Theobald Lieb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: In der bestehenden Form lückenhaft! 30 Dienstjahre in zwei dünnen Sätzen sind nicht ausreichend!--Nimro (Diskussion) 19:03, 3. Apr. 2014 (CEST)

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Theo-Helmut "Theobald" Lieb (* 25. November 1889 in Freudenstadt; † 20. März 1981 ebenda) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg.

Leben[Bearbeiten]

Lieb trat als Fahnenjunker am 20. März 1910 in die kaiserliche Armee ein. Befördert zum Leutnant im Grenadierregiment 123 wurde er am 18. August 1911. Er diente als Offizier im Ersten Weltkrieg.

Nach Ende des Krieges wechselte er in die Reichswehr und wirkte als Kommandeur in verschiedenen Einheiten, vor Kriegsbeginn zuletzt als Kommandeur Infanterieregiment 27 ab 10. November 1938, zugehörig zur 12. Infanterie-Division im Wehrkreis II. Dieses Regiment führte Lieb bis zum 9. September 1940. Nach einem Urlaub übernahm Lieb die Aufgabe des Kommandanten der Stadt Wuppertal, die er vom 24. Oktober 1940 bis zum 17. Juni 1941 ausfüllte.

Im Rußlandkrieg war Lieb eingesetzt als stellvertretender Führer der 290. Infanteriedivision (Wehrkreis X))im Verband der 16. Armee der Heeresgruppe Nord vom 17. September bis 10. November 1941, als Kommandeur der 306. Infanteriedivision (Wehrkreis VI) vom 21. Februar bis 30. März 1943 im Verband der Armeeabteilung Hollidt der Heeresgruppe Süd, als Kommandeur der Kampfgruppe der 112. Infanterie-Division (Wehrkreis XII) ab 3. September 1943 im Verband der 4. Panzerarmee und der 8. Armee der Heeresgruppe Süd, nach Eingliederung der 112. ID in die aus Resten von 3 Infanteriedivisionen neu gebildete sogenannte Korpsabteilung B als deren Kommandeur bis zum 23. März 1944. Eingeschlossen im Kessel Tscherkassy im Februar 1944 führte Lieb einen Teil der dort zusammen gedrängten Verbände in den Ausbruch zu den Entsatzkräften der 1. Panzer-Armee, so dass - wenn auch unter hohen Verlusten - zahlreiche Soldaten gerettet werden konnten. Hierfür erhielt Generalleutnantz Lieb das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Nach einer Genesungsphase erhielt Lieb am 1. Juni 1944 das Kommando über die 34. Infanterie-Division im Verband der 14. Armee und später der Armeegruppe Graziani der Heeresgruppe C. Diese Division führte er bis Kriegsende im Einsatz im norditalienischen Ligurien und in den italienischen Westalpen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940–1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010–2011.
  • Wolf Keilig: Das Deutsche Heer 1939-1945. Band I. Podzun-Verlag 1956. S. 198–211.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2.