models for Innovations in the Engineering Sciences“ (seit 2014)[33]
    • Promotionsprogramm Informatik (seit 2003)[34]
  • DFG-Schwerpunktprogramme[35]
    • SPP 1391 „Ultrafast Nanooptics“ (seit 2009)
    • SPP 1489 „Algorithmic and Experimental Methods in Algebra, Geometry and Number Theory“ (seit 2010)
    • SPP 1337 „Aktive Mikrooptik“ (seit 2008, Beteiligung)
    • SPP 1538 „Spin Caloric Transport (SpinCaT)“ (seit 2011, Beteiligung)
    • SPP 1608 „Ultrafast and temporally precise information processing: normal and dysfunctional hearing“
  • Projekte des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms[36]
    • ERC-Projekte[37]
      • QuantumProbe: A Quantum Non-Demolition Microscope
      • CountingConjectures: Counting conjectures and characters of almost simple groups
    • Kooperationsprojekte
      • VISIONAIR: Vision advanced infrastructure for research[38]
      • HINTS: Next Generation Hybrid Interfaces for Spintronic Applications[39]
      • TERRIFIC: Towards Enhanced Integration of Design and Production in the Factory of the Future through Isogeometric Technologies[40]
      • ICARUS: Integrated Components for Assisted Rescue and Unmanned Search operations[41]
      • METIS: Mobile and wireless communications Enablers for Twenty-twenty (2020) Information Society[42]
      • H2R: Integrative approach for the emergence of human-like robot locomotion[43]
      • DREAMS: Distributed Real-Time Architecture for Mixed Criticality Systems[44]
      • SyncFree: Large-scale computation without synchronization[45]
      • InSpin: Insulator Spintronics[46]
    • Marie-Curie-Maßnahmen[47]
      • DYNAMOL: Dynamic Molecular Nanostructures
      • ENDURE: European Network for Durable Reinforcement and Rehabilitation Solutions
      • OPTALI: Optimization and its Applications in Learning and Industry
      • PLANSHRINKING: Planning cultures in the USA and in Germany in comparison the example of shrinking cities
      • POEM: Perceptual Organization and Eye Movements
      • LARGEFLOWVIS: Large Scale Flow Visualization and Analysis
      • GLORY: Global-Local Methods in Representation Theory
      • MACROBANK: Systemic Risks and Macroprudential Regulation in Banking
      • CODIM1SING: Codimension-one properties of singularities
      • Stress-proteostasis: System-wide analysis of intrinsic protein properties affecting proteome homeostasis upon abiotic stress in green algae

Im Umfeld der Universität[Bearbeiten]

Stipendiensystem[Bearbeiten]

An der TU Kaiserslautern gibt es mehrere mittelbare und unmittelbare Förderprogramme für Stipendien. Dabei besteht das Stipendiensystem der TU Kaiserslautern aus vier Säulen entsprechend den unterschiedlichen Gruppen der Geförderten: deutsche und ausländische Studierende, Promovenden und Wissenschaftler.[48]

Studentische Gruppen und Initiativen (Auswahl)[49][Bearbeiten]

  • AEGEE – Europäisches Studierendenforum
    • AIESEC/IAESTE – Internationale Studierendenorganisation
  • Aktienfieber e.V. – Börsenverein an der Universität Kaiserslautern
  • Association des Etudiants Rwandais de Kaiserslautern
  • AtM Consultants e.V. – Studentische Unternehmensberatung
  • Bonding Studentenitiative e.V.
  • EESTEC Observer Kaiserslautern
  • Elektrotechnischer Kreis (ETK)
  • Grüne Uni
  • Indian Students Association in Kaiserslautern (ISAK)
  • Ingenieure ohne Grenzen
  • Iranische Studenten Gruppe
  • Junge Deutsche Physikalische Gesellschaft
  • Kaiserslautern Racing Team e.V. (KaRaT)
  • Kaiserslautern Student Performing-Arts (KLSPA)
  • LSK - Luxemburger Studenten Kaiserslautern
  • Offener Kreis türkischer Studierender (ÖKtüS)
  • Pakistani Student Association
  • Ring Christlich Demokratischer Studenten der TU Kaiserslautern (RCDS)
  • Rollen- und Simulationsspiel-Verein KaRoTa e.V.
  • Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Student Exchange Program e.V. (STEP)
  • Studentenmission in Deutschland (SMD)
  • Studentischer Debattierclub (debatING.)
  • Unicef-Hochschulgruppe Kaiserslautern
  • UNIX-AG – Studentische AG an der Uni Kaiserslautern
  • VDI – Arbeitskreis Studenten und Jungingenieure an der TU Kaiserslautern
  • Verband der Studierenden aus Kurdistan
  • Verein der chinesischen Wissenschaftler und Studierende Kaiserslautern e.V. (VCWSK)
  • Vereinigung der Afrikanischen Studierenden in Kaiserslautern e. V. (VASK)
  • VWI Hochschulgruppe Kaiserslautern e. V.

Kunstwerke[Bearbeiten]

Auf dem Campus sind mehrere Kunstwerke verteilt. Das wohl bekannteste von ihnen ist das Tor der Wissenschaft. Diesem wurde das seit einigen Jahren verwendete neue Logo der TU Kaiserslautern nachempfunden.

Tor der Wissenschaft

Im Buchhandel gibt es einen gedruckten Skulpturenführer (ISBN 978-3-941438-77-4). Die Online-Ausgabe „Skulpturen an der TU Kaiserslautern“ kann man im Internet herunterladen. Die 1988 gegründete Galerie in der TU zeigt jährlich drei bis vier Kunstausstellungen renommierter Künstler. Damit ist die TU Kaiserslautern bundesweit eine der wenigen Universitäten, die regelmäßig zeitgenössische Kunst in einer Non-Profit-Galerie präsentiert.

[Bearbeiten]

Studentenwohnheime[Bearbeiten]

Das Studierendenwerk Kaiserslautern bietet über 1000 Wohnheimsplätze an.

Name Adresse Anzahl der Plätze
Alcatraz Gerhart-Hauptmann-Straße 24 296
Meise Meisenweg 6–10 243
Campus/Buntes Gottlieb-Daimler-Straße 68 214
Rotes Wohnheim Trippstadter Straße 121 212
Forelle Forellenstraße 19–25 170
Trippstadt Am Judenhübel 15, 67705 Trippstadt 137
Villenstraße Villenstraße 10 64
ESA Gottlieb-Daimler-Straße 69 20
Parkstraße Parkstraße 20 13
Karcherstraße Karcherstraße 2 9
Legoland Krut-Schumacherstraße 8-22 325

Sonstiges[Bearbeiten]

LinuxTag[Bearbeiten]

Die Universität Kaiserslautern war in den Anfangszeiten Gastgeber und Organisator des LinuxTages. Von 1996 bis 1999 wurde er zunächst im Foyer42/Audimax abgehalten, danach in die Mensa verlegt und wegen der immer größer werdenden internationalen Beliebtheit ab 2000 nach Stuttgart in die Messe verlegt.[50]

Knoppix[Bearbeiten]

Klaus Knopper, Entwickler der nach ihm benannten freien GNU/Linux-DistributionKnoppix“, hatte ein Büro im Keller des Rechenzentrums.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Technische Universität Kaiserslautern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. lt. Datei „stg.pdf“ 15.821 Studenten
  2. lt Folien „Forschungsstandort KL 190514Kow.pptx
  3. lt Folien „Forschungsstandort KL 190514Kow.pptx
  4. [1] (PDF; 565 kB)
  5. TU Kaiserslautern
  6. Eigene Berechnung „Aufschlüsselung Studenten nach Fach.xlsx“ auf Grundlage von „stg.pdf“
  7. lt. Folien „Forschungsstandort KL 190514Kow.pptx“ 14.184 Studenten, lt. Datei „stg.pdf“ 15.821 Studenten
  8. FB Mathematik
  9. DER SPIEGEL
  10. CHE
  11. Stifterverband
  12. Ranking die Besten Unis auf Wiwo.de
  13. TU Kaiserslautern
  14. TU Kaiserslautern
  15. lt. Folien „Forschungsstandort KL 190514Kow.pptx
  16. lt. Exel-Datei „Studienmöglichkeiten_29.04.2014_mit Anzahl der Abschlüsse.xlsx
  17. AME
  18. AMSYS
  19. RIMB
  20. NANOKAT
  21. RESCUE
  22. IVW
  23. ZNT
  24. Refion und Stadt
  25. Sonderforschungsbereiche
  26. [2]
  27. [3]
  28. [4]
  29. DFG-Forschergruppen
  30. Graduiertenkollegs
  31. [5]
  32. [6]
  33. [7]
  34. [8]
  35. DFG-Schwerpunktprogramme
  36. EU-Programme
  37. ERC-Projekte
  38. [9]
  39. [10]
  40. [11]
  41. [12]
  42. [13]
  43. [14]
  44. [15]
  45. [16]
  46. [17]
  47. Marie Curie Maßnahmen
  48. Stipendien
  49. Hochschulgruppen
  50. Geschichte des LinuxTag


49.4238888888897.7530555555556Koordinaten: 49° 25′ 26″ N, 7° 45′ 11″ O